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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 21017
Erfahrung:  Arzt für Gynäkologie u. Geburtshilfe, Allgemeinmedizin, umfangreiche urologische Erfahrung
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Hallo,vorab Auszüge vom Arztbericht meines langjährigen,

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, vorab Auszüge vom Arztbericht meines langjährigen, behandelnden Urologen: Diagnose: Bekannte chronisch rezividierene, symtomlose Mikrohämaturie, Verdacht auf eine sogenannte Defekterythrotyturie bei Zustand nach früherem nephretischen Geschehen Harnröhrentruktir Zustand nach rezivierender Cysititis Vage Kontastmitte-Unverträglichkeit (1980, Schwindel). Untersuchungsbefunde vom 20.1.1.bis 17.12.07 Urinkultur: negativ Bei Kontrolle Sediment 0.1 Leuko, 0-1 Ery Sonografie Nieren beid. unauffällig, Restharn etwa 20 ml, Blase glatt begrenzt. Beurteilung: eine signifikante Mikrohämaturie findet sich jetzt nicht, insbesondere jedoch keine sichere Blutungsquelle. Ein Nierentumor scheidet aus. Die Pat. ist seit 1980 hier immer wieder in Kontrolle gewesen. Seit 7 Jahren war ich beschwerdefrei. Seit Ende August dieses Jahres habe ich einen vermehrten Harndrang. Mein Hausarzt hat Erys im Blut festgestellt. Der Urologe, bei dem ich bisher war, ist in Ruhestand gegangen und ich habe in dieser Praxis keinen Termin bekommen. Also bin ich zu einer anderen urologischen Praxis gefahren. Es wurde Urin abgenommen (kein Kathederurin). Heute habe ich das Ergebnis bekommen. Ich konnte leider nur mit einer Vorzimmerdame sprechen. Es befinden sich 150 Erys im Urin. Eine Blasenspiegelung soll Anfang Dezember gemacht werden. Mein Hausarzt ist diese Woche im Urlaub. Wie beurteilen Sie die Situation? Ich habe Angst. Freundliche Grüsse *** (Persönliche Daten von Moderation entfernt)

Hallo,
grundsätzlich besteht in einem solchen Fall zunächst immer der Verdacht einer infektiösen Ursache, dies wäre anhand des gesamten Urinbefundes zu beurteilen. Scheidet ein solcher Zusammenhang aus, könnte eine Stein-,oder Polypenbildung im Harnwegsbereich das Problem auslösen. Die Blasenspiegelung wäre dann der richtige und zu empfehlende, nächste Schritt zur Abklärung. Von einem ernsten Grund zur Sorge gehe ich dabei aber nicht aus.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für den weiteren Verlauf.
Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Sehr geehrte Patientin,
da Sie meine Antwort auf Ihre Frage gelesen, aber noch nicht bewertet haben, bitte ich Sie, mir mitzuteilen, ob Sie weitere Informationen wünschen, oder ob noch Unklarheiten bestehen. Prinzip von justAnswer ist, die Arbeit der Experten durch eine positive Bewertung zu honorieren, wenn die Antwort zufriedenstellend war. Vielen Dank.
MfG,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

danke für Ihre Antwort. Es waren NUR Erys im Urin, kein Leukos oder Bakterien. Ein entzündlicher Prozeß scheidet damit aus.

ok, dann wären die Polypen eine mögliche Erklärung, die oft erst im Rahmen einer Spiegelung erkennbar sind. Es kann durchaus auch ohne krankhaften Hintergrund zu einer solchen Blutbeimengung kommen, mit der Cystoskopie haben Sie aber in jedem Fall Gewissheit.
MfG,
Dr. N. Scheufele