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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26613
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Wir waren am Samstag bein einem Gebrauchtwagenh ndler,um nach

Kundenfrage

Wir waren am Samstag bein einem Gebrauchtwagenhändler,um nach einen Auto umzuschauen,war für uns nichts dabei,haben den Händler,gefragt ob er unser Auto haben möchte,wäre reperaturbedürftig,der Händler sagte kein problem,wollte er wohl,mein mann sagte ihm 1000€ müßte er wohl haben,mein mann hat ihm auch gesagt,wenn ein anderer kommt und bietet mehr,bekommt der andere den. Händler,ja ok. So war es dann auch,am monta war einer bei uns der wollte unser Auto haben hat auch mehr geboten,so haben wir dem das auto gegebe Ich habe den Händler angerufen und ihm mitgeteilt das der wagen weg sei,erst war alles in Ordnung.später dann hat er telefonterror gemacht uns(mich und nern Freund )uns beschimpft und smsen mit morddrohungen. Bin auch zur Polizei habe den Händler angezeigt. Was kann uns passieren ? Haben wir was falsch gemacht ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Zunächst einmal: Sie haben nichts falsch gemacht:

Zunächst zivilrechtlich:

Der Kaufvertrag den Sie anschließend mit dem weiteren Interessente geschlossen haben ist in jedem Fall wirksam.

Da gegenüber dem Händler ausdrücklich erklärt wurde, dass an den meist Bietenden verkauft werden soll, wurde mit dem Händler gerade kein verbindlicher Kaufvertrag abgeschlossen. Da Sie bei dem Gespräch mit dem Händler anwesend waren, können Sie als Zeugin aussagen, es ist also auch beweisbar.

Da kein verbindlicher Vertrag mit dem Händler vorliegt, haben Sie auch keine Schadensersatzansprüche zu befürchten.

Zivilrechtlich bestehen also keine Bedenken.

Nun zur strafrechtlichen Seite:

Sie haben korrekt auf die Handlungen des Gegners reagiert, indem Sie zur Polizei gegangen sind und dort Strafanzeige erstattet haben.

Da allein der Händler hier Straftaten begangen hat Nötigung, Beleidigung, Bedrohung haben Sie strafrechtlich selbst nichts zu befürchten.

Als Geschädigte müssen Sie jedoch, soweit es zu einer Strafverhandlung gegen den Händler kommt, als Zeugen Aussagen und den Hergang der Tat wahrheitsgemäß einem Richter schildern. Zu dieser Zeugenaussage sind Sie verpflichtet.

Sie können also insgesamt beruhigt sein:

Ausgehend von Ihrer Sachverhaltsschilderung haben Sie nichts falsch gemacht.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.

Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt