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Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 487
Erfahrung:  Facharzt für Urologie, Spezielle Urologische Chirurgie, Medikamentöse Tumortherapie, Andrologie
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Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU ist jetzt online.

2003 wurde bei mir ein prostatakarzinom glaeson 3-3 6 bei einem

Kundenfrage

2003 wurde bei mir ein prostatakarzinom glaeson 3-3=6 bei einem psa wert von 7,64 diagnostiziert.die prostata wurde dann extern bestrahlt mit insges. 70.4 gy.daraufhin abfall des psa-wertes auf 0,96. der wert stieg langsam bis feb 2007 auf 3,4 wieder an. nach hifu behandlung ( khs mü-harlaching) sank der psa wert bis auf 0,36 im feb 2008, mittlerweile ist er (6/2011) bei einem wert von 1,65. dazu meine frage:wie geht es jetzt weiter; abwarten,
evtl nochmalige behandlung (welche) hormonbehandlung??? der beh. urologe hat nach meinem eindruck keinen klaren behandlungsplan.
mfg ein ratloser
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Abend,

es scheint, dass sowohl die Erst- als auch dei Zweitbehandlung nur z.T. zum gewünschten Behandlungserfolg geführt haben. Nach der HIFU Behandlung ist der PSA-Wert in mehr als 2 jahren von 0,36 auf 1,65 angestiegen. Damit beträgt die Verdopplungszeit 18,2 Monate oder 1,5 Jahre. Dies spricht eher für ein lokales Geschehen. Ich rate zunächst ein eine Bildgebung durchzuführen, um eine Metatstasierung auszuschließen. Anschließend bleibt dann die Frage nach einer erneuten lokalen Therapie. Je nach dem lokalen Befund kann ggf. noch eine Salvage-radikale Prostatektomie durchgeführt werden. Ob eine erneute HIFU Behandlung sinnvoll ist, bleibt zu diskutieren. Die HIFU Behandlung ist ein Verfahren in der Erprobung (=experimentell). Möglicherweise kann damit erneut ein temporär Tumorwachstum verhindert werden. Es scheint aber nicht kurativ zu sein.

 

Eine Hormontherapie sollte in diesem Stadium - nach Ausschluß einer Metastasierung - nicht eingesetzt werden. Diese ist einem metastasierten Prostatakarzinom vorbehalten.

 

MfG

 

JM Wolff