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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26235
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Sch nen guten Tag, Mein Mann und Ich haben im Oktober 2010

Kundenfrage

Schönen guten Tag,

Mein Mann und Ich haben im Oktober 2010 unsere Kreditsummer erhöht. Der Sachbearbeiter sagte uns damals, wir könnten eine geringere monatliche Rate haben, wenn wir zusätzlich eine Riesterrente abschließen würden. Was passiert, wenn wir diese Rente nun kündigen, haben wir Konsequenzen zu befürchten?
Außerdem fiel mir beim Durchsehen des Kreditvertrages auf, dass bei meinem Arbeitsverhältnis ``unbefristet`` steht. Ich habe aber nur ein befristetes. Das muss ein Fehler des Bearbeiters gewesen sein. Muss ich mir darum nun Sorgen machen?
Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass die Riesterrente in Ihrem Darlehensvertrag nicht auftaucht. Der Sachbearbeiter hat Ihnen wohl die Riesterrente als zusätzliches Produkt seiner Bank verkauft. Insoweit haben Sie bei der Kündigung der Riesterrente keine Konsequenzen zu befürchten.

Hinsichtlich der Angaben im Kreditvertrag zum Arbeitsverhältis besteht allenfalls dann Grund zur Sorge, wenn sich die fehlerhafte Angabe auf den Kreditvertrag auswirkt (Beispiel. Sie geben an in einem Arbeitsverhältnis zu stehen, in Wirklichkeit sind Sie arbeitssuchend). Bei einem befristeten Arbeitsverhältnis ist dies nicht ohne weiteres denkbar, sondern nur dann, wenn bei Vertragsunterzeichnung für Sie sicher war, dass Sie nach Ablauf der Befristung arbeitslos sein würden. Zudem muss Ihnen die Bank nachweisen, dass die fehlerhafte Angabe von Ihnen verursacht wurde.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.



Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 3 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Und wie ist es, wenn ich im September in Elternzeit gehe und mir nicht sicher bin, ob ich zu diesem Arbeitgeber zurückkehre?

Muss ich das der Bank überhaupt mitteilen?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Natürlich müssen Sie dies der Bank nicht mitteilen.

Die Tatsache, dass Sie in Elternzeit gehen ist Ihre ganz persönliche Entscheidung und hat die Bank nicht zu interessieren.

Nach Abschluss des Kreditvertrages trifft Sie keinerlei Mitteilungspflicht. Ihre einzige Verpflichtung besteht lediglich darin die monatlichen Darlehensraten zu begleichen.


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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