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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Ist die Partnervermittlung Gl ckswolke 7 solide. Ich habe

Kundenfrage

Ist die Partnervermittlung Glückswolke 7 solide. Ich habe einen verbindlichen Dienstleistungsvertrag unterschrieben, 550 Euro angezahlt und mit bereits unterschriebenen Überweisungsträgern Ratenzalung über weitere 1550 Euro vereinbart. Nach einer ersten völlig fehlgeschlagenen Vermittlung habe ich widerrufen. Jetzt droht der Geschäftsführer mit Rechtsstreit. [email protected]
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ohne alle Partnervermittlungen über einen Kamm scheren zu wollen, aber die meisten sind doch eher auf das Geld für Vermittlngsaufträge aus, als tatsächlich ein Interesse an der Vermittlung zu haben. Insbesondere Vermittlungsagenturen, die sich im Internet präsentieren dürfte letztendlich Abzocke vorzuwerfen sein. Die Nachweisführung ist natürlich schwierig.

Nach § 627 BGB sind die Vermittlungsverträge jederzeit kündbar.

Demnach können so genannte "Dienstverträge", die ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen den Vertragspartnern voraussetzen, jederzeit mit sofortiger Wirkung und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Das gilt etwa bei Verträgen mit Ärzten, Rechtsanwälten oder Steuerberatern, aber nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch für Verträge mit Partnervermittlungsinstituten.

Das ist auch dann der Fall, wenn in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Partnervermittlungsinstituts vermerkt ist, dass ein solches Kündigungsrecht nicht bestehen soll. Denn das außerordentliche Kündigungsrecht des Paragraph 627 BGB kann durch eine Bestimmung im Kleingedruckten nicht ausgeschlossen werden.

Sie sollten daher keinerlei Zahlungen erbringen.

Selbst im Falle der gerichtlichen Durchsetzung der Forderung zeigen sich die Partnervermittlungen im Hinblick auf die brisante rechtliche Lage und den Vorwurf der Unseriösität meist schnell einigungsbereit, da die Vermittlungen oft nicht "sauber" arbeiten und Ihren vermeintlichen "guten" Ruf nicht gefährden wollen.

Bleiben Sie daher hartnäckig. Gegebenenfalls ziehen Sie einen Anwalt hinzu.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einem völlig anderen rechtlichen Ergebnis führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen






Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

ohne alle Partnervermittlungen über einen Kamm scheren zu wollen, aber die meisten sind doch eher auf das Geld für Vermittlngsaufträge aus, als tatsächlich ein Interesse an der Vermittlung zu haben. Insbesondere Vermittlungsagenturen, die sich im Internet präsentieren dürfte letztendlich Abzocke vorzuwerfen sein. Die Nachweisführung ist natürlich schwierig.

Nach § 627 BGB sind die Vermittlungsverträge jederzeit kündbar.

Demnach können so genannte "Dienstverträge", die ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen den Vertragspartnern voraussetzen, jederzeit mit sofortiger Wirkung und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Das gilt etwa bei Verträgen mit Ärzten, Rechtsanwälten oder Steuerberatern, aber nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch für Verträge mit Partnervermittlungsinstituten.

Das ist auch dann der Fall, wenn in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Partnervermittlungsinstituts vermerkt ist, dass ein solches Kündigungsrecht nicht bestehen soll. Denn das außerordentliche Kündigungsrecht des Paragraph 627 BGB kann durch eine Bestimmung im Kleingedruckten nicht ausgeschlossen werden.

Sie sollten daher keinerlei Zahlungen erbringen.

Selbst im Falle der gerichtlichen Durchsetzung der Forderung zeigen sich die Partnervermittlungen im Hinblick auf die brisante rechtliche Lage und den Vorwurf der Unseriösität meist schnell einigungsbereit, da die Vermittlungen oft nicht "sauber" arbeiten und Ihren vermeintlichen "guten" Ruf nicht gefährden wollen.

Bleiben Sie daher hartnäckig. Gegebenenfalls ziehen Sie einen Anwalt hinzu.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.


Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einem völlig anderen rechtlichen Ergebnis führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen




Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.
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Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

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Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einem völlig anderen rechtlichen Ergebnis führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Fragesteller,

bislang haben Sie meine Antwort noch nicht akzeptiert. Ich darf Sie bitten, dies noch nachzuholen, denn erst durch die Akzeptanz wird Ihre Zahlung verbucht und Sie bezahlen mich für meine Rechtsberatung.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Eine kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig und auch von dieser Plattform nicht beabsichtigt.

Wenn Sie also keine weiteren Nachfragen haben, schließen Sie Ihre Frage hier durch Akzeptanz meiner Antwort. Vielen Dank!