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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 1242
Erfahrung:  Arzt für Gynäkologie u. Geburtshilfe, Allgemeinmedizin, umfangreiche urologische Erfahrung
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Seit meiner Jugend trage ich das Problem mit mir herum, dass

Kundenfrage

<p>Seit meiner Jugend trage ich das Problem mit mir herum, dass die Stabilität, sprich Ausdauer meiner Erektionen während des intimen Zusammenseins mit einer Partnerin während des geschlechtsaktes in kurzer Zeit gegen Null nachlässt. Nach gewissen Pausen ist oft eine Erektion zwar wieder möglich, aber dann lässt sie wieder nach und es war und ist immerzu ein regelrechtes Lotteriespiel, ob sie anhält oder nicht. Auch ausserhalb des Körpers. Das Erreichen eines Orgasmus ist so auch immer ein Problem und eine Quälerei meistens. Befriedigung auf anderem Wege ist dann als Ausweg auch nicht garantiert. Die Libido hingegen ist in Ordnung. </p><p>Meine Partnerin hat sich von mir getrennt. Selbstbefriedigung aus der Notwendigkeit heraus funktioniert. Dennoch stimmt etwas nicht.</p><p>Ich weiss nicht, mit welch hohem Anteil da auch meine Psyche mit hineinspielt, aber im Kopf spielt sich immer mehr die Angst vor demZusammensein mit der Partnerin und dem Versagen. Kommt es denn mal fast zum Orgasmus, so kommt prompt die Nachricht in den Kopf: "Es geht nicht". Und dann ist sofort alles vorbei. Ich bekomm es nicht in den Griff. </p><p>Ich möchte aber auf jeden Fall die somatische Problematik klären lassen, da Frustration und Unzufriedenheit für beide Partner immer da ist. Daher meine Frage nach dieser nur kurzen und groben Schilderung meiner Probleme, wo und wie kann ich Fachmediziner, auch eben spezielle Psychologen für diese Fälle konkreter ansprechen? Ich bin 54 Jahre alt.</p>
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Abend,

eine fundierte Diagnostik zur Klärung der Potenzproblematik kann ein Urologe durchführen.

Dazu muß gesagt werden, dass die Ursachen für Potenzstörungen sehr vielfältig sind und per Erhebung der Krankengeschichte und durch eine gründliche Diagnostik eingegrenzt werden sollten.

Daher folgende Empfehlung:
Sofern noch nicht geschehen, sollten Sie
1. Ihren Testosteronspiegel checken lassen (mind. 2 Bluttestungen) - ein Mangel kann mittels eines Gels ausgeglichen werden.
2)andere Hormone wie die der Schilddrüse oder das Prolaktin stören ebenfalls die Erektionsfähigkeit, diese daher auch überprüfen lassen
3)Schwellkörperdiagnostik: mittels bestimmter Wirkstoffe kann eine Erektion provoziert werden; dabei schaut der Urologe per Ultraschall, was sich in Ihren Gefäßen tut und ob der Durchfluß sich unter Provokation erhöht (da Ihnen Cialis geholfen hat, könnte hier ein Teil der Ursache liegen)
4) nächtliche Erektionsmessungen können Aufschluß darüber geben, ob die Störung bei Ihnen "Kopfsache" ist
5) andere Erkrankungen wie Diabetes, Nierenerkrankungen, Nervenschäden etc können ebenfalls zu Erektionsstörungen führen - auch hier gilt: Ursache finden, bessern oder beseitigen, und die Potenz läßt sich steigern.
6) das Blopresid kann in der Tat zu einer Beeinträchtigung Ihrer Erektion führen; sprechen Sie daher mit Ihrem behandelnden Arzt, ob das Umsteigen auf ein anderes Präparat möglich ist.

Ich wünsche Ihnen, dass diese Hinweise Sie hinsichtlich der Ursachenforschung weiterbringen und Ihnen damit helfen, die für Sie geeignete Therapie zu finden!
Bei Unklarheiten oder weiteren Fragen können Sie mich gern kontaktieren.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag Herr Dr. Leinung,

 

vielen Dank für die Informationen zu meiner Anfrage. All das ist noch nie geschehen, weil ich gestern zum ersten Mal auf dieses Problem in der geschilderten Form eingegangen bin.

 

Ich möchte Sie noch fragen, ob es Urologen mit speziellen Kenntnissen in der Sexualmedizin sein sollten, die kontaktiert werden können, oder ob der Besuch eines Urologen, wie er "üblicherweise" aufgesucht würde, meiner Problematik genügen würde.

Ich frage das auch auf Hinblick einer psychologischen Diagnostik bzw. Therapie.

 

Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüsse

Rüsenberg

 

Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag Herr Rüsenberg,

grundsätzlich ist es immer besser, eine Praxis aufzusuchen, die mit Sexualmedizin Erfahrung und darin tägliche Routine hat. So können Sie sichergehen, dass nach dem neuesten Stand diagnostiziert und therapiert wird.
Auf den Praxishomepages finden Sie in der Regel detaillierte Informationen unter dem Punkt "Leistungen". Andernfalls einfach in der Praxis Ihrer Wahl anrufen und dort nachfragen (lassen Sie sich am besten mit dem Urologen selbst verbinden).

Hinsichtlich psychologischer Diagnostik und Therapie werden Sie in den meisten urologischen Praxen wahrscheinlich eher nicht fündig. Hier wäre zu empfehlen, einen separaten Therapeuten (am besten einen Sexualtherapeuten) aufzusuchen.

Machen Sie aber zunächst die organische Abklärung, würde ich vorschlagen.
Oftmals ist eine Therapie nämlich gar nicht mehr notwendig, wenn der Körper wieder so funktioniert wie er soll; denn ist erst einmal das alte Selbstvertrauen zurückgekehrt, können Sie wieder unbeschwert Ihr Leben genießen und die Sorgen vergessen.

Viel Erfolg und alles Gute für Sie!

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