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PM
PM, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 358
Erfahrung:  Arzt mit breitem Wissen
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich (76 Jahre alt, guter AZ,

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich (76 Jahre alt, guter AZ, Kinderübungsleiter im Llauf) hatte vor 3 Wochen eine Prostata-Operation:
Therapien: ICPM 5-601.1 TUR-P mit Trokarzystostomie,
Histologie: Überwiegend fibromuskuläre noduläre Hyperplasie der Prostata. Prostatolithiasis. Urothel der prostatischen Harnröhre regelrecht. Kein Anhalt für Malignität
Das Wasserlassen erfolgt nun willentlich ohne Verhalten, aber es bleibt sehr viel Restharn in der Blase, den ich z.Zt. mit einem Blasenkatheter ablasse. Beide Mengen werden von mir gemessen: das mehrtägige Mittel beträgt 125 ml (Penis) und 270 ml (K). Dieser Zustand ist unbefriedigend, mein Urol. eröffnete mir aber vor einer Woche, dass ich bei unverändert hohem Restharn damit rechnen muss, auf Dauer mit einem Katheter zu leben. Das als Dauerlösung? Was ist mit Sauna? Öffentlichem Duschen im Sport, Rennen...?
Welche Aussichten habe ich mit meiner "ausgeleierten Blase" (Zit. Uro)
Erbitte Rat f. Gesprächsvorbereitung mit Urol.
MFG K.SCH
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  PM hat geantwortet vor 7 Jahren.
Drei Wochen ist entschieden zu früh für eine Beurteilung.
Nachdem die Blase "ausgeleiert" ist KANN es bis zu einem Jahr dauern, bis sich dieser Zustand rückbildet.
Bis dahin ist ein Katheter über die Bauchdecke sinnvoll - so können Sie immer wieder testen, wie weit Sie schon sind.
Bei Restharnmengen unter 100 ml kann in aller Regel auf eine weitere Katheterversorgung verzichtet werden.
Wichtig wäre zu wissen wie der OP-Befund im Ultraschall aussieht - bei einer Sono über den After kann man recht gut beurteilen, ob die OP fachgerecht gemacht wurde (also abwarten und Tee trinken) oder vielleicht ein kleiner Rest stehen geblieben ist (ggf. Nach-OP erforderlich).
Im zweiten Fall sollte auch noch nach 6 Wochen eine Blasenspiegelung gemacht werden um sicher zu gehen.
Des weiteren gibt es Medikamente, die Blase zu stärken (Ubretid, Myocholine)
PM und weitere Experten für Urologie sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter PM, ich danke XXXXX XXXXXür die Antwort, die mich meine Beschwerdern besser verstehen lässt. Mein Urologe hat jetzt noch einmal eine Blasendruck-Messung veranlasst, um der Ursache des hohen Restharnes näher zu kommen. In weiteren Konsultationen kann ich dann die von Ihnen empfohlenen Diagnosemöglichkeiten anschneiden, möchte ihm aber keine Forderungen stellen. Mir ging es ja bei der Ratsuche bei Ihnen um mein Selbstverständnis. Und meine Vorstellung von den Zusammenhängen wurde vervollständigt.
Mit freundlichen Grüßen Klaus Schlittermann
Experte:  PM hat geantwortet vor 7 Jahren.
Eine Blasendruckmessung wird sicher auch einige wertvolle Informationen zur Ursache liefern - das ist OK