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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Häufigen starken Harndrang reduzieren

Kundenfrage

Häufigen starken Harndrang reduzieren
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend,

nehmen sie noch andere Medikamente ein, für den Blutdruck beispielsweise?

Gern helfe ich ihnen weiter.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Ich nehme noch Betablocker Conmcor COR 2,5 mg eine halbe Filmtablette täglich, sonst keine Medikamente.

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Danke sehr für ihre Antwort. Da auch Medikamente den Harnfluss beeinflussen können. In ihrem Fall halte ich das Concor jedoch für unschuldig.

Statt dem Tamsulosin würde ich zur Kombinationstherapie mit Duodart raten. Das verkleinert die Prostata und kann so den Harnfluss bessern.
Häufiger Harndrang resultiert durch eine nicht vollständig entleerte Harnblase bei Abflusshindernis (wie einer vergrößerten Prostata), aber auch eine Reizblase, eine Blasenentzündung oder eine funktionelle Blasenstörung kann zu häufigem Harndrang führen.

In jedem Fall muss eine Untersuchung auf Restharn erfolgen, da dies ein Risiko für eine Blasenentzündung darstellt.

Die Einnahme von Miktonetten kann die Harnblasenmuskulatur entspannen helfen, doch vermute ich bei ihnen eher das Abflusshindernis bei zu großer Prostata und das Duodart wäre hier meine Therapieempfehlung für ihren behandelnden Arzt.

Haben Sie dazu Fragen? Gern helfe ich Ihnen weiter.

Alles Gute und rasche Besserung!

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Ich habe zwar eine leicht vergrößerte Prostata, aber der Harnstrahl beim Wasserlassen ist normal und die Blase entleert sich völlig. Manchmal bleibt ein leichtes nachtröpfeln. Das Problem muß wohl ein muskuläres sein?

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 4 Jahren.
In Ordnung, wenn durch die Prostata kein Abflusshindernis besteht, wird es in der Tat an der Blase selbst liegen.
Oft bei so einer überaktiven Blase besteht eine Detrusorüberaktivität.
Wird es mit ihrem Detrusitol denn besser?

Ratsam wär eine Behandlung mit einem der folgenden Spasmolytika:

Oxybutinin
Propiverin
Tolterodin
Trospiumchlorid

Beckenbodentraining ist ebenfalls wichtig.

Gern helfe ich ihnen weiter.