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docexpert1
docexpert1, approbierter Arzt, Facharzt für Innere Medizin
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 1055
Erfahrung:  22 Jahre Erfahrung in eigener allgemeinmedizinisch/internistischer Praxis mit entsprechendem Schwerpunkt
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Urologie hier ein
docexpert1 ist jetzt online.

Kurz meine Vorgeschichte: Ab dem 45. Lebensjahr bewegte sich

Beantwortete Frage:

Kurz meine Vorgeschichte:
Ab dem 45. Lebensjahr bewegte sich mein PSA ständig zwischen 4 und 5. Das freie PSA war immer im normalen Bereich.
Plötzlich konnte ich nicht mehr urinieren, ich war zwei Monate katheterisiert. Der PSA war 14, das freie PSA normal. Es wurde eine Bisopsie durchgeführt: Befund negativ. Die Prostata hatte eine Größe von 100. Es wurde eine TURP (Hobelung durchgeführt). Befund: Chronische Entzündung der Prostata nicht bakteriell. Prostata geschmeidig, keine Knoten.
Nach einem halben Jahr wurde ich zur Kontrolle vorgeladen: PSA 2,92, freies PSA normal. Wert laut Auskunkt des Urologen sehr gut.
Nächster Kontrolltermin war nach einem Jahr vorgesehen, also in Kürze.
Zu meiner Beruhigung ließ ich das PSA vom Hausarzt messen. Ich fiel aus allen Wolken, PSA 4,7 , freies PSA normal.
Ist jetzt davon auszugehen, dass ich ein Prostatakarzinom habe? Besteht ein Zusammenhang zwischen Biopsien und Prostatakarzinom, was mir viel Patienten vermuten.
Der Urologe wird eine Untersuchung vornehmen. Aber ich möchte wissen, was mich jetzt erwartet? Soll ich vielleicht zur Kontrolle noch einen PSA Wert nehem lassen. Ich bezweifle fast den Wert.
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Urologie
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 3 Monaten.

Vielen Dank für Ihre Frage.

Ich bin Dr.Schürmann und werde Ihnen helfen.
Bitte haben Sie etwas Geduld, bis ich Ihre Frage überprüft habe.

Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sollte sich der PSA Wert von 4.7 bestätigen, müsste tatsächlich auch ein Karzinom in Betracht gezogen werden. Das über 15 % gelegene freie PSA (ich nehme an, Sie verstehen dies unter einem normalen freien PSA) spricht aber andererseits gegen ein Karzinom. Neben Abtasten und Ultraschall wir man sicherlich erst einmal eine Verlaufskontrolle des PSA empfehlen, bevor man sich zu einer erneuten Punktion entschließt.

Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen Punktion und Prostatakarzinom.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Danke für Ihre Antwort: Ja, das freie PSA lag vor einem Jahr bei 20 % (wir meinen dassselbe), jetzt liegt es wieder bei 20%. Interessant auch, dass ich keine Probleme beim Urinieren habe, geht besser als nach der OP, denn ich hatte über Monate enorme Schmerzen am Ende der Miktion (Fachausdruck). Zudem wundert mich, dass beim Sex das Sperma wieder vorne hinaus geht, nicht nach hinten, obwohl mein Urologe meinte, dies sei bei einer 20% Operation üblich. Damit wäre ich am Ende mit meinen Fragen.
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 3 Monaten.

In der Tat ist es verwunderlich und natürlich auch erfreulich, dass sich die retrograde Ejakulation wieder gegeben hat, denn dies ist durchaus nicht die Regel.

Nach der OP hatten Sie möglicherweise eine etwas verzögerte Wundheilung, daher die Schmerzen. Jetzt, wo alles abgeheilt ist, sind die Schmerzen weg.

Entscheidend ist ganz klar, ob sich der (gering) erhöhte PSA Wert bestätigt. Wichtig ist dann auch der Verlauf des Wertes in der Zeit.

Der immer ausreichend hohe freie PSA-Anteil ist erfreulicherweise an dieser Stelle ein starkes Argument gegen ein Karzinom.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Danke, ***** ***** mit der Antwort zufrieden. Ich möchte bewerten, funktioniert aber
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
bei meinem Pc nicht so recht
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sorry, das lag nicht an Ihnen, die Funktion war nicht aktiviert.

Jetzt geht es.

Guten Abend

docexpert1 und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.