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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Urologie hier ein
Dr. Hamann ist jetzt online.

Alter: 74 Jahre ( männlich ) Wasser lassen ca. 5- 6 x

Kundenfrage

Alter: 74 Jahre ( männlich )

Wasser lassen ca. 5- 6 x pro Nacht

Restharn: ja… ca. 150 – 200ml

Prostatagröße: normal ( leichte Wölbung am Blasenboden / Eingang Harnröhre )

Harnstrahl: sehr schlecht


Frage: Welche Therapie ( medikamentös / chirurgisch ) könnte helfen?

Über ein kurzes Statement würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße XXXXX XXXXX Nordsee
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag und viele Grüße an die Nordsee,

nächtlicher Harndrang wird als Nykturie bezeichnet und ist häufig Folge einer Herzschwäche, aber auch eines Problems der Nieren und Harnblase.
Hier würde ich bei dieser Häufigkeit des Wasserlassens in der Nacht zu einer internistischen Abklärung des Herzens und der Nieren raten.
Nehmen sie denn irgendwelche Medikamente ein?

Bezüglich des Restharns besteht hier die Gefahr einer Harnblaseninfektion, da Resturin immer eine Begünstigung der vermerhung von Bakterien darstellt.

Gern helfe ich Ihnen weiter und antworte Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Internistischen Abklärung des Herzens und der Nieren wurden gemacht,


alles o.B.


Keine Medikamente.


Die Art meiner Erkrankung und die damit verbunden Gefahren sind mir bekannt.


 


Nochmal die Frage an den Spezialisten:


Welche Therapie ( medikamentös / chirurgisch ) könnte helfen?


 


 


 

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für Ihre Ergänzung.

Medikamentös kann Ihnen durch die Einnahme von Miktonetten geholfen werden. Diese setzt man nicht nur im Kindesalter bei nächtlicher Enuresis ein, sondern auch bei nächtlichem Harndrang im Erwachsenenalter.

Eine OP ist insofern eher nicht hilfreich, da organisch kein Problem besteht, es sei denn die Ausführungsgämnge der Harnblase sind verengt, so dass Restharn bestehen bleibt, weil nicht alles abfließen kann. Dann kann durch eine Bougierung dies aufgedehnt werden. Das ist ambulant bei einem Urologen im Rahmen einer Blasenspiegelung ohne Narkose möglich.

Haben Sie dazu Fragen? Gern helfe ich Ihnen weiter.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu weitere Fragen? Gern antworte ich Ihne auch ausführlicher.

Viele Grüße an die Nordsee.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. K. Hamann
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Da die Einengung (Obstruktion) meiner Harnröhre durch eine Anhebung der Prostata auf den Blasenboden entstand, wird eine eine Bougierung hier wenig nützen ( ist zwischenzeitlich wohl auch Überholt ).


Vielen Dank und Grüße von der Nordsee


 

Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Herzlichen Dank für Ihre Ergänzung.
Man kann den Ausgang der Harnblase weiten und die Engstelle der Harnröhre durch Längsschlitzung ebenfalls beheben.
Beides ist möglich in einer Sitzung und kann ihnen helfen.
Die Anwendung der Miktonetten sehe ich ebenfalls als hilfreiche Unterstützung an.
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo, sie haben meine Antwort gelesen, wie soll es jetzt weiter gehen? Kann ich ihnen noch eine offene Frage klären helfen?

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind, möchte ich Sie höflich bitten, meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu bewerten.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. K. Hamann