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Mustermann
Mustermann, Rechtsanwalt
Kategorie: Allgemein
Zufriedene Kunden: 264
Erfahrung:  1. und 2. juristisches Staatsexamen
50154571
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Urheberrecht hier ein
Mustermann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, als Urheber, Komponist und

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

als Urheber, Komponist und Produzent habe ich im Auftrag eines Kunden eine Anzahl an Werken komponiert und produziert. Ich bin Mitglied einer Verwertungsgesellschaft.
Dadurch werden meine Werke geschützt und bei der Vervielfältigung werden (von der Firma die vervielfältigt oder vervielfältigen lässt) Gebühren eingenommen, welche von der Verwertungsgesellschaft als Tantieme wieder an mich ausgeschüttet werden.
Ich möchte dass mein Kunde für eine Einmalzahlung an mich, meine Werke als Urheberfreie benutzen und vervielfältigen kann.
Ist es ausreichend wenn ich mit meinem Kunden eine schriftliche Vereinbarung in Form einer Verzichtserklärung unterzeichne und auch in Zukunft keinen Gebrauch von meiner
Urheberschaft mehr machen werde?
Über eine aussagekräftige Antwort und wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüssen
S.M.
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Urheberrecht
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Grundsätzlich können Sie Ihrem Kunden die Verwertungsrechte wirksam übertragen. Dabei müssen Sie ihm die Rechte nicht einmal soweit übertragen, dass Sie selbst das Werk nicht mehr verwerten dürften, aber diese Entscheidung liegt natürlich in Ihrem Ermessen.

Ohne Ihre genauen vertraglichen Dispositionen zu kennen, ist es leider nicht möglich, eine abschließende Beurteilung Ihres vorgehens vorzunehmen. Je nach Ausgestaltung Ihres Vertrages mit der Verwertungsgesellschaft halte ich es für möglich (und nicht unwahrscheinlich), dass Sie dieser gegenüber schadensersatzpflichtig werden könnten. Das gilt jedenfalls dann, wenn Sie sich der Verwerungsgesellschaft gegenüber verpflichtet haben, Ihre Werke ausschließlich über diese zu verwerten. Denn dann gehen der Verwertungsgesellschaft durch die "Direktvermarktung" Gewinne verloren. Eine Schadensersatzpflicht Ihres Kunden dürfte dagegen ausscheiden.

Darüberhinaus sind Klauseln vorstellbar, nach denen Sie möglicherweise bereits bei Abschluss des Vertrages mit der Verwertungsgesellschaft Ihre "zukünftigen" Urheberrechte auf diese übertragen haben. Wenn eine solche Klausel in wirksamer Weise geschlossen wurde, könnten Sie die Urheberrechte nicht wirksam auf Ihren Kunden übertragen.

Um Sicherheit zu haben (und um ggf. für die Zukunft Gestaltungen zu entwickeln, die Ihnen die freie Verwertung ermöglichen), sollten Sie sich unter Vorlage Ihrer Unterlagen persönlich beraten lassen, da es sich um eine komplexe Rechtsmaterie handelt und die Sache für Sie von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen Überblick über die Rechtslage verschaffen.

Sollten Sie ein Nachfrage zu meiner Antwort haben, stellen Sie diese bitte. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte meine Antwort, indem Sie den grünen "Knopf" anklicken und geben bitte eine Bewertung ab.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei meinen Ausführungen um eine erste Einschätzung aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts handelt, die eine persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt nach umfassender Aufklärung des Sachverhalts nicht ersetzen kann oder soll. Durch Auslassen oder Hinzufügen von Tatsachen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

haben Sie zu meiner Antwort noch eine Frage? Diese würde ich Ihnen gerne beantworten.

Anderenfalls möchte ich Sie bitten, meine Antwort - schon aus Gründen der Fairness - zu akzeptieren und eine Bewertung abzugeben. Schließlich haben Sie unter Auslobung eines Einsatzes eine Beurteilung Ihres Sachverhaltes erbeten und diese auch erhalten.

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)
Experte:  Mustermann hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gibt es einen Grund, warum Sie meine Antwort nicht akzeptieren?

Mit freundlichen Grüßen
Chris Koppenhöfer
(Rechtsanwalt)