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Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU
Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 487
Erfahrung:  Facharzt für Urologie, Spezielle Urologische Chirurgie, Medikamentöse Tumortherapie, Andrologie
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Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, seit der Geburt meines zweiten

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, seit der Geburt meines zweiten Kindes habe ich permanent mit Cystitiden zu kämpfen. Bisherige Untersuchungen waren immer ohne Befund. Leider manifestieren sich diese Beschwerden dauerhaft. Auslöser sind nicht immer eindeutig. Schmerzen kommen aus "heiterem Himmel" (manchmal reicht Wasserstrahl vom Bidet, manchmal einfach Toilettenpapier, eigentlich immer Geschlechtsverkehr, manchmal fehlt jeder Bezug, dann brennt auf einmal alles). Oft ist es mit einem Stechen in der Harnhöhre verbunden. An die durchgehenden (lusttötenden) Dauerschmerzen habe ich mich fast schon gewöhnt, in Intervallen wird es jedoch so schlimm, dass ich weder Bett (Toilette) noch Haus verlassen möchte. Antibiotika helfen kurzfristig bis zum Abklingen auf "normales" Schmerzniveau. "Urovaxom", Cranberry-Saft etc. helfen ebenfalls nicht mehr. Das einzige, was z.Z. hilft ist Wärme (dämpft die Schmerzen, aber beseitigt sie nicht). Es ist natürlich besonders erotisch in meinem Alter täglich mit Wärmepads in der Hose herum zu laufen, um den Tag zu überstehen (von Abenden und Nächten will ich ja gar nicht mehr reden..) Klingt recht amüsant diese Vorstellung, ist leider aber nur hochgradig zum Verzweifeln und heulen. Was kann man noch tun? Woher kommt dieses Problem? Kann das etwas mit der Entbindung zu tun haben, da ich durch diese Verletzungen in diesem Bereich hatte? mit freundlichen Grüßen S. Fritzsche
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Prof. Dr. J. M. Wolff; M.Sc., FEBU hat geantwortet vor 6 Jahren.

Guten Tag Frau Fritsche,

die Beschwerden, die sie schildern, können auf ein "Beckenschmerz-Syndrom" hinweisen. Dieses kann auch mit einer "interstitiellen Zystitis" einhergehen. Dann finden sich charakteristische veränderungen in der Blase. beweisend ist eine feingewebliche Unetrsuchung von Blasengewebe. Antibiotika helfen nur bei einem nachgewiesenen, bakteriellen Infekt und sollten nach Austestung eingesetzt werden.

 

Leider ist die Therapie bei einem "Beckenschmerz-Syndrom" komplex und läßt sich kaum in wenigen Sätzen beschreiben. Suchen Sie einen urologenauf, der sich besonderes mit diesem Krankheitsbild beschäftigt. Betroffene mit einer interstitiellen Zystitis haben einen Verein gegründet und sind unter ica-ev.de im Internet zu finden. Vielleicht können sie heir einen erfahrenen Kollegen in Ihrer Region finden.

 

Mfg

JM Wolff