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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Sehr geehrte Frau Dr. Hamannn,ich habe gehört dass bei einem

Kundenfrage

Sehr geehrte Frau Dr. Hamann, ich habe gehört dass bei einem Rückfall mit Ureaplasma urealyticum ein Reservoir im Körper (meist abgekapselte Keimherde) verbleiben könnte was eine erneut Infektion begünstigt. Ist die Wahrscheinlichkeit groß dass so etwas passieren kann? Ist Ureaplasma urealyticum beim Männern oder Frauen eine Chronische Erkrankung? Und wenn nach der Therapie Test negativ dann ist der Keim endgültig besiegt?

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Moderator hat geantwortet vor 3 Jahren.

SERVICE-MITTEILUNG

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

aufgrund einer routinemäßigen Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.

Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.


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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Guten Abend, Gern helfe ich ihnen weiter.
Diese Keime sind wie einigen andere auch in der Lage sich abzukapseln und eine Art stilles Reservoir zu bilden. Daher ist eine frühzeitige und gezielte Therapie enorm wichtig.
Hat sich so ein stilles Keimreservoir gebildet, kann ein Abstrich negativ ausfallen, was zunächst einen zunächst in Sicherheit wiegt. Doch bei der nächsten oder übernächsten Schwächung des Immunsystems kann dieses Reservoir aufbrechen und sie einen Reinfekt bekommen.
Es muss jedoch nicht sein, dass sich die Keime bereits ein stilles Nest gebaut haben, davon gehe ich noch nicht aus, kann es aber leider auch nicht zu 100% sagen. Die Wahrscheinlichkeit liegt, so schätze ich bei etwa 30%.

Sind folgende Teste unauffällig, also ohne Keimnachweis, ist das ein gutes Zeichen, kann aber nie 100% Gewissheit bringen, dass es zu keinem Rezidiv kommt.
Erst wenn sie weitere harmlose Infekte andernorts durchgestanden haben, ohne dass eine erneute Ureaplasmainfektion auftrat, wird die Chance auf Keimfreiheit bezüglich dieses speziellen Keimes in ihrem Körper immer höher.

Haben Sie dazu Fragen? Gern helfe ich Ihnen weiter.

Alles Gute und rasche Besserung!

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich habe Rückfall gechabt und jetzt mache ich zusammen mit meiner Frau eine Therapie über 10 Tage mit Doxycyclin 2 x 200 mg Täglich.


 


1 - Wäre nicht besser über 20 Tage 2 x 100 mg über einen längeren Zeitraum zu machen?


 


2 - Bringt es was wenn ich die Therapie um 3 Tage 2 x 200 mg überziehe?


 


3 - Donnerstrag angefangen und heute noch leistes Brennen nach 7 Tagen also kein Erfolg?


 


4 - Dann wider eine Abstrich und wenn positiv wider Antibiotikum und wenn nicht hilft Krankenhaus?

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Guten Morgen,

1 - Wäre nicht besser über 20 Tage 2 x 100 mg über einen längeren Zeitraum zu machen?

Wenn sie das Doxi gut vertragen, kann man das durchaus so machen.

2 - Bringt es was wenn ich die Therapie um 3 Tage 2 x 200 mg überziehe?

auch das ist möglich. Wichtig ist nur zu wissen, ob die Ureaplasmen überhaupt auf das Doxi empfindlich sind.

3 - Donnerstrag angefangen und heute noch leistes Brennen nach 7 Tagen also kein Erfolg?

Hat sich der Zustand denn etwas gebessert, oder bestand das Brennen schon vor der Therapie?

4 - Dann wider eine Abstrich und wenn positiv wider Antibiotikum und wenn nicht hilft Krankenhaus?

Also Abstrich machen, Antibiogramm, und dann gezieltes Antibiotikum geben. Hilft das auch nichts, ab ins Krankenhaus.

Haben Sie dazu Fragen? Gern helfe ich Ihnen weiter.

Alles Gute und rasche Besserung!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. K. Hamann

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