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docexpert1
docexpert1, approbierter Arzt, Facharzt für Innere Medizin
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 857
Erfahrung:  22 Jahre Erfahrung in eigener allgemeinmedizinisch/internistischer Praxis mit entsprechendem Schwerpunkt
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docexpert1 ist jetzt online.

Hallo, Ich bin 43 Jahre alt. Seit längerer Zeit hatte ich

Kundenfrage

Hallo,
Ich bin 43 Jahre alt.
Seit längerer Zeit hatte ich vor allem Nachts einen starken Harndrang.
Vor einem Jahr dann Untersuchung beim Urlogen, der eine vergrößerte Prostata festgestellt hat. Mit Einnahme von Tansulin für 10 Tage wurde es besser; dann Tansulin wieder abgesetzt. Nach weiteren Beschwerden im Sommer 2015 dauerhaft Tansulin genommen.
Immer mehr hatte ich auch tagsüber den Harndrang.
Vor 4 Wochen wurde eine Blasenentzündung festgestellt und mit Antibiotika behandelt. Am 04.05. eine Blasenspiegelung: Blasenhalsverengung und bei einer Flow-Messung sehr gleichbleibenden niedrigen Harnstrahl von 10ml/s gemessen.
Mein Urologe meinte wenn die Beschwerden wieder stärker werden, wäre eine Schlitzung mit evt. Abtragen von Prostatagewebe de nächste Schritt. Siet 3 Tagen kann ich praktisch nicht mehr schlafen, habe nur noch das Gefühl von Harndrang. An der Notaufnahme der Klinik sagte man mit 2 x, dass die Blase leer wäre und keine Infektion dieses Mal vorhanden wäre.
Auf dem Netz lese ich fast nur negative Beschreibungen über das Schlitzen von Rezidiv-Raten bis zu 80% und deshalb frage ich mich, ob dieses Verfahren überhaupt sinnvoll ist?
Welches andere/innovative Verfahren ist zu empfehelen?
Gepostet: vor 11 Monaten.
Kategorie: Urologie
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 11 Monaten.
Guten Tag,die im Netz kursierenden negativen Beurteilungen der Harnröhrenschlitzungen sind vollkommen berechtigt.Die Rezidivraten sind bei beiden etablierten Verfahren (Sachse,Otis) so hoch , dass man diese Eingriffe eigentlich nur noch bei absoluter Notwendigkeit durchführen sollte. Eine solche Notwendigkeit liegt bei Ihnen nicht vor, da Sie die Harnblase vollständig entleeren können und kein Infekt vorliegt.Alternativverfahren (Laser, kalter Laser etc.) sind alle nicht etabliert und ohne sicheren Vorteil gegenüber der konventionellen Schlitzung. Also am besten gar nicht erst machen lassen!Sie sollten versuchen die vergrößerte Prostata mit Proscar zu verkleinern, damit wenigstens diese Teilursache Ihrer Beschwerden gebessert werden kann. Es gibt das Präparat auch in Kombination mit Tamsulosin, das weiterhin für Sie sinnvoll wäre.

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