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Mustermann
Mustermann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 264
Erfahrung:  1. und 2. juristisches Staatsexamen
50154571
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Mustermann ist jetzt online.

hallo ich m chte gerne wissen, was ich tun kann, denn ich

Kundenfrage

hallo
ich möchte gerne wissen, was ich tun kann, denn ich habe von einem Uniscore Inkassounternehmen ein schreiben bekommen, das der Pressevertieb Trave GmbH Probenfieber.de, Lübeck einen Betrag von mir anfordert von 1 mal 162,05 € und einen 2 ten Bief bekam ich auch noch mit den Forderungen von 153,94 € und ich weiß, daß ich nichts bestellt habe und auch keine Rechnung bekam geschweige denn eine Mahnung ( Rechnung vom 08.04. 2006 )
mfg

M. Wicke

ps: meine e-mail [email protected]
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Vermutlich sind Sie Opfer einer sog. Abo-Falle geworden. Dieser Anbieter ist dafür bekannt, z.B. per Telefon Verbraucher zum Abschluss von Verträgen zu verleiten.

Wenn Sie mit dem Unternehmen allerdings keinen Vertrag geschlossen haben, müssen Sie selbstverständlich auch nichts bezahlen. Den Vertragsschluss muss das Unternehmen nachweisen.

Sie sollten sich mit einem entschiedenen Brief (nachweisebare Zustellung - zumindest Einschreiben) an das Unternehmen bzw. das Inkassounternehmen wenden.

Hierin sollten Sie (wahrheitsgemäß) mitteilen, dass Sie

  • mit dem Anbieter keinen kostenpflichtigen Vertrag geschlossen haben bzw. dies jedenfalls nie wollten;
  • den Anbieter auffordern nachzuweisen, dass Sie einen entgeltlichen Vertrag geschlossen haben;
  • hilfsweise den Widerruf des Vertrags erklären;
  • hilfsweise den Vertrag wegen Irrtums über die Entgeltlichkeit und wegen arglistiger Täuschung über die Entgeltlichkeit anfechten;
  • hilfsweise den Vertrag außerordentlich fristlos kündigen;
  • wiederum hilfsweise den Vertrag ordentlich zum nächst zulässigen Termin kündigen;
  • hilfsweise der Verlängerun des Vertrages widersprechen;
  • darauf hinweisen, dass der Vertrag wegen Wuchers sittenwidrig ist, da Leistung und Gegenleistung in krassem Missverhältnis zueinander stehen und
  • dass Sie keine Zahlung leisten werden.

Weiterhin können Sie dem Anbieter untersagen, Ihre Daten zum Zwecke der Werbung zu nutzen und zu übermitteln (§ 28 BDSG) und - falls Versuche stattgefunden haben sollten, Geld von Ihrem Konto einzuziehen - vorsichthalber Einzugsermächtigungen widerrufen.

Nach meiner Erfahrung sollten Sie nach einem solchen Schreiben Ruhe haben. Es besteht aber die Möglichkeit, dass der Anbieter das gerichtliche Mahnverfahren (bei Mahnbescheid Widerspruch einlegen, da sonst ein vollstreckbarer Titel droht!) oder ein Klageverfahren einleitet.

Allerdings ist jedenfalls die Erhebung einer Klage unwahrscheinlich, denn der Anbieter würde einen Rechtsstreit voraussichtlich verlieren und hat kein Interesse daran, dass ein solches Urteil veröffentlicht wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick über die Rechtslage verschaffen.

Sollten Sie ein Nachfrage zu meiner Antwort haben, stellen Sie diese bitte. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte meine Antwort, indem Sie den grünen "Knopf" anklicken und geben bitte eine Bewertung ab.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei meinen Ausführungen um eine erste Einschätzung aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Aufklärung des Sachverhalts nicht ersetzen kann oder soll. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)
Mustermann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 264
Erfahrung: 1. und 2. juristisches Staatsexamen
Mustermann und 2 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
hallo

würden sie raten trotdem zu einem anwalt zu gehen, oder soll ich es erstmal so versuchen

mfg M. Wicke
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller/in,

wenn Sie sich unsicher sind, können Sie sich selbstverständlich persönlich beraten und ggf. vertreten lassen durch einen Rechtsanwalt. Für zwingend notwending halte ich dies jedoch nicht. Den Vertragsschluss bestreiten und die o.g. Erklärungen können Sie auch selbst abgeben.

Möglicherweise haben Sie schneller Ruhe, wenn Sie sich anwaltlicher Hilfe bedienen, da die Gegenseite dann auf starke Gegenwehr stößt. Anderenfalls bekommen Sie unter Umständen noch weitere Post vom Inkassounternehmen.

Ggf. versucht man auch, gegen Sie einen Mahnbescheid zu erlassen. Hiergegen müssen Sie zwingend Widerspruch einlegen, da sonst ein zur Zwangsvollstreckung geeigneter Vollstreckungsbescheid ergehen kann. Nach dem Widerspruch müsste die Gegenseite Ihre Ansprüche im Klageverfahren weiter verfolgen und dort auch begründen und den Vertragsschluss beweisen. Daher ist mit der Erhebung einer Klage nicht zu rechnen. Auch wenn der Mahnbescheid von einem Gericht kommt, hat dort dennoch niemand die Berechtigung des geltend gemachten Anspruchs geprüft!

Wenn Sie ganz sicher sein wollen, sollten Sie zum Anwalt gehen, der Sie dann auch vertreten kann. Ansonsten können Sie Forderungen auch selbst zurückweisen. Häufig werden die Ansprüche nach einigen Schreiben des Inkassobüros, spätestens nach dem Widerspruch gegen den Mahnbescheid nicht weiter verfolgt.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
hallo

sollte man auch zur polizei gehen und eine anzeige machen?
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragesteller/in,

ob sich eine Anzeige lohnt, ist nicht ohne Weiteres zu sagen. Werden gehäuft unbeteiligte Personen in Anspruch genommen, kann dies für betrügerische Absichten sprechen. Diese Einschätzung wird von den Strafverfolgungsbehörden jedoch häufig nicht geteilt, solange nicht eine Mehrzahl von Anzeigen vorliegt. Denn es ist - gerade bei behaupteten Vertragsschlüssen im Internet - nie völlig ausgeschlossen, dass etwa ein Dritter eine Anmeldung unter Ihrem Namen vorgenommen hat.

Sie können daher eine Strafanzeige stellen, es besteht aber die Gefahr, dass das Verfahren früher oder später eingestellt wird.

Ob eine Anzeige dazu führt, dass man Sie schneller in Ruhe lässt, kann ich nicht aus eigener Erfahrung sagen. Dies erscheint zumindest vorstellbar.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)

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