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Dr. Schaaf
Dr. Schaaf, Privatpraxis, Online-Beratung
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 2012
Erfahrung:  Spezialisiert auf fachübergreifende Zweite Meinung
52810516
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Urologie hier ein
Dr. Schaaf ist jetzt online.

tumor rechten niere 12mal11mal9cm

Kundenfrage

ich habe einen tumor an der rechten niere 12mal11mal9cm,der wurde per ct festgestellt.er streut nicht und sonst wurden keine andere symtome festgestellt.blut im urin auch nicht.der urologe meinte die niere komplett raus nehmen.bevor ich sie raus nehmen lasse möchte ich es versuchen mit antibiotika oder bestrahlung zu behandeln.ich denke halt wer nicht wagt der nicht gewinnt.der urologe geht aber nicht darauf ein über meinen vorschlag.ich denke halt wenn das anibiotika oder vieleicht die bestrahlung nichts bringt dann werde ich es raus nehmen lassen müssen.ich kann dann zumindest zu mir sagen ich habe es versucht.kann man das versuchen per medikament oder sollte man noch was anderes versuchen?wenn sie auch denken man kann es mit antbiotika mal versuchen dann bräuchte ich den namen des medikamentes und wie man es einzunehmen hat. mfg
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Guten Tag !

Das wäre ein gefährlicher Leichtsinn. Einen bösartigen Tumor kann man nicht mit Antibiotika behandeln. Bei der Grösse der Raumforderung besteht ein erhebliches Risiko, dass der Tumor "streut", d.h. Metastasen bildet. Theoretisch kann man natürlich über Immun- bzw Chemotherapie und postoperativ über Bestrahlungnachdenken, hier ist aber eindeutig eine Operationsindikation gegeben !

Schauen Sie bitte mal auf die Fachinformationen des Krebsinformationsdienstes :

In ihrem Fall ist es eben nicht so, dass man "Abwarten" kann, weil sich ja mit dem weiteren Wachstums des Tumors ihre Chance auf Überleben verringert.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

was ist Immun- bzw Chemotherapie,postoperativ,Bestrahlung?wer sagt das der tumor bösartig ist.mein arzt sagte nichts von bösartig.

mfg

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es wird ja eine Biopsie (= Probenentnahme) gemacht worden sein. Gutartige Tumore der Niere (noch dazu in dieser Grösse) sind extrem selten. Neben den von mir oben verlinkten Informationen finden Sie weitere Infos zu den Tumorarten, Diagnostik und Therapie hier

Immuntherapie ist eine Form der Behandlung, bei der man spezielle Antikörper gegen die typischen Krebszellen benutzt. Dieses Verfahren kommt aber in der Regel dann zur Anwendung, wenn eine Operation nicht (mehr) möglich ist. Chemotherapie wären eben krebszelltötende Medikamente.

Ich sehe wirklich keine schonendere Möglichkeit, die eine gleichgute oder bessere Alternative zur baldigen operativen Entfernung der Niere bedeutet. Allenfalls kann man (im Einzelfall) versuchen, nierenerhaltend zu operieren. Das hängt aber von der Lage des Tumors ab. Die Entfernung der Niere ist eindeutig die sicherste Methode.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

mein arzt(urologe) hat nicht gesagt das ich eine biopsie machen soll.mein hausarzt hat zu mir gesagt das man erst mal versuchen soll die niere kleiner zu kriegen.was auch immer er damit gemeint hat.

mfg

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ihr Urologe hat RECHT, ihr Hausarzt leider nicht.

Er müsste schon zaubern können, um ihren Tumor nun "kleiner" zu bekommen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

was ist das für eine neue behandlung Tyrosinkinasehemmer wie Sutent® oder Nexavar®

mfg

Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 5 Jahren.
Das sind Behandlungsoptionen, die man nicht direkt mit der Operation vergleichen sollte. Diese Behandlungen wendet man bei einem metastasierten Karzinom an, d.h. die Absiedlungen sind im ganzen Körper verstreut. Die Chance auf Überleben wird damit verbessert. Aber eben nur "verbessert". Das "Ansprechen" liegt nach meiner Kenntnis bei 20 bis 37 Prozent. Sie haben gar nicht die Zeit, das auszuprobieren.

Bei ihnen scheint noch ein Stadium vorzuliegen, in denen man kurativ = heilend den Tumor beseitigen kann. Da gibt es zur Op keine wirkliche Alternative.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Ungenaue Antwort.
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Antibiotika können nur gegen Bakterien wirken. Ihre Überlegung wäre also richtig, wenn es sich bei diesem Tumor um eine baktereille Entzündung handeln würde.
Davon ist allerdings bei der Größe nicht auszugehen.

Bestrahlung kann Tumoren, die durch unkoordinierte Zellteilung entstanden sind (= Krebs) zum Stillstand bringen und ggf auch "einschmelzen" also verkleinern. Man entscheidet sich für dieses Vorgehen, wenn ein bösartiger Tumor nicht unmittelbar operiert werden kann, sei es z.B. weil der Patient nicht op-fähig ist oder der Tumor sich so sehr zwischen lebenswichtige Strukturen eingenistet hat, dass schon vor der OP feststeht, dass man ihn nicht vollständig entfernen kann. Auch das liegt - Ihrer Schilderung nach - nicht bei Ihnen vor.

Wenn ich alles richtig einordne, wurde noch nicht geklärt, um was für einen Tumor es sich handelt. Dies wäre grundsätzlich mit einer Biopsie möglich. Dabei wird durch die Haut hindurch der Tumor mit einer Nadel angestochen und ein bisschen Gewebe ausgestanzt, das dann untersucht wird, so dass man weiß, warum dieser Tumor entstanden ist. Wenn man sich sicher ist, dass der Tumor sowieso operiert werden muss, wird man allerdings auf die Biopsie verzichten, denn auch eine Biopsie birgt ein Risiko.

Ich verstehe Ihre Überlegungen, erst mal nach anderen Möglichkeiten als einer OP zu suchen, aber dazu müsste man erst wissen, wieso der Tumor entstanden ist. Wenn man also über Alternativen zur OP nachdenken will, wird man um eine Biopsie nicht herum kommen. Sie sollten diesen Gedanke XXXXX XXXXX Urologen besprechen. Möglicherweise wird er allerdings sagen: Das Ding ist so groß und es ist anzunehmen, dass es weiter wachsen wird, es muss auf jeden Fall raus. Dem wird man vernünftigerweise nicht widersprechen können. Womit wir bei der spannenden Frage wären: Warum möchten Sie nicht, dass der Tumor entfernt wird?

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

hallo

ich habe auch gefragt woher kommt das und der urologe sagte ich weiß das nicht.er sagte immer nur die komplette niere raus fertig.ich habe auch den eindruck das es dem urologen egal ist woher das kommt.ich habe nichts gegen eine biopsie aber der arzt hat mir das nicht einmal vorgeschlagen.ich denke auch man sollte wissen um was es für eine geschwulst handelt.ich habe auch den eindruck bekommen das es keinen interesiert woher und was das für eine geschwulst ist.für mich ist das typisch das man wie ein 2 klasse patient behandelt wird.der urologe sagte zu mir es sitzt eine geschwulst auf der niere und das ist nichts anderes als ein tumor.mein hausarzt sage zu mir man muß erst mal sehen das man die niere kleiner bekommt.was meint er damit?wird eine biopsie ambulant gemacht und was birgt eine biopsie für ein risiko?ich habe bedenken wenn man nicht weiß woher das kommt dann kann es leicht sein das die zweite niere auch befallen wird.was spricht eigentlich dagegen mit Antibiotika zu behandeln und ich denke halt wer nicht wagt der nicht gewinnt egal wie groß das ding ist.

mfg

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Other.
ich habe immer noch keine antwort auf meine rückantwort erhalten
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wie ich schon erklärt habe, kommt ein Antibiotikum nicht in Frage, weil es nicht helfen kann.
Die Idee Ihres Hausarztes die Niere zu "verkleinern" ist unsinnig. Das geht nicht und macht auch keinen Sinn - da hat Dr. Hippocrates völlig recht.
Dass die zweite Niere auch befallen werden könnte, kommt auch nicht wirklich in Frage, denn es ist ja nichts, was "die Nieren" befällt, sondern ein Geschehen, was sich an EINER Niere abspielt.
Wenn Sie wirklich weiter kommen wollen, müssten Sie Ihren Urologen fragen, ob es Sinn macht, den Tumor zu biopsieren bzw. warum er darin keinen Sinn sieht. Bei der Gelegenheit wird er Ihnen auch erklären, welches Risiko er für eine Biopsie sieht.

Sie können sich auch erklären lassen, warum er den Tumor mitsamt der Niere entfernen möchten und nicht nur den Tumor allein. Er wird einen guten Grund dafür haben - den man aus der Ferne nicht erkennen kann.

Ergänzend zur Erklärung: Tumor ist die lateinische Bezeichnung für Geschwulst.
Ob der Tumor gut- oder bösartig ist, lässt sich aus der Ferne gar nicht sagen. Ihr Urologe, der die Befunde kennt, kann es mit hoher Wahrscheinlichkeit einordnen.
Ein bösartiger Tumor sollte so rasch wie möglich entfernt werden. Ein gutartiger Tumor ist bei dieser Größe jetzt schon nicht einfach zu operieren. Je größer er wird, um so schwieriger wird es aber. Auch ein gutartiger Tumor sollte daher bald operiert werden.

Bei allem Respekt für Ihre Überlegungen in Richtung "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt", ein solche Stratgeie muss Sinn machen und darf nicht riskant sein. Genau das aber ist zu befürchten. Sie könnten wertvolle Zeit verlieren!

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Experte:  Dr. Schaaf hat geantwortet vor 5 Jahren.
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