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Dr. NET
Dr. NET, Arzt
Kategorie: Urologie
Zufriedene Kunden: 29
Erfahrung:  Orthopädie / Unfallchirurgie / Traumatologie / Allgemeinchirurgie / Allgemeinmedizin
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Dr. NET ist jetzt online.

Hallo, mein Vater ist seit einem gutem viertel Jahr ein Dialysepatient

Kundenfrage

Hallo,
mein Vater ist seit einem gutem viertel Jahr ein Dialysepatient .
Ihm wurde vor einem Jahr eine Niere entfernt, weil sie angeblich nur noch 20 % haben
sollte u.die eine gesunde Niere hatte zu diesem Zeitpunkt noch glatte 90 % !
Die geschädigte Niere wäre eine tickende Zeitbombe. Kann sich eine völlich noch gesunde Niere derart verschlechtern ,daß der Ptient danach an die Dialyse muß ?
Aber weshalb ich überhaupt die eigentliche Frage stellen wollte :Mein Vater muß 3 x die Woche an die Dialyse. Jedesmal wenn er länger als 3 Stunden daran ist ,muß er erbrechen u.es gehr ihm hundeelend. Müssen es unbedingt 4 Stunden sein ? Wegen des Brechens wurde er am Freitag in ein Krankenhaus eingeliefert .Der behandelnde Arzt hat zu mir u. zu meinem Vater gesagt :Er hätte deswegen nicht ins Krankenhaus gebraucht ,weil er grundsätzlich gesund wäre. Wohlgemerk er wohnt in einem Pflegeheim.
Die wichtige Frage heißt :Was ist falsch daran mit der Dialysebehandlung ?

Vielen Dank XXXXX XXXXX u. mfG
Ge
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Urologie
Experte:  Dr. NET hat geantwortet vor 7 Jahren.
Guten Tag :)

Die Dialyse ist eine komplexe und aufwendige Therapie und sie wird bei jedem Patienten individuell eingestellt. Die Verkürzung der Dialysezeit ist manchmal möglich aber eigentlich nicht sinnvoll. Es gibt sehr viele Gründe warum die Dialyse so lange dauert. Sie müssen bedenken, dass die Niere normalerweise bei gesunden Menschen den ganzen Tag funktioniert. Bei dialysepflichtigen Patienten müssen die Maschinen in einigen Stunden die Arbeit von 2 bis 3 Tage schaffen. Aus medizinischer Sicht ist sogar häufigere und längere Dialyse (z. B. täglicher Nachtdialyse bis zu 8 Stunden) manchmal sinnvoll.

Nun wenn die Übelkeit ein großes Problem für Ihren Vater ist, dann muss man hier sicher sein, dass es um eine Dialyse Nebenwirkung ist und keine andere Ursache hat. Wenn dies nicht alleine durch Umstellung der Dialyseparameter zu beheben ist dann kann man medikamentös dagegen was machen. Hier gibt es viele gute Medikamente (Antiemetika / gegen Erbrechen und Übelkeit z. B. MCP Tropfen) die auch sehr gut wirken. Dafür muss man aber unbedingt mit dem Nephrologen (Dialysearzt) sprechen.

Das Problem ist sicherlich in Griff zu kriegen. Vielleicht einmal Ihrem Vater bei der nächsten Dialye kurz begleiten. Ein kurzes Gespräch mit dem Kollegen führen.

alles Gute für Sie und Ihrem Vater