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PM
PM, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 358
Erfahrung:  Arzt mit breitem Wissen
27221237
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Hallo und vorab Dank f r Ihr Engagement ! 67 Jahre, m nnlich,

Kundenfrage

Hallo und vorab Dank für Ihr Engagement !

67 Jahre, männlich, sportlich, 173cm, 73 KG, fit bis sehr fit.
Vorbeugende Untersuchung ergibt überraschend folgende Werte:
vor 6 Wochen PSA 7,4
vor 4 Wochen PSA 5,7
vor 2 Wochen PSA 5,8
und
Hämoglobin 13,8 (etwas Unterwert)
Neutrophile 45,3 (etwas Unterwert)
Lymphozyten 42,1 (etwas Übertwert)
(7 Tage 1 x 500ter Penizillin eingenommen)
vor 5 Tagen PSA 5,2

Fragen bitte:
a) stehen PSA und die anderen Werte in einem Zusammenhang?
b) was meinen Sie zur weiteren Vorgehensweise?

Freundliche Grüße
GG
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  PM hat geantwortet vor 7 Jahren.

Hallo GG,

 

der PSA-Wert ist schon etwas auffällig, wenn auch nicht dramatisch, denn eine Faustregel (PSA-Dichte) sagt, das gesundes Prostatagewebe etwa 0.07 bis 0.1 PSA pro Kubikzentimeter Volumen produziert.

 

Und das der Wert unter Antibiose gefallen ist spricht zunächst auch einmal für eine Prostataentzündung als Ursache.

 

Denoch sollte der Wert im Auge behalten werden - Frage: Wie war die PSA2003 + 2005, als man eine Biopsie vornahm - der Wert darf um etwas 0.1 pro Jahr steigen, Sprünge höher als 0.5/Jahr sind zumindest verdächtig - unabhängig vom absoluten Wert.

 

Was hat die damalige Gewebeprobe ergeben - Prostatitis? high-grade-PIN?

 

Da Ihre Prostata gut 2fach über die Norm vergrössert ist kann man auch eine 6 monatige Behandlung mit dem Medikament Finasterid erwägen.

Darunter schrumpft die Prostata und bei fehlendem Prostatakrebs der PSA-Wert auf die Hälfte. Wird die 50%-Marke nicht erreicht sollte eine erneute Gewebeprobe erfolgen und das Gewebe zu einem "Spezialpathologen für Prostata" gehen, denn leider werden die Befunde auch mal falsch bewertet - die besten Erfahrungen haben wird mit Prof. Bonkhoff, Berlin (www.prostapath.org). Dort können Sie auch viele Patienteninformationen finden.

 

MfG

F. Schulenburg

wiss. Beirat der Bundesselbsthilfegruppe Prostatakrebs