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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Ich bin 56 Jahre hatte Anfang des Jahres eine Harnwegsentz ndung

Kundenfrage

Ich bin 56 Jahre hatte Anfang des Jahres eine Harnwegsentzündung und eine Prostataentzündung. Diese würde vom Hausart mit Antibiotika behandelt und ich hatte einen Rückfall und mußte durch Behandlung des Urologen nochmal 4 Wochen Antibiotikum schlucken. Meine PSA Werte waren 8,5 dann 6,5 und nun nach Kontrolle nach 7 Monaten 4,25. Der Urologe will jetzt eine Biopsie durchführen. Davor habe ich Respekt. Die Altaklinik bietet eine MRT vorher an. Was halten sie davon? Mein Körper ist ingesamt übersäuert. Habe Repfluxmagen und jetzt würde auch eine beginnende Arthrose im Fuß festgestellt. Will meinen Körper jet durch andere Nahrung entsäuern. Kann sich das auch positiv auf die Entzundungswerte der Prostata auswirken?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 6 Jahren.
Guten Tag !

Hier sollten Sie nach meiner Einschätzung nicht zwei Dinge durchmischen.

1. Geht es um die diagnostische Abklärung eines erhöhten PSA-Wertes. Ein derart lange erhöhter Wert kann (muss aber nicht) auf ein beginnendes Prostata-Karzinom hindeuten. So schön auch ein MRT ist, so wenig aussagekräftig wäre es allein. Hier ist und bleibt die Biopsie der Goldstandard. Mal abgesehen davon, dass die Prozedur ein wenig schambesetzt und unangenehm sein kann, haben sie mit keiner anderen Methode eine solche Sicherheit. Ich persönlich denke nicht, dass man mit einem MRT vorher um die Biopsie wirklich herumkommt. Weitere Informationen zur leitlinien-gestürzten Diagnostik finden Sie hier . Nochmals ich "glaube" nicht, dass sie an einem Prostata-Krebs erkrankt sind. Es gilt nur, diesen "Glauben" in Wissen zu übersetzen.

2. Entsäuerung
Dies sind eher Konzepte aus der Naturheilkunde / Orthomolekularmedizin, die nicht immer kompatibel = Vereinbar mit der Schulmedizin sind.

Sicher kann man beide Sichtweisen parallel laufen lassen, sie sollten aber nicht die schulmedizinische Sichtweise zu Gunsten der Orthemolekular-Para-Medizin aufgeben. Eine Übersäuerung des Magens (Refluxerkrankung) hat beispielsweise auch herzlich wenig mit der dann propagierten "Übersäuerung" des Körpers zu tun. Hier wird auch teilweise unseriös etwas behauptet, was schwer nachweisbar ist.

Ich will nicht ausschliessen, dass eine Ernährungsumstellung, Sport und Bewegung, Entstressung sich positiv auf eine chronische Prostataentzündung auswirkt. Warum auch nicht. Eine ursächliche "Therapie" im eigentlichen Sinne "dagegen" ist es aber nicht.

Gute Besserung