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Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 487
Erfahrung:  Facharzt für Urologie, Spezielle Urologische Chirurgie, Medikamentöse Tumortherapie, Andrologie
55085226
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Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU ist jetzt online.

Befund vom 03.05.11 im Ergebnis einer Blasenspiegelung Die

Kundenfrage

Befund vom 03.05.11 im Ergebnis einer Blasenspiegelung: Die Harnröhre ist normal weit (- entspricht dem Befund einer Röntgenuntersuchung vor 10 Tagen in einer anderen Praxis). Die Prostata wirkt deutlich obstruktiv, rechter SL mehr als links. der BCA beträgt 5 cm. Der Blasenhals ist funktionell eng. Die Ostien sind orthotop und beiderseits schlitzförmig. Es entleert sich klarer Urin beiderseits. Die Blasenwand ist deutlich trabekuliert. Es findet sich kein Blasentumor. Procedere: Vom cystoskopischen Aspekt eindeutig obstruktive BHP. Frage : Wie ist das alles zu verstehen? Fakt ist, daß ich gegenwärtig meine Blase nur mit großer Verzögerung/Problemen(mehrmaliges Zuhalten der Harnröhre und damit Entstehung von Rückstau bzw. Druck, der etwas hilft, überhaupt Urin los zu werden) entleeren kann. Z.B. 0,2 L Entleerung, aber 0,4L Restharn. Wie könnte mir geholfen werden? Was empfiehlt das Urologenteam? Muß ich operiert werden? Wenn ja, wie sollte das erfolgen? Hinweis: Habe beiderseits ziemlich große Zystennieren (l:24cm Durchmesser, ca. 32cm lang; r: 23cm Durchm., ca.28 cm lang) und damit relativ wenig Platz im Bauchraum.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Abend,

Sie leiden an einer Blasenentleerungsstörung aufgrund einer Prostatavergrößerung mit deutlicher Restharnbildung. Daher sollte die vergrößerte Prostata durch eine Operati0on verkleinert werden, um das Abflußhindernis zu beseitigen. Dies kann z.B. durch eine Operation durch die Harnröhre geschehen. Dies ollte bald erfolgen, damit Ihre Nieren nicht aufgrund des hohen Resturins geschädigt werden.

 

Vorher sollte der PSA Wert kontrlliert werden. Mit 4,26 ist er leicht erhöht.

 

MfG

JM Wolff

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. J. M. Wolff,

vielen Dank für Ihre Antwort. Diese ist mir jedoch etwas zu allgemein.
Sollte nicht zuerst die Ursache der Vergrößerung festgestellt werden? Ist denn beim jetzigen Stand der Untersuchung bereits auszuschließen, daß keine bösartigen Ursachen vorliegen? Warum ist der PSA gestiegen?
Welche Behandlungsmöglichkeiten - ohne OP - gibt es nach einer festgestellten Vergrößerung der Prostata bzw. würden Sie empfehlen? Habe bisher täglich über mehrere Jahre nur TALSO UNO und in den letzten zwei Jahren eine Kapsel Tamsulin und auf Verordnung meines Urologen zusätzlich 1XDoxazisin eingenommen. Doxa wurde unabhängig voneinander sowohl durch den Kardiologen wegen zeitweilig aufgetretener Rhythmusstörungen und durch den Nephrologen in Frage gestellt bzw. abgesetzt. Den Urologen habe ich gewechselt.
Welche konkrete Operationsmethode würden Sie empfehlen, um möglichst wenigen "Schaden" zu verursachen. "durch die Harnröhre" - ist mir nicht ausreichend genug. Ich befürchte sehr, eine Inkontinenz zu erleiden.
Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Tag,

Sie zitieren einen Zystoskopiebefund, der eine Obstruktion durch die Prostata beschreibt. Diese sollte beseitigt werden. Heirzu stehen mehrere Verfahren zur Verfügung, z.B. transurethrale Prostataresektion, Laserresektion u.a. Eine inkontinenz tritt dann auf, wenn bei der Operation der äußere Schließmuskel verletzt wird. Diese Gefahr ist bei einem erfahrenen Operateur äußerst gering. bei allen Verfahren wird das Gewebe, das die Obstruktion verursacht beseitigt.

 

Der PSA-Wert ist mit 4,26 diskret erhöht. Abhängig von der Größe der Prostata und aufgrund der Restharnbildung kann dies auch bei einer gutartigen Prostatavergrößerung, die sehr oft auftritt, vorkommen. Dennoch sollte der PSA-Wert kontrolliert werden und ggf. durch eine Prostatastanzbiopsie abgeklärt werden. Denn beweisend ist nur die feingewebliche Untersuchung der Prostata.

 

MfG

JM Wolff

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