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webpsychiater
webpsychiater, Dr. Med.
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 2325
Erfahrung:  Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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Ich bin 44 jahre alt, m nnlich, lebe gesund, ern hre mich gesund,

Kundenfrage

Ich bin 44 jahre alt, männlich, lebe gesund, ernähre mich gesund, habe allerdings einen sehr stressigen Job ( lässt sich mittelfristig auch nicht herunter fahren) und zuhause geht es mit Frau plus 3 Kindern auch nicht ruhiger zu. Seit ein paar Monaten habe ich Probleme mit meiner Libido, leichte depressive Phasen, Müdigkeit, Zunahme von Körperfett trotz sehr viel Sport u.ä.m. Ein Bluttest am Montag ergab einen G-Testosteron Wert von 3,06, ein weiterer von gestern 3,50. Mein Urologe rät von einer Substitutionsbehandlung ab, mein Heilpraktiker ist ganz anderer Meinung und rät mir einen Spezialisten auf zu suchen?
Was nun?

Vielen Dank
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  webpsychiater hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich vermute mal, dass der Testosteronwert nicht in der relativ neuen Einheit SI angegeben wäre. Dann wäre der Normwert so bei ca 3,5 und ihr Wert läge im unteren Normbereich
Es kann zwar nicht schaden, einen Therapieversuch zu machen. Aber ganz ehrlich : Ich glaube nicht, dass dies die Erklärung für ihre Libidoproblematik ist.

Wie sieht es denn mit dem Schlaf aus ? Sind sie morgens ausgeschlafen ?
Wenn sie unter Müdigkeit klagen, wären auch Atemaussetzer bzw. Schnarchen aber natürlich auch psychische Belastungen zu berücksichtigen.

Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Patient,

es ist gut nachzuvollziehen, dass Sie mit der Entscheidung Ihres Urologen unzufrieden sind, schließlich liegt Ihr Wert im Bereich der unteren Grenze, UND Sie haben eine für Testosteronmangel entsprechende Klinik, also die typischen Symptome (Libidoverlust, depressive Stimmungslage und Zunahme des Körperfetts). Die Fachgesellschaften streiten sich, ab wann definitiv substituiert werden sollte (dieser Umstand und die Tatsache, dass eine Hormonsubstitution nicht ganz ohne Nebenwirkungen ablaufen kann, hat Ihren Urologen wahrscheinlich bewogen, zunächst abwarten zu wollen). Inzwischen ist man sich jedoch einig, dass bei Vorliegen einer entsprechenden Symptomatik und Leidensdruck seitens des Patienten (und das liegt bei Ihnen definitiv vor), eine Hormonersatztherapie erwogen werden sollte. Wichtig ist aber, dass Sie vor Beginn einer solchen Therapie auf Prostataerkrankungen untersucht werden. Im Falle von Auffälligkeiten würde man dann davon Abstand nehmen. Darüber hinaus sollte während der Behandlung die Prostata überwacht und Ihre Leberwerte kontrolliert werden.
In verschiedenen Studien zeigte sich ein sehr positiver Effekt der Substitutionstherapie – auch und besonders bei niedrig-normalen Testosteronwerten, weswegen es meines Erachtens einen Versuch wert wäre. Für eine kontinuierliche Hormonabgabe haben sich hier Pflaster und Gele bewährt. Depotspritzen können Sie sich ebenfalls verabreichen lassen, stehen jedoch im Verdacht größerer Dosisschwankungen- aber besprechen Sie diese Dinge am besten mit Ihrem Arzt. Falls Sie eine zweite urologische Meinung vor Ort einholen möchten, sollten Sie einen Urologen mit ausgewiesener Erfahrung im Bereich der ANDROLOGIE aufsuchen. Diese Kollegen kennen sich gut in der Hormontherapie aus und können Sie kompetent beraten.
Viel Glück, gute Besserung und für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung!

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