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docexpert1
docexpert1, approbierter Arzt, Facharzt für Innere Medizin
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 963
Erfahrung:  22 Jahre Erfahrung in eigener allgemeinmedizinisch/internistischer Praxis mit entsprechendem Schwerpunkt
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docexpert1 ist jetzt online.

Gutartige Prostatavergrößerung

Kundenfrage

Am 13. August 2015 wurde bei mir (52 Jahre) eine gutartige Prostatavergrößerung operativ behandelt (TURP).
Einige der üblicherweise auftretenden Nachwirkungen („überfallartiger“ Harndrang, Brennen bei Beginn und am Ende des Wasserlassens) haben sich in den ersten 4 Wochen merklich abgeschwächt.
Die Ergebnisse aller bisherigen Nachuntersuchungen (anfänglich wöchentlich – momentan alle 2 Wochen) sind unauffällig (keine Infektionen).
Leider „stagniert“ der Heilungsprozess nun schon über 3 Wochen. Folgende Symptome sind leider immer noch präsent:
1. „überfallartiger“ Harndrang trotz fast 2-wöchentlicher Medikation mit tägl. 7,5 mg Emselex (Einnahme abends  dadurch nachts etwas „entspannter“, tagsüber aber eigentlich kaum verbessert)
2. leichtes Brennen nur noch gegen Ende des Wasserlassens, dann verbunden mit dem Gefühl, als ob die Blase „leergesaugt“ wird.
3. ca. nach jedem 2. Wasserlassen „etwas blutiges“ Nachtröpfeln (im gesamten Heilungsverlauf ist die vom Arzt „angekündigte“ eventuelle Ausscheidung von „kompakteren“ blutigen Wundresten ausgeblieben, das Nachbluten zeigte sich bisher eigentlich nur wie oben beschrieben).
4. seit ca. 3 Wochen druckartiges Gefühl im Dammbereich, zudem beim Wasserlassen jetzt auch häufig Stuhlgang Drang.
5. Sporadisch manchmal auch leichter Harnverlust beim Bücken.
Mein Allgemeinbefinden ist ansonsten eigentlich recht gut, körperliche Anstrengungen werden aber nach wie vor noch vermieden (nur täglich ein ca. 1-stündiger Spaziergang).
Können sie bei dieser Datenlage einschätzen, ob das noch einem „normalen“ Heilungsverlauf entspricht? Was könnte ich noch tun, um den Heilungsprozess zu unterstützen?
Vielen Dank ***** ***** Antwort.
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Urologie
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Anlage: Arztbericht an den Hausarzt
Experte:  Moderator hat geantwortet vor 1 Jahr.
SERVICE-MITTEILUNG
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  docexpert1 hat geantwortet vor 1 Jahr.
Willkommen auf just answer!
Das von Ihnen angegebene erst später aufgetretene Druckgefühl im Dammbereich. lässt an eine Entzündung der nach der Operation verbliebenen Restprostata denken.
Typisch wäre, wenn Sie beim Sitzen ein Kissengefühl verspüren würden (obwohl keines da ist natürlich…)
Normale Urinbefunde sprechen nicht gegen die Verdachtsdiagnose.
Definitiv liesse sich die Diagnose nur über ein Prostataexprimat, die eine Prostatamassage erfordert stellen. Da dies nach einer OP natürlich nicht machbar ist sollte man pragmatisch vorgehen und so behandeln als wäre es eine Prostatitis. Das heisst, sie sollten- fehlende Kontraindikationen vorausgesetzt- 3 Wochen lang mit 3x500 mg Ciprofloxacin tgl. behandelt werden.
Ich möchte anregen dieses Vorgehen mit Ihren behandelnden Ärzten zu besprechen.

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