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Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 487
Erfahrung:  Facharzt für Urologie, Spezielle Urologische Chirurgie, Medikamentöse Tumortherapie, Andrologie
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Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU ist jetzt online.

Bei mir (56) wurde Mitte Januar ein Prostatakarzinom diagnostiziert.

Kundenfrage

Bei mir (56) wurde Mitte Januar ein Prostatakarzinom diagnostiziert. Im Frühstadium. Was heisst das? Bei der Prostata Biopsie wurde 10 Gewebeproben entnommen. Wie muss man diese Auswertung deuten? Der Urolog anerbot mir 2 Möglichkeiten: Bestrahlung und Operation. Bei der Bestrahlung sei aufgrund der Langzeitstudien die Rückfallquote nach 10 - 15 Jahren sehr hoch. Also käme nur die OP in Frage, wobei ich mich frage: Muss das sein?? Gibt es nicht auch andere Möglichkeiten? Und wenn die OP - welche? Die Herkömmliche oder die DaVinci?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Tag,

bei der biopsie wurde ein Prostatakarzinom diagnostiziert. Wichtig ist zu wissen, in weiviel gewebeproben der Krebs nachweisbar und wie seine Differenzierung war. Ein Ausgangs-PSA von 15,8 ng/mL ist aber hoch.Als lokale Therapiemöglichkeiten sind die Operation und die Bestrahlung gut untersucht. Allerdings sind die Langzeitergebnisse der Operation ein wenig besser. Die Operation kann offen oder laparoskopisch oder roboterassistiert ( daVinci) durchgeführt werden. Die Ergebnisse sind vergleichbar; entscheidend ist die Erfahrung des Operateurs weniger die Methode. Bei einem PSA von 15,8 ng/mL liegt ein sog. Prostatakarzinom mittleren Risikos vor (= intermediate risk PCA nach D'Amico).Bei diesen Tumoren werden noch einer offenen operation weniger positive Schnittränder berichtet.

 

MfG

 

JM Wolff