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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 1298
Erfahrung:  Arzt für Gynäkologie u. Geburtshilfe, Allgemeinmedizin, umfangreiche urologische Erfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Nach der Diagnose Prostata-Karzinom vor 5 Jahren bekam mein

Kundenfrage

Nach der Diagnose Prostata-Karzinom vor 5 Jahren bekam mein Vater Bestrahlungen mit Nebenwirkung Darmschädigung und Stuhlinkontinenz. Nach 4 Jahren rel. Ruhe steigen seit einem Jahr die PSA Werte wieder stark. 2 Chemoterapien brachten keinen Erfolg und hatten starke Nebenwirkungen, so dass diese in Absprache mit dem Arzt nicht fortgesetzt wurden. wg. Macumar zwischenzeitlich (verletzungsbedingte) innere Blutungen am Oberarm und starke Schmerzen. Nun klagt mein Vater über starke krampfartige Schmerzen in den Beinen insb. beim Aufstehen und braucht sehr lange, um wieder normal gehen zu können. dto. berichtet er, dass er dass Gefühl hat "wie auf Schaumgummi" zu gehen. Was könnte dahinter stecken? Vielen Dank für jeden Hinweis.


...vielleicht noch wichtig: mein Vater ist 85.

Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,

bei Beschwerden in den Beinen im Rahmen eines Prostatakarzinoms sollte zum einen eine Verschiebung im Mineralienhaushalt (Calcium und Phosphat) im Blut und im Gewebe ausgeschlossen werden, welche sich relativ leicht durch Medikamente ausgleichen läßt.

Zum anderen muß aber auch ausgeschlossen werden, dass es zu Tumorabsiedlungen im Knochen gekommen ist.
Dies läßt sich durch eine Knochenszintigraphie ebenso wie auch durch Röntgenuntersuchungen des Skeletts feststellen.

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Hallo Herr Dr. Leinung,

herzlichen Dank für Ihre Antwort. Hier noch zwei Präzisierungen:

 

1. Mein Vater bekam das Medikament Tetrazepam-ratiopharm, welches er mit Ende der Chemo (s.o.) abgesetzt hatte. Seit einigen Tagen nimmt er es wieder. Er berichtet, das es nun "etwas" besser gehe.

2. Mein Vater berichtet, dass die starken Schmerzen insbesondere vom rechten Oberschenkelknochen ausgehen.

 

Viele Grüße Jochen Boidol

Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

danke für die weiterführenden Informationen!

Tetrazepam führt zu einer Entspannung der Muskulatur, weshalb es gern bei Muskelverspannungen und -krämpfen eingesetzt wird. Das würde erklären, warum Ihr Vater durch das Medikament Linderung erfährt.

Wenn Sie sagen, dass seine Schmerzen insbesondere vom Oberschenkelknochen ausgehen, so bleibt leider der Verdacht bis zum Beweis des Gegenteils bestehen, dass sich dort Absiedlungen des Tumors befinden, was mittels einer einfachen Röntgenaufnahme festgestellt werden kann.
Das Prostatakarzinom siedelt bevorzugt in das Skelettsystem ab, weshalb hier regelmäßige Knochenuntersuchungen wichtig sind.
Wann wurde das letzte Mal eine Röntgenuntersuchung der Knochen oder eine Skelettszintigraphie gemacht? Wissen Sie das zufällig?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
...die letzte Röntgenuntersuchung ist schon einiges her. Leider ist der behandelnde Arzt diese Woche in Urlaub, nächste Woche aber ein Termin, wo das abgeklärt werden könnte/sollte. Vielen dank!
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,

wenn Sie für nächste Woche einen Termin bekommen, verpassen Sie in der Zeit nichts.
Ihr Vater sollte nur bis dahin bitte größere Anstrengungen vermeiden und sich körperlich schonen. Zusätzlich bitte auch keine Mineralienpräparate einnehmen (v.a. bitte erst einmal kein Calcium, Magnesium wäre ok).
Ich wünsche Ihrem Vater alles Gute, und halten Sie mich gern auf dem Laufenden!

Herzliche Grüße,
Dr. Leinung
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
...ganz herzlichen Dank!
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Gern geschehen!

Bis bald!