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Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 487
Erfahrung:  Facharzt für Urologie, Spezielle Urologische Chirurgie, Medikamentöse Tumortherapie, Andrologie
55085226
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Urologie hier ein
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU ist jetzt online.

Sehr geehrter Fr/Hr. Doktor Mein Name ist Franz Lach, ich

Kundenfrage

Sehr geehrter Fr/Hr. Doktor

Mein Name ist Franz Lach, ich bin 57 Jahre alt, Polizeibeamter bereits 20 Jahre im Innendienst.
Betreibe seit meiner Jugend Leistungssport (Schi Alpin, danach Radrennsport) auch derzeit noch
auf einem hohen Niveau mit ca. 700 Stunden Training u. Wettkampf. Fühle mich Topfit (Gesunden-
und Leistungstests laut meinem Arzt (wörtlich-super jungfräulich) Ruhepuls 45, seit Jahren keine
größere Veränderung. Blutwerte alle perfekt bis auf einen und das ist mein Dilemma der PSA Wert.
Hier eine kurze Vorgeschichte:
3. 12.2007 Zahnimplantat (event. mögliche Ursache)
Am Abend hohes Fieber, Schüttelfrost, extremes brennen beim Harnlassen, ständig am WC,
vom Hausarzt Medikamente gegen Prostatitis und Antibiotikum, danach abklingen der Beschwerden.
Ab 17. 12.2007 Training wieder aufgenommen,
Am 08.01.2008, Untersuchung mit Bluttest beim Urologen ergab keine Auffälligkeiten beim Abtasten
und beim Ultraschall alles ok. Größe der Prostata dem Alter entsprechend. PSA 7,17
Antibiotikum nach Rücksprache mit meinem Sportarzt ca. 2 Monate (Ciproxin 500 mg).
Am 20.5.2008, Nachuntersuchung beim Urologen, Abtasten und Ultraschall keine Auffälligkeiten,
PSA 1,90.
Am 21.04.2009, Kontrolluntersuchung beim Urologen, Abtasten und Ultraschall keine Auffälligkeiten,
PSA 2,75.
Am 15.06.2010, Kontrolluntersuchung beim Urologen, Abtasten und Ultraschall keine Auffälligkeiten,
PSA 3,93.
Am 28.07.2011, Gesunden-Untersuchung Hausarzt, Ultraschall keine Auffälligkeiten, Blutwerte ok.
PSA 5,39.
Am 17.10.2011, Untersuchung beim Urologen, Abtasten und Ultraschall keine Auffälligkeiten, Anti-
biotikum auf Grund des Blutwertes vom 28.07.2011 bei der Gesunden-Untersuchung.
Engmaschigere Kontrollen vom Urologen empfohlen.
Ich möchte vorausschicken, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht wusste und mir von meinem
Urologen auch nicht gesagt wurde vor dem Bluttests nicht Rad zu fahren und keine körperlichen
Anstrengungen vorzunehmen.
Eine Kontrolle meiner Trainings und Wettkampfaufzeichnungen ergab, dass ich bis unmittelbar vor den oben genannten Terminen sehr viel mit dem Rad trainiert (ca. 350 – 500 km) pro Woche und zum Teil auch Wettkämpfe bestritten habe.
Am 17.01.2012, Kontrolle beim Urologen nur Blutbestimmung mit einem PSA von 6,26.
Bin die Tage vorher etwas Langgelaufen und im Kraftraum trainiert.
Möchte noch eine Information anfügen, bin sehr Kälteempfindlich und habe vereinzelt bei kalten
Temperaturen Symptome wie öfter und zwischendurch leichtes brennen beim Urinieren.
Nach dieser Kontrolle beim Urologen, Antibiotikum und ein Sägepalmmedikament.
Nächste Kontrolle erfolgt am 6.März, Biopsie wurde in Aussicht gestellt.

Sowohl mein Sportarzt und mein Hausarzt sind skeptisch und würden an meiner Stelle keine Biopsie
durchführen.
Nun meine Bitte und Fragen:
Da ich mich nun mit diesem Thema beschäftige und sehr viel über die PSA Test und Biopsien gelesen
habe, wobei die körperlichen Beschwerden erst nach den Biopsien anfangen sollen und ich bis zum
jetzigen Zeitpunkt beschwerdefrei bin. Habe von genaueren Blutbestimmungen gelesen sowie von
der Alta Klinik in Gütersloh, mit MRT und MRT – gestützte Biopsie durch die Haut und das Fettgewebe gezielt mit einer Stanzung. Oder AKH Wien über imPSA.
Können Sie mir bitte einen Rat übermitteln bezüglich meines weiteren Vorgehens.
Mit freundlichen Grüßen
Franz Lach
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Tag Herr Lach,

Ihr PSA-Wert ist von Juli 2011 bis Jan 2012 - also in 6 Monaten - um 0,87 ng/mL gestiegen. Als Grenze wird derzeit 0,5 - max. 0,75 ng/mL/Jahr angesehen. Daher sollte eine Biopsie diskutiert werden.

 

Leider konnten die Ergebnisse der MRT-Stanze wissenschaftlich bisher nicht so nachgewiesen werden, wie z.T. im internet dargestellt. In der aktuellen Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Prostatakarzinoms der DGU, an der auch aus Österreich u.a. Prof Pummer aus Graz mitgewirkt hat, ist daher die ultraschallgestützte Biopsie das Standardverfahren.

 

MfG

 

JM Wolff

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Hr. Professor,

Da eine Biopsie mit Berichten aus dem Bekannten und Kollegenkreis und auch vielfach publiziert mit zum Teil beträchtlichen
körperlichen Beeinträchtigungen verbunden ist, möchte ich natürlich
vorerst alle anderen Möglichkeiten nutzen.
Bis dato wurde bei mir noch kein rektales Ultraschall angewendet.
Was halten Sie von der Untersuchung auf imPSA am AKH Wien, oder von
einer PET-CT Untersuchung. Außerdem würde mich Ihre persönliche
Meinung interessieren wie Sie an meiner Stelle handeln würden.
Mit freundlichen Grüßen
Franz Lach
Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 4 Jahren.
Guten Abend Herr Lach,
eine transrektaler Ultraschall sollte durchgeführt werden. Keine der aufgeführten Untersuchungen kann die Biopsie ersetzen. Diese geht aber in der Regel - ich blicke auf knapp 25 Jahre Urologieerfahrung zurück - mit wenig körperlichen Beeinträchtigungen einher.

Die Indikation zur Biopsie erhärten kann aber ein MRT mit Spektroskopie. Sie erlaubt quantitative und semiquantitative Aussagen über die Konzentration von Substanzen, die für den Stoffwechsel unentbehrlich sind, in verdächtigen Gebieten der Prostata. So weist z.B. eine Konzentrationsverschiebung im Prostatagewebe zugunsten des Gallenwirkstoffs Cholin auf ein Prostatakarzinom hin. Derartige Verschiebungen können durch die MR-Spektroskopie größenmäßig bestimmt werden.

Wenn sich damit die Indikation zur Biopsie erhärtet, kann das beschriebene Areal mit einer Biopsie feingeweblich abgeklärt werden.

MfG

JM Wolff
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU, Arzt
Kategorie: Urologie
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Erfahrung: Facharzt für Urologie, Spezielle Urologische Chirurgie, Medikamentöse Tumortherapie, Andrologie
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Herr Professor, vielen Dank, XXXXX XXXXX mir mit Ihrer Antwort viel geholfen.

Schöne Grüße aus Kärnten

Franz Lach

 

Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 4 Jahren.

Guten Tag Herr Lach,

dann wünsche ich Ihnen alles Gute!

 

MfG

 

JM Wolff

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