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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Sonstiges
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 25063
Erfahrung:  20 Jahre Behandlung von Harnwegserkrankungen, Krebsvorsorge Mann in Praxis, Sexualmedizin.
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Geschichte meines Prostataleidens (21.10.1938) 1999 Beginn

Kundenfrage

Geschichte meines Prostataleidens (21.10.1938)
1999 Beginn der urologischen Untersuchungen, weil über mehrere Wochen Blut im Urin war.
Danach jährliche Untersuchung der Prostata mit PSA.
Zur besseren Durchlässigkeit der vergrößerten Prostata Verordnung verschiedener Medikamente. Vor Nov. 2012 Tamsulosin 0,4 mg, ab Nov. 2012 Alfusozin Winthrop 10 mg, (letztere verursachten massive Herzrhythmusstörungen).
Man riet mir zur Operation, die am 28.11.2012 per Lasertechnik durchgeführt wurde . Entlassung am 5. Tag mit Harnwegsinfektion, die trotz Antibiotikum immer stärker wurde. Erneute Einweisung ins Krankenhaus am 19.12.2012, nach intravenöser Behandlung Entlassung am 23.12.2012.
Anhaltende Harnwegsinfektion, Verordnung Nifurantin 100 mg 2 Wochen lang tägl. 2 Tabletten, anschließend 4 Wochen lang 1 Tablette. Keine Infektion mehr vorhanden
Da ich nach der Operation immer schmerzhaftes Ziehen in der Blasengegend habe und in der Nacht regelmäßig 5 bis 6 x Wasser lassen muss, außerdem noch inkontinent bin, Verordnung von Uni Verse 60 mg am 20.02.2013 (wiederum Herzrhythmusstörungen). Am 25.03.2013 Versikur 5 mg, daraufhin totaler Harnverhalt.
Am 24.03.2013 Tamsulosin 0,4 mg! Auch der totale Verzicht auf Alkohol, Coffein und Teein blieb wirkungslos. Eine erneute Untersuchung (Blasenspiegelung erfolgte bislang nicht.
Gestern suchte ich einen von der Hausärztin empfohlenen Urologen auf. Ein erneuter Termin in vier Wochen mit Blasenspiegelung. Vorher keine Therapie möglich.
Ich bin gesundheitlich durch diese Operation derart beeinträchtigt. Können Sie mir einen Rat erteilen?

Vielen Dank XXXXX XXXXX

Manfred Kilchenstein
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

das ist ein extrem unerfreulicher Verlauf! Mir ist nicht begreiflich, dass weder der Operateur, noch der behandelnde Urologe versucht haben herauszufinden, woran diese starke Beeinträchtigung liegt.

Die Harnwegsinfekte waren lästig, aber sind dafür nicht verantwortlich zu machen. Die Fragen sind andere: Besteht eine Prostatitis? Wie sieht das OP- Gebiet aus? Gibt es Verwachsungen dort oder Verengungen der Harnröhre? Wie sieht der PSA- Wert aus, wie das Blutbild? Gibt es Entzündungszeichen?

Ich hoffe, dass dieser andere (?) Urologe diese Fragen abklärt und Ihnen einen Therapievorschlag macht. Es sollte aber ein wirklich erfahrener Kollege sein, sonst wäre die Vorstellung in einem Prostatazentrum wie diesem: http://www.westdeutschesprostatazentrum.de/ angeraten.

Bis dahin würde ich mal versuchen, ob Novaminsulfon- Tropfen Ihnen des Nachts mehr Ruhe geben, ca 20 vor dem Schlafengehen (wenn die Hausärztin keine Einwände hat).

Alles Gute wünsche ich Ihnen!