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RASBurges
RASBurges, Rechtsanwältin
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 65
Erfahrung:  Langjährige Erfahrung als Rechtsanwältin
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RASBurges ist jetzt online.

Hallo, bin auch in die Abo-Falle von OUTLETS.DE getappt, habe

Kundenfrage

Hallo,
bin auch in die Abo-Falle von OUTLETS.DE getappt, habe bereits Mahnunen bekommen, habe darauf aber nicht reagiert. Heute habe ich einen Brief von der Deutschen Zentral Inkasso bekommen, mit der Aufforderung zu bezahlen sonst geht die Sache vor Gericht.
Mit deutlichen Mehrkosten, die Kopie eines vermeintlichen Gerichtsurteils wurde auch mit geschickt. Wie soll ich mich verhalten ? Inzwischen beträgt der Betrag inklusive Gebühren 153 Euro!

Mfg Meier Stefan
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASBurges hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Es handelt sich hier um eine sogenannte Abofalle, die nach Ihren Angaben keinen seriösen Hintergrund hat. Durch die Anmeldung soll eine Zahlungspflicht hergestellt werden, obgleich keine Gegenleistung erbracht wird.

Sie sollten einen vermeintlichen Vertragsschluss der mit den AGB´s begründet wird, widerrufen, hilfsweise anfechten und kündigen.

Sie sollten in jedem Fall Ihr Konto überwachen, falls Sie Ihre Kontodaten angegeben haben. Eine Zahlung sollten Sie jedenfalls nicht vornehmen.

Trotz aller Drohungen wird der Betrag nicht eingefordert werden.


Sobald Sie allerdings einen Mahnbescheid erhalten, besteht Handlungsbedarf. Dann sollten Sie einen Anwalt aufsuchen und gegen den Mahnbescheid vorgehen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.


Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Erst mal Danke, XXXXX XXXXX Frage habe ich noch muss ich jetzt für diese Auskunft 60 Euro bezahlen? Etwas viel für die dünne Beratung !!!!

 

Mfg

Experte:  RASBurges hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Herr Meier,

in der Tat fällt die Beratungsgebühr wie von Ihnen ausgelobt an.

Sie können gegen das betreffende Unternehmen auch Strafanzeige und diesen Vorgang bei der Verbraucherzentrale melden. Wichtig ist, dass Sie keine Zahlung veranlassen, da diese dann verloren ist.

Mit freundlichen Grüßen
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf die Antwort der Kollegin wie folgt ergänzen:

Sie sollten als Erstes zunächst den geforderten Rechnungsbetrag nicht bezahlen.

Sie sollten dann die Gegenseite anschreiben und auffordern den Vertragsschluss in Nachweis zu bringen.

Denn nur bei einem geschlossenen Vertrag kann grundsätzlich eine Leistung von Ihnen verlangt werden. Die Anmeldung bei dieser Internetseite ist grundsätzlich nicht geeignet einen solchen Vertragsabschluss herbeizuführen. Denn mit der Anmeldung allein geben Sie grundsätzlich kein Angebot auf Abschluss eines Kauf- oder Dienstleistungsvertrages ab.

Sie sollten zugleich hilfsweise den angeblich geschlossenen Vertrag wegen arglistiger Täuschung gem. 123 BGB anfechten und den Widerruf erklären §§ 355, 312d BGB .

Da einem Verbraucher beim Besuch der Internetseite regelmäßig nicht bewusst ist, dass er ein zahlungspflichtiges Angebot annimmt und ihm dies auch durch den jeweiligen Seitenbetreiber verdeutlicht wird, nimmt die Rechtsprechung eine arglistige Täuschung des Verbrauchers über die Zahlungspflichtigkeit der Leistung an.

Bemängelt wird auch vielfach, dass die Widerrufsbelehrung nicht ordnungsgemäß erfolgt. In einen solchen Fall beginnt die Widerrufsbelehung nicht zu laufen. So dass ein Widerruf weiterhin möglich ist. Soweit Sie Widerruf erklärt haben, wird in der vorliegenden Konstellation ein geschlossener Vertrag wieder unwirksam.

Auf eines sollten Sie jedoch achten:

In jüngster Zeit wird versucht den Kunden durch Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens zu überlisten.

Im Mahnverfahren prüft das Mahngericht nämlich nicht, ob die vom Antragsteller behauptete Forderung überhaupt besteht. Wenn dieser die Gerichtskosten einzahlt, wird der Mahnbescheid erlassen. Sollten Sie einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten, so sind Sie gezwungen zu handeln, Sie müssen binnen 14 Tagen ab Zustellung Widerspruch einlegen.

Tun Sie dies nicht, so wird auf Antrag ein Vollstreckungsbescheid erlassen. Gegen diesen können Sie nochmals innerhalb von 14 Tagen Einspruch einlegen. Soweit auch diese Frist versäumt wird, hat die Gegenseie einen vollstreckbaren Titel mit dem sie die Beitreibung der Forderung erzwingen kann.

Legen Sie dagegen rechtzeitig Widerspruch oder Einspruch ein, so wird das Verfahren an das zuständige Gericht abgegeben und der Gegner muss genau begründen warum er von Ihnen Geld will.


Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort, oder die Antwort der Kollegin zu akzeptieren.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank






Experte:  RASBurges hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für die Ergänzung.
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen Gerne beantworte ich Ihnen diese.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank




Experte:  RASBurges hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für die ungebetene Ergänzung.
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.

Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank

Experte:  RASBurges hat geantwortet vor 6 Jahren.
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