So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Mustermann.
Mustermann
Mustermann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 264
Erfahrung:  1. und 2. juristisches Staatsexamen
50154571
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
Mustermann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Meine Tochter hat vor geraumer

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

Meine Tochter hat vor geraumer Zeit onleine eine Nachnahmebestellung aufgegeben. Der Bote hat geliefert ohne zu kassieren. Jetzt kommen Mahnungen von einem Inkassounternehmen. Meine Tochter befindet sich beruflich im Raum Amerika- Kanada. Muß sie jetzt Zahlen oder war es ein Verschulden der Post?
Welche Kosten kommen für diese Beratung auf mich zu?

Freundliche Grüße
Katrin Hennig
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Für die Beantwortung dieser Frage fallen Kosten in Höhe Ihres Einsatzes an, wenn sie die Antwort durch anklicken des grünen Knopfes akzeptieren. Weitere Kosten entstehen Ihnen nicht.

Mit der Bestellung per Nachnahme hat Ihre Tochter einen verbindlichen Kaufvertrag abgeschlossen. Den vereinbarten und fälligen Kaufpreis sollte sie per Nachnahme zahlen, hat dies jedoch nicht getan. Entsprechend ist die Kaufpreisforderung noch offen, ist also noch zu zahlen.

Ob die Inkassokosten zu zahlen sind, kann anhand Ihres Sachverhalts nicht abschließend geklärt werden. Denn Inkassokosten sind nur als Schadensersatz auszugleichen, wenn der Schulder - hier Ihre Tochter - sich in Verzug befang. Das ist jedenfalls der Fall, wenn vor Einschaltung des Inkassounternehmens schon einmal durch den Verkäufer gemahnt wurde oder die Rechnung einen Hinweis auf die 30-Tagesfrist des § 286 Abs. 3 BGB enthielt.

Bei einer Nachnahmeabrede verpflichtet sich der Käufer in der Regel, den Kaufpreis Zug-um-Zug gegen Erhalt des Pakets zu leisten. Diese Verpflichtung trifft den Käufer selbst. Zwar mag der Zusteller im Verhältnis zum Verkäufer ebenfalls verpflichtet sein, auf die Zahlung hinzuwirken, bzw. das Paket ohne Zahlung nicht auszuhändigen. Dies befreit aber den Käufer nicht von seiner Zahlungspflicht und der Verpflichung, den Kaufpreis vertragsgemäß bei Lieferung zu erbringen.

Daher muss Ihre Tochter sich leider vorhalten lassen, eine eigene vertragliche Pflicht nicht erfüllt zu haben. Entsprechend schuldet Ihre Tochter zumindest den Kaufpreis. Hinsichtlich eventuell angefallener Inkassokosten kann eine abschließende Beurteilung wegen fehlender Details leider nicht stattfinden. Es erscheint jedoch nicht unwahrscheinlich, dass diese zu erstatten sind.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick über die Rechtslage verschaffen.

Sollten Sie ein Nachfrage zu meiner Antwort haben, stellen Sie diese bitte. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte meine Antwort, indem Sie den grünen "Knopf" anklicken.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei meinen Ausführungen um eine erste Einschätzung aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Aufklärung des Sachverhalts nicht ersetzen kann oder soll. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie zu meiner Antwort noch eine Frage? Diese würde ich Ihnen gerne beantworten.

Da ich Ihre Frage umfassend beantwortet habe, möchte ich Sie bitten, meine Antwort - schon aus Gründen der Fairness - zu akzeptieren. Das der Inhalt meiner Antwort Sie möglicherweise nicht zufriedenstellt, kann ich verstehen. Maßgeblich für die Akzeptierung meiner Antwort sollte aber nicht deren Inhalt sein - dieser ist durch Ihre Fragestellung vorgegeben - sondern die Qualität meiner Antwort, also ob diese Ihre Frage umfassend beantwortet.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)

Ähnliche Fragen in der Kategorie Verbraucherrecht