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drhippokrates
drhippokrates, Dr. Med.
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 1990
Erfahrung:  Mehrjährige klinische Erfahrung in Innere Medizin, Neurologie und Psychiatrie
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drhippokrates ist jetzt online.

Hallo, mein Mann, 53 Jahre alt, ist seit Monaten inaktiv,

Kundenfrage

Hallo,
mein Mann, 53 Jahre alt, ist seit Monaten inaktiv, unzufrieden und lustlos. Das hat bereits zur Trennung geführt. Er ist zwar nicht übergewichtig, aber er raucht und lebt alles andere als gesund. Er treibt keinen Sport. Ist es möglich, dass sein Testosteronspiegel derart abgefallen ist, dass sich das so auf sein Verhalten auswirkt?? Kann ihm ein Urologe helfen??
Ich danke XXXXX XXXXX Antwort, denn es ist ein letzter Versuch unsere Beziehung doch noch zu retten.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag !

Also ein Zusammenhang mit dem Testosteron ist zwar prinzipiell denkbar, aber doch nicht eine naheliegende Ursache. Hier würde man zunächst eine hausärztliche Untersuchung zum Ausschluss von Schilddrüsenerkrankungen, einer Schlafstörung (z.B. Schlaf-Apnoe) oder einer depressiven Störung anraten.

Theoretisch spielt natürlich auch der Testosteron-Spiegel mit in das Befindlichkeitsgefühl hinein. so drastische Verhaltensänderungen sind dadurch aber nach meiner Erfahrung nur höchst selten zu erwarten.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Danke für die schnelle Rückmeldung!
Das Problem ist die Haltung meines Mannes: er hat nämlich kein Problem, die anderen haben eines (sagt er). Er lässt da gar nicht mit sich reden, ein Versuch meinerseits eine Untersuchung in einer Schlafklinik machen zu lassen, ist alleine an der Ankündigung gescheitert.
Zu einem Urologen würde er vielleicht gehen. Ich habe allerdings mittlerweile auch keine große Lust mehr Überzeugungsarbeit zu leisten.
Experte:  drhippokrates hat geantwortet vor 7 Jahren.
Ich denke, er hat entweder eine Anpassungsproblematik oder Depression oder einfach Null-Bock.

Letztlich müsste er den Arsch hochbekommen. Dabei könnte er ja auch ruhig unkonventionelle Wege beschreiten, so wie ich es meinen Patienten häufig anbiete. Statt klassischer Psychotherapie arbeite ich mit inneren Bildern (www.emoflex.de), so dass Probleme verarbeiten eher wie Aufräumen einer Computerfestplatte ist. Aber auch dazu müsste er bereit sein.

Ich kann verstehen, wenn ihnen da die Hoffnung schwindet. Sie sollten sich eine Art Limit setzen, wie lange sie das noch mitmachen wollen und dies ihm auch klar mitteilen.

Vielleicht wirkt das dann doch aufrüttelnd.