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PM
PM, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 358
Erfahrung:  Arzt mit breitem Wissen
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geb.18.11.1936 meine PSA steigen :11.10.2008= 4,58 mg/l

Kundenfrage

geb.18.11.1936 meine PSA steigen :11.10.2008= 4,58 mg/l
25.05.2011=5,80 "
22.12.2011=6,50 "
Am 10.08.2011 wurde eine Biopsie gemacht.Klinische Angaben:BPHStadiumII.Rechter Lappen peripher verfestigt.Von 6 Entnahmen sind 3 mässig diiff.Adenokarzinom.Das
Tumorgewebe stellt bei diesen 3 Entnahmen 30-50% Tumorgewebe fest.
Ist das zu therapieren- mit allen damit verbundenen Risiken-oder unter ärztlicher Auf-
sicht abwarten und beobachten?Evtl. eine erneute Biopsie oder einen Bodyscann zur
Feststellung,ob die Entwicklung noch innerhalb der Kapsel stattfindet?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  hoellering hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Tag,

Therapieren kann man diesen Befund auf jeden Fall. Eine Entfernung der Prostata aber hat leider oft Probleme mit Kontinenz und Potenz zur Folge. Darum muss genau abgewogen werden, ob man sich dazu entschließt. Mit Iscador und anderen Medikamenten kann man leider leine Heilung erreichen.
Ihr Urologe hat wichtige Informationen: Wie ist der Tast-, wie der Ultraschallbefund? Ein Ganzkörperscan ist nicht unbedingt notig. Bei drei positiven Proben würde ich zur Op raten, gerade, wenn Sie sonst gut zurecht sind. Aber die Entscheidung sollten Sie nach der Generaluntersuchung (gibt es Streuherde?) im Gespräch mit dem behandelnden Arzt treffen. Wait and see (abwarten) kann ich mir nur vorstellen, wenn Tast- und Ultraschallbefund noch recht harmlos sind.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!
Experte:  PM hat geantwortet vor 4 Jahren.
Die Anstiegsgeschwindigkeit der PSA und die Menge an Tumor 50% der Proben zu fast 50% befallen
und dann das Ganze unter Duodart, was normaler Weise die PSA halbiert -> das empfiehlt eine dringliche
Handlungsweise.

Daher zunächst Knochenszintigrafie (bei so rasch steigenden PSA-Werten sehr wohl nötig Frau Kollegin!) und ggf. MRT (Kernspin) des kleinen Beckens zum Ausschluss von Lymphknotenmetastasen.

Dann sollte entschieden werden, ob Bestrahlung, OP oder Hormontherapie sinnvoll ist.
Auch sollten Sie sich auf der Seite der Bundes-Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe weiter informieren
und ggf, auch eine Zweitmeinung nicht scheuen.

http://prostatakrebse.de/informationen/pdf/Erster%20Rat.pdf

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