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Christian Lee
Christian Lee, Dr. Med.
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 375
Erfahrung:  Facharzt für Allgemeinmedizin (12 Jahre Praxis) & Spezialist für Infektiologie (10 Jahre)
32376790
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Christian Lee ist jetzt online.

Nach einigen Blasenentz ndungen r t mir mein Urologe zu einer

Kundenfrage

Nach einigen Blasenentzündungen rät mir mein Urologe zu einer OP nach Millin: Mit Tamsulosin kann ich meine Beschwerden (durch Prostata etwas verengte Harnröhre) im Griff behalten: Soll ich schon zur OP und soll ich nach Millin oder eine TUR machen lassen ?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Christian Lee hat geantwortet vor 6 Jahren.
Hallo,
ich bin nicht Urologe und deshalb kann ich, sollten Sie dies wünschen, Ihre Frage gerne wieder freigeben.

Ich würde Ihnen sehr empfehlen dem Urologen (mindestens) diese Fragen zu stellen und ganz konkrete Antworten zu verlangen:
  • weshalb nicht zunächst einen rein medikamentösen Versuch, die Prostatagrösse zu reduzieren?
    Insbesondere das Medikament Avodart (Wirkstoff: Dutasterid) ist bei der benignen Prostatahyperplasie äusserst erfolgreich. Ein Urologe erzählte mir, er hätte insgesamt schon dreitausend Prostata-OPs (meist TUR-P's aber auch die anderen Techniken) gemacht, aber seit er Avodart einsetze seien diese Operationen fast nur noch beim Prostatakarzinom notwendig geworden.
    Im Gegensatz zu den rein symptomatisch wirkenden Medikamenten (verbesserter Harnfluss) hemmt Avodart die für die Probleme verantwortliche Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron und führ nach und nach wieder zu einer Reduktion der Prostatagrösse! Ich kann Ihnen sagen: viele Männer sind begeistert ob der verblüffenden Wirkung (die allerdings erst nach einigen Monaten wirklich imposant in Erscheinung tritt; eine Langzeittherapie ist notwendig, Nebenwirkungen sehr selten!).
  • wie hoch ist das Risiko einer Urininkontinenz? (verlangen Sie Zahlenwerte in %!)
  • was kann man machen bei einer Inkontinenz? (und würden Sie, als Patient, das in Kauf nehmen wollen?)
  • wie oft ist eine erektile Dysfunktion (Impotenz) die Folge? (und wäre das für Sie als Patient kein Problem?)
  • wie verhält es sich mit der retrograden Ejakulation?
Leider habe ich von allzu vielen Männern gehört die nicht über diese Langzeitnebenwirkungen aufgeklärt wurden. Ich empfehle Ihnen jedenfalls diese Angaben in schriftlicher Form zu verlangen. Dies alles ist sehr viel wichtiger als die gewählte Technik, die stets imposant klingende Namen haben, insbesondere wenn noch was von 'Laser' dabei steht. Verlangen Sie Fakten und lassen Sie sich nicht Sand in die Augen streuen.

Selbstverständlich gilt die erwähnte Alternative nur bei Abwesenheit eines Karzinoms und ist keine Methode für den Proststakrebs.



mit freundlichem Gruss, ChristXXXXX XXXXX
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falls diese Info hilfreich war, danke XXXXX XXXXX für die Honorierung mit "Akzeptieren"

PS: bis zur wirksamen Rückbildung der Prostatagrösse müssten halt, wie bisher, das erhöhte Infektionsrisiko in Kauf genommen werden und jedenfalls konsequent antibiotisch behandelt werden. Dies in solchen Fällen grundsätzlich immer nach vorgängiger Entnahme einer Urinprobe zur bakteriologischen Untersuchung.

Verändert von tomtom_user am 31.08.2010 um 14:28 Uhr EST

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