So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Prof. Dr. J. M....
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 487
Erfahrung:  Facharzt für Urologie, Spezielle Urologische Chirurgie, Medikamentöse Tumortherapie, Andrologie
55085226
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Urologie hier ein
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU ist jetzt online.

Ich hatte im Oktober 2010 seit langem wieder einmal eine Blasenentz ndung

Kundenfrage

Ich hatte im Oktober 2010 seit langem wieder einmal eine Blasenentzündung (davor jahrelang keine). Die wurde vom Hausarzt mit Antibiotika behandelt, da das nicht ausreichend war danach vom Gynäkologen nochmals mit Antibiotika. Ganz weggegangen ist das Gefühl des ständigen Harndranges aber nicht. Seit dem habe ich mal mehr mal weniger, meist so im Abstand von 1 - 2 Wochen das Gefühl wieder eine Blasenentzündung oder Harnwegsinfekt zu haben - muss ständig aufs WC - aber ich habe ausreichend Harn - und nicht nur Tropferl - und beim Harnlassen selbst keine Schmerzen, aber eben diesen ständigen Harndrang. Die Symptome sind dann übrigens nach einigen Tagen mit viel trinken wieder verschwunden.

Ich bin jetzt bei einem Urologen in Behandlung - wieder Antibiotika und derzeit Therapie mit Gepan. Leider ist es dadurch bisher nicht besser geworden.
Was könnte es noch für Gründe geben, die diese Symptome verursachen?

Mfg
Mary
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag,

die Blasenentzündung wird nach Keimaustestung mit einem passenden Antibiotikum behandelt. Oft schlägt eine antibiotische Therapie ohne Austtestung nicht an, dann sind oft mehrere Behandlungen nötig. Die Therapie mit Gepan soll die Blasenschleimhaut, die durch die Entzündungen verletzt, wieder aufbauen, damit sie widerstandsfähiger wird. Allersings dauert es eine gewisse Zeit, bis diese Therapie greift. Wenn Sie weiter unter ständigen Harnddrang leiden, eine Entzündung ausgeschlossen ist und Sie keinen Resturin haben, kann die Blase medikamentös gedämpft werden.

 

MfG

JM Wolff

Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

 

Vor der Antibiotische Therapie hat der Urologe den Harn getestet - pos. auf Streppotkokken und danach das Ab verordnet. Die Behandlung mit Gepan ist bereits 3mal erfolgt, die 4 Gabe erfolgt in den nächsten Tagen, nach der 3 Behandlung (also vor einigen Tagen) ging es mir sehr gut im Bezug auf die Blase, leider ist es seit zwei Tagen wieder besonders schlimm.

 

Die Dämpfung der Blase wurde schon einmal von einem anderen urologen (nach 1 Minute Gespräch und ohne jegliche Aufklärung, Harnprobe usw.) versucht - und zwar mit einem Medikament namens Detrusitol. Leider waren die Nebenwirkungen so stark, dass ich das Medikament nicht länger als 2 Tage nehmen konnte.

 

Könnten die Symptome auch von etwas anderem kommen? zB Harnsand oder dergleichen?

 

 

Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 6 Jahren.

Es können mehrer Gepan-Instillationen notwendig sein, bis es anhaltend wirkt. Aber nach der letzten Instillation war es ja schon besser!

 

Neuere Anticholinergika haben weniger Nebenwirkungen. Solifenacin (Vesicur®) und Darifenacin (Emselex®) sindMuskarin-Rezeptor-Antagonisten. Beide wirken im Vergleich zu anderen Anticholinergika selektiv an den M3-Acetylcholinrezeptoren der Blase und haben weniger Nebenwirkungen. Häufige Nebenwirkungen sind: Mundtrockenheit (bis zu 20%) Verstopfung, Übelkeit, Bauchschmerzen, Sodbrennen und verschwommenes Sehen.

 

MfG

JM Wolff

 

 

Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

 

Leider waren die Nebenwirkungen bei mir (von Detrusitol) neben den häufigen wie Mundtrockenheit auch eine starke Kurzatmigkeit bis hin zu Atemnot.

 

Mfg

M Schindler

Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 6 Jahren.

Das habe ich bei den neun präparaten bisher nicht beobachtet.

 

Ihnen gute Besserung!

 

MfG

JM Wolff