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Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 487
Erfahrung:  Facharzt für Urologie, Spezielle Urologische Chirurgie, Medikamentöse Tumortherapie, Andrologie
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Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU ist jetzt online.

Sehr geehrte Experten Vor ca. 20 Jahren hatte ich meine erste

Kundenfrage

Sehr geehrte Experten
Vor ca. 20 Jahren hatte ich meine erste Blasenentzündung, die ich mit Antibiotika kurierte. In den nachfolgenden 10 Jahren folgten weitere, die ebenfalls mit Antibiotika kuriert wurden. Das Problem war, dass ich nach jeder Antibiotika Kur, Scheidenpilz bekam, den ich mit Milchsäurebakterien wieder einigermassen wegbrachte. Doch mit der Zeit nahm die Schmerzempfindlichkeit drastisch zu. Oft ging ich zum Frauenarzt mit brennenden und reizenden Schmerzen im Scheidenbereich, als mir der Arzt jedesmal sagte, das keine Bakterien vorhanden seien. Auch nach mikrobiologischem Untersuch nicht. Das beruhigte mich dann jeweils ungemein, so dass die Schmerzen nachliessen nach dem Arztbesuch. Doch das Problem ist noch nicht gelöst, da ich an der Blase wahnsinnig kälteempfindlich bin. Sobald ich mich nicht genügend warm anziehe, stellt sich sofort ein Scheidenbrennen und ein wahnsinnig lästiger Reiz ein, der auch nach mehreren Toilettengängen nicht wegzukriegen ist. Das kann im Akutfall mehrere Tage andauern, obwohl nach Arztabklärung und Test keine Entzündung vorhanden ist. Ein Homöopath hat mir erklärt, dass dies auch mit zuwenig "Loslassen" zu tun habe, das mir schwerfallen würde. Habe die Schwierigkeiten einigermassen im Griff, solange ich warm habe. Das ist aber manchmal mit ziemlichem Stress verbunden, denn diese Kälteempfindlichkeit ist ganz schön nervig. Das heisst, dass ich nicht wie ein normaler Mensch 1 Paar Leggins anziehen kann, sondern nebst warmer Strumpfhose mindestens 5 Paar übereinander tragen muss. Komischerweise fängt die Scheide auch sofort an zu brennen, wenn ich bei ca. 6 Grad Aussentemperatur ohne Jacke nach draussen gehe und sei es nur kurz für einen Kaffee, für nicht mal 5 Minuten. Nur mühsam mit viel Wärme und allenfalls mit Einnahme von Preiselbeerkapseln über mehrere Tage beruhigt sich dann die Blase wieder und das lästige Brennen lässt wieder nach. Es ist nicht nur ein Brennen, sondern auch ein akuter Reiz, der nur mühsam wegzukriegen ist, also eine Reizblase, die auch sehr anfällig ist auf Stress, Nässe, Kälte etc. Probleme stellen sich auch sofort ein, wenn ich nur kurz mit nackten Füssen auf kalten Boden trete. Mein Frauenarzt sagte mir auch einmal, dass ich ein sehr hohes Schmerzempfinden hätte, ein Hausarzt verschrieb mir eine Kur mit "Padma 28" das für eine bessere Durchblutung sorgen soll. Sport hat in dieser Beziehung wenig geholfen. Auch Akupunktur brachte nichts, da ich bei der Behandlung mit den Nadeln zu viel Schmerz empfand. Das Einzige war bisher nur Wärme. Ich bin sehr schlank, 55 kg und 1,77m gross, fühle mich aber ausser den Blasenproblemen sehr gesund. Ich trinke am Tag 3 Tassen Kaffee, auf die ich aber nicht verzichten kann. Wenn ich generell viel trinke, muss ich sehr häufig zur Toilette wegen meiner Reizblase. Nun, ich habe gelernt damit zu leben, bin aber froh über alle Ratschläge, vielleicht gibt es doch noch einige Verbesserungsmöglichkeiten.
Viele Grüsse,
E.Wäfler
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag,

vielleicht trinken Sie zu wenig. Versuchen Sie mindestens 2 Liter täglich zu trinken. Haben sie dann häufigen Harndrang, kann man diesen medikamentös dämpfen. Es scheint ja keine bakterielle Entzündung zu sein. Ist den ausgeschlossen, dass es sich um eine "interstitielle Cystitis" handelt. Diese oft geht einher mit einem "Beckenschmerzsyndrom". Bei diesem schmerzhaften Blasensyndrom ist oft Schutzschicht der Blase gestört. Dadurch können Urinbestandteile in das Gewebe eindringen, die nerven reizen und zu entzündlichen Veränderungen führen. Substanzen mit dem Wirkstoff Pentasonpolysulfat werden in Abständen in die Blase instilliert. Die Entzündung wird gehemmt, die Symptome werden häufiggelindert. Zusätzlich kann man versuchen, den Beckenschmerz mit einem Alpha-Blocker, der die galtte Muskulatur entspannt, zu behandeln. Konsultieren sie einen Urologen, der sich mit dem schmerzhaften Blasensyndrom besonders beschäftigt.

 

Ihnen gute Besserung.

 

MfG

JM Wolff

Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrter Hr.Prof.Dr.Wolff

Vielen Dank für Ihre Antwort, die ich mit einem hiesigen Urologen besprechen werde. Habe zwar zum Glück im Moment keine Beckenschmerzen, hatte ich aber auch schon mal. Jedenfalls hat mir Ihre Antwort neue Anhaltspunkte geliefert, um was es sich handeln könnte.

Viele Grüsse,

E.Wäfler

Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 6 Jahren.
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