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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Mein neuer Partner (33) hat mir besch mt erkl rt, dass er zeitweise

Kundenfrage

Mein neuer Partner (33) hat mir beschämt erklärt, dass er zeitweise Bettnässer wäre. Es ist allerdings erst im Kindes/Jugendalter angefangen. Man hatte es auf psychische Gründe geschoben. Aber im Gespräch mit meinem Partner kam heraus, das damals lediglich eine Tastuntersuchung erfolgt war. Aufgrund der Beschämtheit, war er dann nie wieder zur weitern ärztlichen Abklärung. Ich bemerkte allerdings auch, dass sein Hoden unregelmäßig ist. links sehr hoch und klein....rechts eher normal. (weich und nicht verhärtet) Er gab auch an, sehr starken Harndrang zu haben. Also wenn er muss, kann er das kaum aufhalten! Liegt da nicht eher eine anatomische Ursache zu Grunde? Leider konnte ich ihn noch nicht zum Arzt bewegen....aber das kommt noch. :-) Kann ein Hodenhochstand oder eine Hodenveränderung...so beim wandern im Säuglingsalter....Veränderungen/ Anomalien/ oder Verlagerungen von Harnröhren oder Harnleitern machen?
Ich hab mich gar nich bedankt im Vorfeld....
Muss wohl an der Uhrzeit liegen :-)
P.s: Die Antwort/ Erklärung kann ruhig in Fachsprache erfolgen. Bin seit 16 Jahren Krankenschwester. Allerdings von Urologie diesbezüglich kein Plan... höchstens onkologischer Natur. Arbeite auf einer Palliativstation.
- Andere Symptome eines "Prostataleidens" zeigt er nicht an
- Als Kind - und auch jetzt - wirkt und ist er psychisch unauffällig...kein Trauma oder sowas.
- Das Einnässen passiert fast nur in den frühen Morgenstunden kurz vorm Erwachen.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Eine nächtliche Enuresis, die sich sekundär (nach primärer "Trockenheit") entwickelt ist in der Tat nicht so häufig. Man vermutet dabei besonders einen Zusammenhang zur Schlaftiefe bzw. Schlafstörungen allgemein und dem ADH-Hormon (Vasopressin). Zumindest das sollte man genauer abklären lassen, wenn es auch bei Erwachsenen recht selten neu diagnostiziert wird.

Nichts gegen körperliche Ursachen, die man immer bedenken muss. Aber es wäre doch recht ungewöhnlich, wenn da eine Erklärung für wäre. Natürlich sollte aber auf jeden Fall auch eine urologische Untersuchung erfolgen.

Nach meiner Erfahrung haben vergleichsweise viele Menschen mit einer Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) derartige Probleme. Das muss nicht als psychisches Problem auffallen. Aber allein der Schreck bzw. die Scham, dass man einnässt, ist ja ein psychischer Faktor. Es wiederholt sich ja nach dem Motto "und täglich grüsst das Murmeltier", was sehr peinlich sein kann. Insofern sollte man auch an psychische Traumata durch das Einnässen im Sinne einer sozialen Phobie oder Anpassungsstörung als aufrechterhaltender Faktor denken.