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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 1236
Erfahrung:  Arzt für Gynäkologie u. Geburtshilfe, Allgemeinmedizin, umfangreiche urologische Erfahrung
28905844
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Ich bin 70 Jahre,habe eine vergr erte Prostata (vor Finasterid

Kundenfrage

Ich bin 70 Jahre,habe eine vergrößerte Prostata (vor Finasterid ca. 70 ml,jetzt ca. 50 ml),nehme seit ca .1 Jahr "Finasterid",seit mehereren Jahren "Tamsulosin",und habe jetzt seit ca. 1/2 Jahr gelegentlich morgens rote Flecken im Schlafanzug,bei nächtlicher Ejakulation (im Traum) ist der Fleck groß.Blutige Austritte nur nachts.Ich war 3 mal beim Urologen im letzten halben Jahr,im Urin war nie Blut nachzuweisen,und auch tagsüber bleibt die Unterhose weiss,keinerlei blutige flecken.Blase,Prostata,Harnröhre wurden genauestens
mit Ultraschall untersucht auf verdächtige Anzeichen auf Karzinom.Nichts gefunden.
Der niedergelassene Urologe rät zur Blasenspiegelung.Ich bin natürlich davon nicht begeistert.Ich habe nicht das Gefühl,dass das Blut aus der Blase kommt.Kann eine Hämospermie "normal" sein in meinem Fall ?Folge von Finasterideinnahme ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag,
grundsätzlich gilt bei Medikamenten, dass das Auftreten von Nebenwirkungen in der Dimension der Wahrscheinlichkeit beurteilt wird. Auf dieser Grundlage ist auf Ihre Frage zu sagen, dass bislang keine Hämatospermie durch Finasterid beschrieben wurde, somit ein Zusammenhang unwahrscheinlich ist.
Ich kann verstehen, dass die Aussicht auf eine Blasenspiegelung bei Ihnen keine Begeisterung auslöst, jedoch sollte das wiederholte Auftreten von Blut im Urogenitalbereich abgeklärt werden, um nichts zu übersehen. Zu einer vollständigen Diagnostik gehört letztlich auch die Blasenspiegelung. Ein ausführlicher Ultraschall wurde bei Ihnen ja bereits durchgeführt. Des weiteren könnte eine ausführliche Blutuntersuchung weiteren Aufschluss geben (Blutgerinnung, PSA, Leberwerte etc.).
Statistisch gesehen ist in fast der Hälfte der Fälle nichts zu finden, es kann daher gut sein, dass auch bei Ihnen nichts gefunden wird. Ansonsten kommen aber Erkrankungen wie Steine in Prostata und Samenblase, dort ansässige Krampfadern (Varizen), auch Fehlbildungen in der Anatomie wie Divertikel (Aussackungen), Verengungen oder Zysten, aber in der Tat auch Tumoren in Frage.
Um auf Ihre letzten beiden Fragen direkt zu antworten: ja, die Hämatospermie kann bei Ihnen durchaus OHNE Krankheitswert sein; ist sicherlich aber nicht als Ursache der Finasterideinnahme anzusehen. Zum Ausschluß eines womöglich bösartigen Tumors wäre eine Blasenspiegelung zu empfehlen (fragen Sie Ihren Urologen aber auch einmal danach, was er von einem MRT hält).

Experte:  Guests hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag, grundsätzlich gilt bei Medikamenten, dass das Auftreten von Nebenwirkungen in der Dimension der Wahrscheinlichkeit beurteilt wird. Auf dieser Grundlage ist auf Ihre Frage zu sagen, dass bislang keine Hämatospermie durch Finasterid beschrieben wurde, somit ein Zusammenhang unwahrscheinlich ist. Ich kann verstehen, dass die Aussicht auf eine Blasenspiegelung bei Ihnen keine Begeisterung auslöst, jedoch sollte das wiederholte Auftreten von Blut im Urogenitalbereich abgeklärt werden, um nichts zu übersehen. Zu einer vollständigen Diagnostik gehört letztlich auch die Blasenspiegelung. Ein ausführlicher Ultraschall wurde bei Ihnen ja bereits durchgeführt. Des weiteren könnte eine ausführliche Blutuntersuchung weiteren Aufschluss geben (Blutgerinnung, PSA, Leberwerte etc.). Statistisch gesehen ist in fast der Hälfte der Fälle nichts zu finden, es kann daher gut sein, dass auch bei Ihnen nichts gefunden wird. Ansonsten kommen aber Erkrankungen wie Steine in Prostata und Samenblase, dort ansässige Krampfadern (Varizen), auch Fehlbildungen in der Anatomie wie Divertikel (Aussackungen), Verengungen oder Zysten, aber in der Tat auch Tumoren in Frage. Um auf Ihre letzten beiden Fragen direkt zu antworten: ja, die Hämatospermie kann bei Ihnen durchaus OHNE Krankheitswert sein; ist sicherlich aber nicht als Ursache der Finasterideinnahme anzusehen. Zum Ausschluß eines womöglich bösartigen Tumors wäre eine Blasenspiegelung zu empfehlen (fragen Sie Ihren Urologen aber auch einmal danach, was er von einem MRT hält).

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