So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Corina Morasch.
Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 16635
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
48487448
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Tiermedizin hier ein
Corina Morasch ist jetzt online.

Wir haben einen 9 Jahre alten Irish Setter

Beantwortete Frage:

Wir haben einen 9 Jahre alten Irish Setter

Vor 5 Jahren bekamen wir die Diagnose Knochenkrebs im linken Hinterbein. Keine Metastasen sichtbar, das Bein wurde amputiert. Bis heute sind keine Metastasen aufgetreten und der Hund war bis auf Kleinigkeiten gesund. Wir haben natürlich Rücksicht genommen und ihn nicht überanstrengt. Aber er war immer dabei. Vor 2 Wochen sprang er von der Treppe in den Garten. Nach dem Landen konnte er sein Hinterbein nicht mehr belasten. Wir waren erschrocken, denn durch den gleichen Sprung fiel, bei gleichen Symptomen, der Krebs auf. Die Röntgenbilder beim Arzt waren aber in Ordnung und Wirbelsäule, Hüfte und Bein unauffällig. Wir bekamen Schmerzmittel und damit ging es zunächst besser. Leider nur einige Tage. Heute ist das Bein zwar belastbar, kurze Strecken kann der Hund auch laufen ( 50 m). Mehr muten wir ihm nicht zu. Aber er kommt auf glattem Boden nicht hoch, muss aufgestellt werden. Und Treppen (flache Stufen Eingang) werden inzwischen verweigert. Das Bein wirkt instabil und rutscht oft weg, so dass er auf dem Schenkel rutschen muss, bis er sich wieder fängt. Jetzt steht der Verdacht auf Kreuzbandriss im Raum. Heute soll unter Narkose der Schubladentest gemacht werden. Meine Fragen: 1. Ist bei Erstellung einer Diagnose wirklich eine Narkose notwendig? 2. Ist es für einen dreibeinign Hund überhaupt machbar und sinnvoll eine mögliche OP durchzuführen. Ich habe Rückenprobleme und der Hund wiegt 27 kg bei 64 cm Schulterhöhe. Wie kann man das Nichtbelasten des Beines während der Genesung sicherstellen. Wie soll er seinen Kot absetzen. Wir haben Treppen vor und hinter dem Haus. 3. Wenn das Bein wieder belastet wird, wird es doch die Behinderung natürlich sehr stark belastet. Kann ein operiertes Bein das leisten. Oder ist in Kürze mit dem gleichen Problem zu rechnen. 4. Gibt es die Möglichkeit das Bein von aussen zu stützen und zu stabilisieren? Vielen Dank, ***** ***** sich die Zeit nehmen. Ich bin sehr unsicher, da als Alternative sicher auch der Tod unseres Hundes angesprochen werden muss. Was würden Sie tun, wenn es ihr Hund wäre? Ich freue mich auf Ihre Antwort Mit herzlichem Gruß ****

Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo,

mein Verdacht wäre leider auch ein Kreuzbandriss.Nein eine Narkose ist bei einem geübten und erfahrenen Kollegen nicht zur Diagnosestellung nötig,eigentlich generell nicht!Nein man kann das bein so nicht einfach von außen stabilisieren.Da ein Kreuzbandriss leider nur operativ versorgt werden kann,haben sie eigentlich keine Wahl sonst müssten sie den Hund einschläfern lassen,daher würde ich zu eine Operation raten.Man kann ihn mit einem Tuch unter dem Bauch soweit anheben,das er seine Geschäfte verrichten kann,also wie eine trage dann das Tuch halten.Natürlich ist ein solcher Eingriff bei einem 3beinigen Hund ein gewisses Risiko bzgl der Heilung,Belastbarkeit etc,aber ich fürchte eine andere Möglichkeit haben sie nicht.Ich drücke die Daumen

Beste Grüße und alles Gute

Corina Morasch

Corina Morasch und weitere Experten für Tiermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.