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Dr. Hamann
Dr. Hamann, Dr. med.
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 6667
Erfahrung:  Fachärztin Allgemein und Innere Medizin
60343779
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Dr. Hamann ist jetzt online.

Ich versp re seit 8 Wochen st ndigen Druck auf der Blase, auch

Kundenfrage

Ich verspüre seit 8 Wochen ständigen Druck auf der Blase, auch wenn ich sie entleert habe.
Vorab muss ich noch sagen das ich eine Blasenentzündung hatte. Aber der Druck ist auch nachher nicht weg. Wenn ich der Druck auf der Blase spüre, bekomme ich immer eine dicken geschwollenen Hals und habe eine komisches dumpfes Gefühl um den Mund meistens linke Seite. Es fühlt sich auch an als hätte mann Hals-Schluckbeschwerden. Was könnte das sein? Es ist manchmal kaum auszuhlaten. Habe das schon vor drei Jahren mal gehabt. War beim Urologen.
Hoffe auf baldige Antwort und danke XXXXX XXXXX
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Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Abend,

Ich möchte ihnen eine zufriedenstellende Antwort geben, leider kann ich sie nicht untersuchen, daher sind meine Antwort und Tipps eher allgemein. Durch Nachfragen oder weitere Hinweise und Informationen können sie meine Antwort konkretisieren.

So wie sie es schildern kann es sich um eine Reizblase handeln. Sie hatten vor 8 Wochen etwa einen Harnwegsinfekt und seit dem immer wieder ein Ziehen in der Blasengegend. Zu meinem Verständnis , bei diesem Ziehen kommt es vor, dass es sich bis in den Kieferwinkel fortsetzt und auch einen geschwollenen Hals verursacht. Ist das so in etwa richtig?

Sofern der Urologe nichts feststellen konnte, was auffällig war, dann ist eine Reizblase sehr wahrscheinlich.
Unter neurophysiologischen und psychologischen Gesichtspunkten lässt sich die Symptomatik als Störung des vegetativen Nervensystems interpretieren, pathophysiologisch wird eine Dyssynergie von Blasen- und Beckenbodenmuskulatur angenommen, also eine Störung der Funktionseinheit von Blasenmuskulatur und Beckenbodenmuskulatur, dies kann sich vegetativ bis hin zum Mund und Hals fortsetzen.

Was können sie nun dagegen Unternehmen?

Symtomatisch kann ihr Urologe Spasmolytika, Alphablocker, trizyklische Antidepressiva und bei Östrogendefizit (z.B. im Senium) östrogenhaltige Lokaltherapeutika verordnen.
Auch eine psychosomatische Behandlung kann unter Umständen hilfreich sein, dies sollten sie in Erwägung ziehen, so dass sie sich nicht zu sehr auf das Wasserlassen konzentrieren sondern aktiv entspannen beim Wasserlassen. Antibiotika sollten aber vermieden werden, solange keine Infektion vorliegt.

Alles Gute und wenn sie noch Fragen haben, antworte ich ihnen gern morgen Früh wieder.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. K. Hamann
Experte:  Dr. Hamann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo, sie haben meine Antwort gelesen, wie soll es jetzt weiter gehen? Kann ich ihnen noch eine offene Frage klären helfen?

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind, möchte ich Sie höflich bitten, meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren. Zufriedenheit bedeutet, dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.


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Mit freundlichen Grüssen

Dr. K. Hamann