So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr. Christoph P...
Dr. Christoph Pies
Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 232
Erfahrung:  Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
62108749
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Urologie hier ein
Dr. Christoph Pies ist jetzt online.

ich wurde vor ca. 1 Jahr beschnitten (wegen

Diese Antwort wurde bewertet:

ich wurde vor ca. 1 Jahr beschnitten (wegen einer Vorhautverengung);

und habe seitdem spürbar steigende erektionsprobleme. Früher (vor der OP) bin ich (fast) täglich mit einer Erektion aufgewacht. Nun kann ich die Tage zählen wo sich da unten überhaupt noch was regt. Ist das normal? Liebe Grüße

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Guten Tag! Ich benötige weitere Informationen: Ist es nur die morgendliche Erektion, die seltener ist oder hat sich auch die Steifigkeit beim Geschlechtsverkehr vermindert? Gibt es Gefühlsstörungen an der Eichel? Was sagt der Operateur zu dem Problem? Haben Sie Begleiterkrankungen wie Zucker, Durchblutungsstörungen oder Bandscheibenschäden? Sind Sie Raucher? Nach Beantwortung dieser Fragen kann ich näher Stellung beziehen. Viele Grüße, Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Abend,Hier dann mal eine etwas ausführlichere Beschreibung meines Problems...
Die morgendliche Erektion ist in der Zeit nach der OP spürbar zurückgegangen (Ich kann mittlerweile an einer Hand abzählen wie oft die pro Monat noch vorhanden ist). Früher hat eine "heisse" Szene im TV schon gereicht damit sich da unten was rührt. Jetzt kann ich mir einen P***o komplett anschauen ohne dass sich da unten was rührt. Auch wenn neben mir eine nackte Frau liegt rührt sich nichts. An den Operateur kann ich mich nicht wirklich wenden, da ich dazu einen Termin im KH brauche. Die Nachsorge wurde damals nicht im KH gemacht... diese hat ein anderer Urologe gemacht. Beim Vorgespräch damals hat man mir gesagt, dass es nach der OP alles genauso funktioniert wie vorher. Was mir allerdings auch Sorgen macht ist, dass ich noch einen extremen "knubbel" an der Unterseite des Penis habe... und die Op ist mittlerweile fast 1 Jahr her. Gefühl an der Eichel ist etwas vorhanden. Ich trinke kein Alkohol und ich rauche auch nicht. Was die Begleiterscheinungen betrifft... ich weiss nicht ob das wichtig ist aber ich habe "gefühlt" Probleme beim Wasser lassen.Ich muss dazu wohl noch etwas ausholen. Bei mir wurde vor ca 1/4 Jahr vor der Beschneidung eine Gonokokkeninfektion festgestellt, die mit Docycyclin behandelt wurde. Eine Woche nach der Behandlung begann es dann wieder an zu jucken. Es wurde aber nichts gefunden. Irgendwann waren die Beschwerden dann weg. Nach der Beschneidung wurde dann eine Harnröhrenverengung festgestellt, die durch die Gonokokken entstanden war. Nach dieser OP kann ich "gefühlt" nicht mehr die Menge an Urin Ausscheiden wie vorher. Mein Urologe hat mir gesagt, dass ich mal eine Liste über Trinken/Urinausscheidung machen soll. Termin habe ich allerdings erst wieder in 1/2 Jahr. Es macht mir mittlerweile nur Sorgen, dass sich da unten mittlerweile so gut wie nichts mehr rührt. Ich habe irgendwie Angst, dass das alles zusammenhängt.

Okay, d***** *****delt es sich um ein etwas vielschichtigeres Problem. Ich versuch mal, die Zusammenhänge etwas zu sortieren:

Fangen wir mit den morgendlichen Erektionen an: Diese sind dazu da, die Schwellkörper mit Blut zu versorgen. Dass eine verminderte Empfindlichkeit der Eichel zu einer verringerten Anzahl an morgendlichen Erektionen führt, halte ich für sehr unwahrscheinlich. Wenn Sie jedoch wie von Ihnen beschrieben auch eine reduzierte Lust auf Sex haben, sollten Sie ergänzend mal morgens nüchtern den Testosteronspiegel bestimmen lassen. Soviel dazu.

Wenn gelegentlich die Erektion kommt und auch hinvoller Stärke auftritt und ein GV möglich ist, dann können Sie davon ausgehen, dass Blutversorgung und Nervenverseorgung des Penis in Ordnung sind.

Die Beschneidung kann in seltenen Fällen zu einer Gefühlsstörung der Eichel führen. Auch der "extreme Knubbel" am Penis ist am ehesten eine Vernarbung nach der OP.

Sie haben aber eine weitere Baustelle, nämlich die Harnröhre. Nach der GO-Infektion ist ja offenbar eine Harnröhrenenge operiert worden. Harnröhrenschlitzungen können ebenfalls negativen Einfluß auf die Potenz haben. Wenn Sie sagen, der Harnstrahl ist schlechter als vorher, die Urinausscheidung schwieriger und die Potenz schlechter, so sollte das nochmal nachuntersucht werden mit Harnstrahlmessung und ggf. Harnröhrenspiegelung.

Es kann also wirklich sein, das das alles zusammenhängt. Obwohl es ja kein direkter Notfall ist, können Sie Ihren Urologen vielleicht trotzdem nach einem etwas früheren Termin fragen. Alles Gute, Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe vor kurzem schon nachgefragt ob ich früher einen Termin bekommen kann. Keine Chance.
Wie ist das denn on so einem Fall mit Potenzmittel? Würden die helfen?
Eventuell können sie mir auch sagen, wie die Urinausscheidung mit der Trinkmenge im Verhältnis stehen sollte (wenn es da eine "regel" gibt). Ich kann durch mein Protolkoll ja sehen was ich an Flüssigkeit zu mir nehme und was ich ausscheide.

Auf die Terminvergabe meiner Kollegen habe ich keinen Einfluß, aber auch wir haben 3-4 Monate Wartezeit, leider.

Beide Ansätze sind nach meiner Ansicht am Ziel vorbei: Mit Potenzmitteln verstärken Sie die Erektion, bringen aber nicht die Lust auf Sex oder die morgendlichen Erektionen oder die Empfindungen an der Eichel zurück. Einen Fehler machen Sie damit aber nicht.

Die Urintabelle (Miktionsprotokoll) gibt Aufschluss über die Urinproduktion und -speicherung, was ja nicht ihr Kernproblem sein dürfte. Als Faustregel gelten 8 Portionen von je 300 ml in 24 stunden, aber da gibt es eine sehr große Schwankungsbreite. Wenn Sie die Tabelle gemacht haben, können Sie die ja mal fotografieren und hochladen, dann sage ich meine Meinung. Einstweilen würde ich mich aber über eine Bewertung schon freuen. Alles Gute, Dr. Christoph Pies

Dr. Christoph Pies, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 232
Erfahrung: Niedergelassener Arzt at Urologische Gemeinschaftspraxis
Dr. Christoph Pies und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ok... ich schicke ihnen gleich eine Tabelle. Es sei zu den Erektionsproblemen gesagt, dass ich schon Lust auf Sex habe, aber wenn es dann soweit ist rührt sich da unten nichts.
Eine Frage sei noch gestellt bzgl. Der damaligen Behandlung des Trippers mit Doxycyclin. Eine Woche Nachdem die Behandlung abgeschlossen war begann es wieder an zu jucken. Es konnte jedoch nichts gefunden werden.
Alle Ärzte konnten es nicht nachvollziehen, das ich mit Doxy behandelt wurde.
Was halten Sie davon?

Okay: Libido intakt! Die funktionellen Erektionsprobleme sind Folge der GO oder der OP. Die klassische Behandlung einer GO erfolgt mit Penicillin oder Cephalosporinen oder sog. Gyrasehemmern. Nach Zusendung der Tabelle melde ich mich nochmal.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
anbei schicke ich ihnen nun einen Auszug aus der Miktionstabelle. Darin enthalten sind 3 Tage.
Eine kurze frage sei noch gestellt. Welche OP meinen sie? die Beschneidungs OP oder die OP wegen der Harnröhrenverengung? Es muss jedoch noch gesagt werden, dass ich nach der Schlitzung für eine Woche einen Katheter tragen musste und dass sich während ich den Katheter tragen musste jeden morgen da unten was gerührt hat (was natürlich sehr sehr schmerzhaft war)

Ein unauffälliges Miktionsprotokoll. Sie könnten allenfalls etwas mehr trinken um auf eine Urinausscheidung von 1500 ml pro Tag zu kommen. Aber Sie haben kein Urinspeicherproblem...

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Also eventuell doch eine Folge der GO oder der OP?

Man müßte die Harnröhre nachuntersuchen mit Harnstrahlmessung, Abstrich und Spiegelung...

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ok... vielen Dank ***** ***** heisst es jetzt 1/2 Jahr warten��

Oder bei einem anderen Kollegen nach einem früheren Termin fragen. Es gibt zum Beispiel in NRW eine zentrale Terminvergabestelle, die Ihnen den frühesten Facharzttermin vermittelt...

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Also ich komme aus MV und da sind die Wartezeiten generell sehr lange. Gibt es eventuell eine "legale" Möglichkeit an Potenzmittel zu kommen ohne dass man zum Urologen muss? Ich habe letzte Woche meinen Hausarzt gefragt und der sagte mir, dass dieser nur was verschreiben kann wenn er das OK vom Urologen hat.

Wie gesagt, auf die Terminvergabe vor Ort habe ich keinen Einfluß. Zu den Potenzmitteln: Alles frei verkäufliche im Internet kann ich nicht empfehlen. Für Sildenafil (früheres Viagra) benötigen Sie ein ärztliches Rezept nach vorherigem Beratungsgespräch...

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Dann muss ich mich wohl oder übel gedulden.
Eine sehr sehr wichtige Frage habe ich noch. Diese betrifft die Gonokokkeninfektion. Kann ich wirklich sichergehen, dass ich KEINE Reste im Körper habe wenn der Abstrich negativ war oder gibt es die Möglichkeit dass noch irgendwelche Reste im Körper sind die nicht nachzuweisen sind?Ich bedanke ***** *****ür ihre Einschätzung (en) und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

Eine Therapiekontrolle wird generell bei jeder Gonorrhoe empfohlen. Sie kann nach Abheilen der Symptome 2 Wochen nach Beendigung der Therapie durchgeführt werden; am besten mittels Kultur in Kombination mit einem Nukleinsäure-Nachweistest. Wenn dieser Test negativ war, sollte die GO ausgeheilt sein. Alles Gute, Dr. Christoph Pies

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Morgen Hr. Doktor,Entschuldigen sie die Störung aber mir is da noch was eingefallen bzgl. meines Problems.
Kann der verminderte Harndrang bzw. Die geringere Menge auch mit den Nieren zusammen hängen? Kann es sein, dass die Nieren z.b. eine Unterfunktion haben? Die nächste Frage, die ich mir stelle ist, ob man eine Nierenunterfunktion anhand eines Blutbildes sehen kann. Als meine Hausärztin im November meinen Urin kontrolliert hatte, wurde da ein etwas erhöhter Eiweißwert festgestellt.

Das ist ja ein ganz anderes Problem und gehört nicht zu dieser Frage und auch nicht in mein Fachgebiet, bitte eine neue Frage an Allgemeinmedizin/Nephrologie einstellen. Alles Gute, Dr. Christoph Pies