So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an PM.
PM
PM, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 358
Erfahrung:  Arzt mit breitem Wissen
27221237
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Urologie hier ein
PM ist jetzt online.

Liebe Docs, bin seit 26 Jahren Ouerschnittler mit den mitgelieferten�

Kundenfrage

Liebe Doc`s, bin seit 26 Jahren Ouerschnittler mit den `` mitgelieferten`` Problemen des Harntraktes,die mir seit Jahren am meisten zu schaffen machen. Das sind wiederkehrende HWI`s die ich mir wahrscheinlich durch das einmalkathedern 4x p. Tag einhole. Bei einer 7-tägigen Antibiot. Therapie ist nach ein paar Tagen alles wieder in Ordnung, jedoch erwischt es mich nach ca drei Wochen schon wieder. Mittlerweile sind die Symptome nicht nur ein brennen der Blase,übelriechender Harn, sondern dauernde Schlappheit,Ohrensausen u. ein stupfen in den Augen. Hab auch durch das Kathedern immer ein gelbes Sekret in der Harnröhre, welches ich wohl so gut es geht heraushole, aber ein Teil geht doch beim Kath. mit in die Blase.
Meine Blase ist komplett dicht, aber ich hab mir schon gedacht ob man nicht den Schließmuskel ritzen sollte, um nicht mehr Kath. zu müssen.

Hoffentlich habt Ihr eine Idee um dass Übel in den Griff zu bekommen.

Liebe Grüße Stefan Krieghofer
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  PM hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wichtig wäre zu wissen, welcher Bakterienstamm die Infektion verursacht - gegen bestimmte kann man impfen.

 

Des weiteren haben sich die pflanzlichen Präparate Cranberry-Kapseln und/oder Angocin als Prophylaxe bewährt und in ganz hartnäckigen Fällen eine niedrig dosierte Dauergabe von Nitrofurantoin abends.

 

Nächste Möglichkeit: wenn beim Selbstkathetern der Urin sehr auffälig ist zum Abschluss 20 ml 1:10 verdünnte PVP-Jod-Lösung in die Blase geben als "Desinfektionsmittel"

 

PM und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo, vielen Dank für Ihre prompte Antwort!
Ich bin leidiger Träger eines oder des E-coli Keimes.Das hat mein Urologe festgestellt, musste nach dem Uricult aber verschiedene Antib. nehmen.
zB. Ciprofloxacin, Zinnat,Zyproxin, Augmentin.
Mein Hausarzt hat mir als Dauermedikation Acimetin bzw. Urovaxom empfohlen, wobei ich nach Einfall eines neuerlichen Infektes diese nicht weiter eingenommen habe.
Hab auch eine Spülung der Blase mit Tobrasix gemacht, bei der sich der Infekt wohl gebessert hat, aber dann haben sich die Nieren mit Schmerzen bemerkbar gemacht,welche mit der nächsten Ab. Gabe wieder abgeklungen sind.
Bei der letzten Urodynamik wurde kein Reflux der Harnleiter festgestellt.
Liebe Grüße Stefan
Experte:  PM hat geantwortet vor 5 Jahren.
Urovaxom als Dauermedikation bringt nichts. Man nimmt drei Monate, und nach einem halben Jahr nochmals drei Monate
Nicht jeder Coli-Nachweis im Urin sollte behandelt werden!!!!!!! nur mit zusätzlichen Beschwerden!!!!
Es gibt "harmlose" Coli-Stämme, die vor eigentlicher Infektion schützen.
D-Mannose wäre auch eine Option
D-Mannose gegen Blasenentzündungen

D-Mannose, ein mit der Glukose und der Galactose verwandter Einfachzucker, bietet bei Blasenentzündungen eine schonende Möglichkeit, die bakteriellen Krankheitserreger auf natürliche Art zu bekämpfen: Die Mannose setzt sich zwischen die Bakterien und die Blasenwand und spült die Bakterien in der Folge mit dem Urin aus.

Harnwegsinfekte (HWI) zählen zu den am häufigsten anzutreffenden Infektionskrankheiten in den westlichen Industrienationen. Dabei sind vorwiegend Frauen betroffen: Aufgrund der anatomisch bedingt kürzeren Harnröhre kommt es leichter zu einer Infektion (z. B. durch Unterkühlung). Statistisch gesehen liegt das Risiko, mindestens einmal im Leben an einer Infektion der Harnwege zu erkranken, für Frauen bei 50 - 70 %. Die Wahrscheinlichkeit, nach einer Ausheilung der Symptome erneut oder gar immer wieder zu erkranken (rezidivierende HWI), liegt bei 20 - 30 %.
Harnwegsinfekt durch Coli-Infektion

Die überwiegende Anzahl der Harnwegsinfekte (80 - 85 %) wird dabei durch den Erreger Escherichia coli (E. coli) hervorgerufen. Dabei greifen die Bakterien den Körper in den Harnwegen über die Schleimhäute an: Die Oberfläche der Schleimhautzellen besteht aus Zuckerstrukturen (z. B. Mannose), an denen die glykophilen Bakterien bevorzugt anhaften. In der Folge entsteht dann eine Entzündung, die sich in den typischen Symptomen eines HWI bemerkbar macht.



Bekämpfung der Coli-Bakterien durch Mannose

Die glykophilen Strukturen der Krankheitserreger lassen sich nun für eine Behandlung mit D-Mannose nutzen: Die oral aufgenommene Mannose weist eine hohe Haftungsbereitschaft gegenüber den Bakterien auf und kann sich aufgrund ihrer geringen Größe zwischen die Schleimhautzellen und die Bakterien schieben. Daraufhin dockt die Mannose an die Coli-Bakterien an und bindet diese so. Im weiteren Verlauf werden diese „Pakete“ aus Krankheitserregern und Mannose zusammen mit dem Urin beim Wasserlassen ausgeschieden.



Schonende und spezifische Wirkung

Die Behandlung eines durch Colibakterien verursachten Harnwegsinfekts mittels Mannose stellt eine schonende und physiologische Alternative zur herkömmlichen Therapie mit Antibiotika dar, da dieses Mittel im Gegensatz zur breiten Wirkung der Antibiotika mit allen unerwünschten Nebeneffekten (z. B. Pilzbefall, Darmprobleme, Resistenzen) spezifisch und genau an der Stelle wirkt, wo die Krankheit entsteht.

Da der Körper oral aufgenommene Mannose nur in geringem Maße verwerten (verstoffwechseln) kann, bestehen keine bekannten Neben- oder Wechselwirkungen. Diabetiker sollten eine Behandlung mit D-Mannose dennoch nur unter strenger Kontrolle des Blutzuckerspiegels und in Absprache mit dem behandelnden Diabetologen oder Hausarzt vornehmen. Auch für Schwangere ist Mannose prinzipiell geeignet. Allerdings sollte eine Einnahme im Falle einer Schwangerschaft nur in Absprache mit dem betreuenden Arzt oder Therapeuten erfolgen.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Urologie