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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 16971
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Sehr geehrte Damen & Herren, - grunds tzliches Vorgehen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen & Herren,

- grundsätzliches Vorgehen zur Abwehr unberechtigter Forderungen -

ich bin Webmaster eines Imkervereins. Auf der Impressumsseite war die Bankverbindung des Vereinskontos angegeben. Anfang November hatte die campoint AG vom Vereinskonto ca. 150€ für eine angeblich in Anspruch genommene Dienstleistung abgebucht - die Rückbuchung wurde umgehend veranlasst. Auf Nachfrage bei der Bank wurde erklärt, ich hätte eine Einzugsermächtigung erteilt - ich bin weder Kontoinhaber noch berechtigt, Zahlungsvorgänge zu veranlassen. Gestern habe ich von der o.g. Firma ein erstes Schreiben mit dem Titel '2. Mahnung' bekommen. Bezuggenommen wird auf eine Zahlungserinnerungsmail mit Angabe eines Verwendungszwecks (zur Überweisung) aus rein administrativen Gründen. Diese Mail habe ich nicht erhalten - auch andere Formen / Versuche der Kontaktaufnahme fanden nicht statt. Das Schreiben beinhaltet weiters eine Zahlungsaufforderung bis 22.12 (o.g. Betrag zuzüglich ca. 8€ f. Mahngebühr, Porto, ...) mit Hinweis, bei Zahlungsverweigerung ein Inkassounternehmen zu beauftragen. Das Schreiben enthält keine Informationen, die belegen, dass eine Leistung erbracht wurde. Im Weblog des Webservers findet sich in den letzten zwei Jahren im August ein einziges Mal ein Eintrag, wo nach der Suche 'Vereinskonto Bayern' direkt auf unsere Impressumsseite gesprungen wurde. Ich kann allerdings keinen zusammenhang zwischen der IP-Adresse und der campoint AG herstellen.
Ist folgende Vorgehensweise geeignet, den Vorgang ohne Kosten erfolgreich zu Ende zu bringen?
1) keine Reaktion auf dieses Schreiben
2) Zurücksendung des Schreibens vom Inkassounternehmen mit Vermerk ähnlich 'Annahme verweigert'
3) kompletter Widerspruch einem gerichtlichen Mahnbescheidsformular?

Oder ist es besser, jetzt bereits zu reagieren? Falls ja, sollte der Verein (oder ich?) einen Anwalt kontaktieren?

Bitte antworten Sie mir nur, falls damit keine Kosten für mich verbunden sind. Ich weiß, dass Ihr Feedback absolut unverbindlich ist.

Freundliche Grüße,
Michael Bäurer ([email protected])

P.S.: bin jetzt wg. eines dringenden Geschäfttermins für ca. 60 Minuten nicht erreichbar.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie können die Mahnung ignorieren, da kein wirksamer Vertrag vorliegt.

Erst wenn tatsächlich ein gerichtlicher Mahnbescheid käme, sollte ein Anwalt beauftragt werden.
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und darf Sie bitten, meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten.

Durch die Akzeptierung wird meine Tätigkeit Ihnen gegenüber bezahlt. Dies ist insbesondere unter Berücksichtigung berufsrechtlicher Aspekte erforderlich, da eine kostenlose Rechtsberatung in Deutschland nicht erlaubt ist.

Ich danke XXXXX XXXXX und stehe für Rückfragen und eine weitergehende Beauftragung natürlich jederzeit gern zur Verfügung.

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