So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Tierarzt-online.
Tierarzt-online
Tierarzt-online, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 2683
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin
76215251
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Tiermedizin hier ein
Tierarzt-online ist jetzt online.

Rottihündin hat einseitigen Nasenfluss

Diese Antwort wurde bewertet:

vielleicht bekomme ich auf diesen Weg noch den ein o. anderen Ratschlag von Experten ?

Unsere Rottihündin befindet sich im 11. Lebensjahr, bisher immer fit, hatte nie gesundhelitliche Probleme und war eine hervorragende Zuchthündin, sie wird sehr geliebt. Seit ca. 1 Woche beobachten wir einen einseitigen Nasenfluss rechts, zuerst glasklar, dann immer etwas schmodderiger, minimal rot-rosa Blutfädchen beigemischt, die schlappert , wenn dies der Fall ist, ständig mit der Zunge Wir sind natürlich zu unserem Haustierarzt, der unsere Tiere seit Geburt kennt. Es wurde gemacht : 1 Blutbild ( keine gravierenden Auffälligkeiten etwas erhöhte Entzündungswerte kein Fieber Nasentupfer , auch realtiv unauffällig. Nun bekommt sie für ca eine Woche AB, weiterhin sollen wir sie beobachten Schleimlöser für Kinder ebenfalls Unser TA lässt noch alles offen, d.h. er ist der Meinung, das kann viele Ursachen haben angefangen von einer Erkältung bis Fremdkörper bis Tumor. Ich muss noch erwähnen, dass diverse Zweibeiner aus der der Familie derzeit von Erkältungen geplagt werden. Die Hündin frisst ziemlich normal, hat aber ein ausgeprägtes Ruhebedürfniss, schläft und döst sehr viel, Kot und Urin normal und Gassigang ist auch noch drinne. Was uns beunruhigt, es ist einseitig und mitunter wie beschreiben, Blut o. Eiter mit enthalten, mal mehr mal weniger. Können Sie uns raten bzw den weiteren Werdegang empfehlen ? Beste Grüße und vielen Dank

Guten Tag,

leider muss ich Ihrem Tierarzt zustimmen, dass es hier vielerlei Ursachen geben kann.

Sie haben schon vieles, was wichtig ist, machen lassen. Trotzdem ist ohne sichere Diagnose eine Therapie sehr schwierig.

Weitere Möglichkeiten, die Ursache abzuklären gibt es nur über ein MRT/CT, hier kann vor allem auch eine tumoröse Veränderung festgestellt werden. Röntgen hilft in diesem Fall nicht weiter, da die Knochen des Schädels die Veränderungen der Nase überdecken würden.

Für ein MRT braucht Ihre Hündin eine Narkose. Dabei wäre es dann ratsam, zu versuchen, mit einem Endoskop in die Nase zu schauen. Dies geht aber nur im Anfangsbereich der Nase, alles weitere kann nur über bildgebende Verfahren abgeklärt werden.

Diese Untersuchungen können nur in größeren Kleintierkliniken gemacht werden.

Ich sehe es wie Sie, dass ein einseitiger Nasenausfluß nicht gut ist.

Allerdings muß es sich nicht um etwas Bösartiges handeln. Auch bestimmte gutartige Polypen können derartige Veränderungen hervorrufen.

FreundlicheGrüße

B.Hillenbrand

Tierärztin

Ichhoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen und stehe über denButton "dem Experten antworten" für weitere Fragen zur Verfügung.

Falls keine Fragen mehr bestehen,würde ich mich über eine positive Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne)abgeben können, sehr freuen.

Bittebeachten Sie, dass eine Online-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch IhrenTierarzt ersetzen kann.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Frau Hillebrand,
vielen Dank für Ihre Antwort, deckt sich so ziemlich mit den Antworten unseres TA, dem wir ehr vertrauen ...
Sollte man Ihrer Ansicht nach, weiterhin AB geben und auch Schleimlöser ? Und wäre es ratsam ziemlich schnell einen Termin in einer TK zu bekommen ?
MFG

Also, wenn nicht schnell eine deutliche Besserung eintritt, würde ich raten, recht zügig einen Termin in einer Tierklinik auszumachen.

Ein Antibiotikum sollte auf alle Fälle über 1 Woche bis 10 Tage eingenommen werden, um wirklich sagen zu können, ob es besser wird oder nicht.

Tierarzt-online und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.