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PM
PM, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 358
Erfahrung:  Arzt mit breitem Wissen
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Welche Alternativen bleiben bei einer rezidiven, bakteriellen,

Kundenfrage

Welche Alternativen bleiben bei einer rezidiven, bakteriellen, seit 5 Jahren auftretenden Prostatitis mit begleitender Cystitis? Die Entzündung trat in diesem Zeitraum mittlerweile mind. 16 mal auf. Prostata wiegt bereits über 48 g und hat bereits Vernarbungen. Es konnten keine Steine gefunden werden. Erreger Ps. faecialis sowie E. coli. Der Patient ist 39, Raucher und ansonsten gesund.

Eine Ursache für die wiederkehrende Entzündung konnte nicht gefunden werden. Gegen fast alle Antibiotika sind bereits Resistenzen vorhanden. Teilweise wurden die AB-Therapien seitens der Ärzte mit 2-4 Wochen meines Erachtens deutlich zu kurz angesetzt.
Aktuell "therapiert" sich der Patient selbst mit hochdosiertem, frischem Ingwer-Aufguss, viel Tee sowie PAC-reichem Cranberry-Extrakt (25:1).
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Dr. A. Teubner hat geantwortet vor 7 Jahren.
Der Teufelskreis von Entzündungen und AB Therapien muss durchbrochen werden.
Die spez. eigene Abwehr ist so geschwächt, dass es laufend zu Rezidiven kommt.

Ich schreibe hier nicht als Urologe sondern kenne diese Probleme aus meiner Praxis.
Das hom. Mittel Sulfur 18LM Dil überrascht immer wieder in seiner schnellen und nachhaltigen Wirkung. Auch wenn ich keine Wirkung versprechen kann, rate ich zu dieser Maßnahme: sie ist billig, unschädlich und i.Allgemeinen. überzeugend wirksam, o.Rezept von Apotheken zu bekommen und sofort verfügbar.
Hiervon tägl. morgens 20 min vor dem Frühstück 5 Tr. im Mund resorbieren lassen. Vor jeder Einnahme 10x auf der handinnenfläche schütteln.

Alternativ käme bei der vorliegenden Erreger"provenienz" Urovaxom gut in Betracht.



Gute Besserung

Verändert von privatpraxis am 05.05.2010 um 13:36 Uhr EST
Experte:  PM hat geantwortet vor 7 Jahren.
Die Prostata ist für das Alter SEHR gross. Daher könnte eine Therapie mit Avodart (Dutasterid) zu einer Schrumpfung und "Austrocknung" des Problemes führen.
Ansonsten sollte nach 6 Monaten Avodart eine Prostataresektion (Auhobelung, TUR-Prostata) überlegt werden - damit werden die eingedickten, bakeriendurchsetzten Sekrete der Prostata mit entfernt und es kommt oft zu einer dauerhaften Ausheilung - es muss aber gut operiert werden ohne allzuviel Drüsengewebe zurückzulassen.