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Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 487
Erfahrung:  Facharzt für Urologie, Spezielle Urologische Chirurgie, Medikamentöse Tumortherapie, Andrologie
55085226
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Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU ist jetzt online.

Seit heute weis ich, dass ich eine Chronische Prostataentzündung

Kundenfrage

Seit heute weis ich, dass ich eine Chronische Prostataentzündung habe. Diese Diagnose wurde aufgrund einer vor einer Woche durchgeführten Biopsie (Gewebeprobe an der Prostata, insgesamt 12 Proben) festgestellt. Zu dieser Biopsie kam es, weil sich der PSA-Wert nicht gesenkt hatte. Der PSA-Wert ist ca. seit einem Jahr über dem Normalwert von 3,5 ng/ml (4,31 - 6,95 ng/ml). Die ständige Einnahme von Antibiotika (Ciprofloxacin Genericon 500 mg Filmtabletten) half auch nicht sehr, den PSA-Wert in Richtung 3,5 ng/ml zu bringen. Mein Alter ist 57 1/2 Jahre. Der nächste PSA-Wert ist in einen 1/2 Jahr erst wieder fällig. Meine Frage an sie, kann ich den nächsten PSA-Wert schon in 3 Monaten machen? In wie weit wirkt sich das Tierische Eiweis (z. B. Wurstprodukte) auf die Chronische Prostataentzündung aus?
Meine E-Mail:[email protected]
Meine Tel. Nr.: +43(0)680 11 11 611
MfG
Hans Ertl
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Morgen,

ein PSA Wert über 4 ng/mL ist abklärungsbedürftig. Daher ist eine Prostatabiopsie durchgeführt worden, bei der eine chronische Entzündung diagnostiziert wurde. Wenn Sie beschwerdefrei sind, ist eine antibiotische Therapie nicht notwendig. Der PSA wert sollte weiter kontrolliert werden. Unterformen des PSA z.B. das freie PSA und das pro-PSA können helfen, den PSA Verlauf besser zu beurteilen. Die einzelnen werte können in ein Verhältnis zueinander gestzt werdenund der sog. Proststa Health Index bestimmt werden. Dieser erlaubt eine Aussage über die Risikowahrscheinlichkeit für das Vorliegen eines Prostatakarzinoms. Die in der Histologie gefundene chronische prostatatitis ist nicht ernährungsbedingt.

 

MfG

 

JM Wolff