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H. Zecha
H. Zecha, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 217
Erfahrung:  langjährige Erfahrungen in den Bereichen Operative Medizin, Onkologie, Notfallmedizin
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H. Zecha ist jetzt online.

Was mir Herr Dr. Zecha geantwortet hat vergr ert meine Zweifel.

Kundenfrage

Was mir Herr Dr. Zecha geantwortet hat vergrößert meine Zweifel. Die Biopsie ist doch, so lange Tumoren nicht geortet sind "die blinde Suche der Nadel im Heuhaufen", wie sich ein Urologe geäußert hat. Was nützt die Sonarführung der Gewebeentnahme, wenn die Stanze am Tumor vorbei geht. Die Befürworter des MRT reklamieren eint Sicherheit der Erkennung von 90 % und meinen, dass Biopsie ohne vorherige Ortung der Herde höchstens 50 % bringt.
Ich bin sehr erstaunt, dass in den Leitlinien der DGfU, Empfehlung 3.5 steht:
"Derzeit verfügbare bildgebende Verfahren sind für die Früherkennung eines Prostatakarzinoms nicht geeignet." Dabei wimmelt das Internet von von Angeboten
der MRT-Anhänger. Ist diese Empfehlung nicht doch durch die Verzögerungszeit zwischen der Entwicklung neuer Diagnoseverfahren und der Neuformulieren von Empfehlungen in den Leitlinien bedingt.
Mein Urologe hat mir gestern erklärt, dass eine neuerliche Biopsie wegen des fortgeschrittenen Alters für mich nicht in Frage kommt. Er sprach von einer Hormonbehandlung die ich wegen der zu erwartenden Nebenwirkungen nur akzeptiere, wenn das Vorhandensein eines Tumor mit hoher Sicherheit festgestellt ist.

Meine Frage lautet nun nur noch: "Offenbar habe ich wegen des zitierten Textes in den Leitlinien keine Chance von einem niedergelassenen Urologen eine Überweisung zum MRT zu bekommen: Ja oder Nein?
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  H. Zecha hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag,

zuerst möchte ich Ihnen mitteilen, dass Sie meine erneute Antwort nicht akzeptieren müssen und Ihre Frage danach bitte noch einmal erneut einstellen, damit Sie eine für sich entsprechende Zweitmeinung erhalten können.
Ich will Ihnen einfach folgendes erklären. Mittlerweile weiß man, dass die meisten Prostatakarzinome in der so genannten peripheren Zone lokalisiert sind. Diese kann man mit dem transrektalen Ultraschall in der Längs- und Querschnittdarstellung sehr genau orten. Damit hat man noch immer keine 100%ige Sicherheit einen vorhandenen Tumor zu finden, aber auffällige Areale werden so mit bioptiert.
Auch wenn Sie einen Urologen finden würden, der ein MRT für Sie anmeldet, kann man damit auch nur eine Verdachtsdiagnose eines Prostatakarzinoms stellen, die eben nicht beweisend ist. Die optimalere Lösung wäre ein MRT mit Stanzbiopsie, dazu gibt es wissenschaftliche Arbeiten.
Bei einer Lebenserwartung unter 10 Jahren (unabhängig vom möglichen Prostatakarzinom) sind die von mir zuvor genannten Therapieoptionen möglich.

Freundliche Grüße und gute Gute!

H. Zecha
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