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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin,Dr.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 1302
Erfahrung:  eigene Tierarztpraxis ü. 20 Jahre / Praxis f. Verhaltenstherapie
57206590
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Ich habe vor 4 Tagen eine Cockerspaniel-Hündin übenommen

Kundenfrage

Ich habe vor 4 Tagen eine Cockerspaniel-Hündin (geb. 06.01.2007, kastriert) in meine Obhut übenommen

weil Besitzer mit Krebsdiagnose im Endstadium Weiterbetreuung suchte. Hinweise wie "....hat Ohrenprobleme" und "....uriniert boshaft täglich vor die Wintergartentüre" habe ich - wie eben gehört - zur Kenntnis genommen. Ohren mussten tags darauf veterinärmedizinisch von pechartig-klebriger Masse gereinigt werden. Darunter verbarg sich ein blutig-eitriger Gehörgang, der tägl. gereinigt und mit Otomax-gtt behandelt wird. Antibiotika-Inj. als Startdosis. Die zuvor augenscheinlich taube Hündin reagiert mittlerweile auf stärkere akustische Reize (w.z.B. Klatschen). Am 3. Tag verließ sie offensichtlich nach einem ca. 90 minütigen, gemütlichen(!) Spaziergang (vormittags) die Kraft in den Hinterbeinen. Sie zeigte deutlichen "Schleudergang", konnte offensichtlich nicht mehr stabilisieren, Zittern beider Hinterbeine und um ca. 14 Uhr knickte Sie ein und konnte nicht mehr auf den Hinterbeinen stehen. RÖ + MRT zeigten weder Wirbeldefekt (L4) noch Prolaps; Hüftgelenke ob; Kniescheiben unauffällig. Kann es sein, dass nach vielen Jahren (ca. 8J.) sehr wenig Bewegung (12 Std. tägl. im Haus, Ausgang nur kurz vor die Türe, selten mal 30 Minuten ausgeführt) dies auf untrainierte Muskulatur zurückzuführen ist und dieser Zustand mit Physiotherapie rückgängig zu machen ist? Könnte sich ev. dann auch die "Inkontinenz" bessern? Für Ihre geschätzte Stellungnahme bedanke ***** ***** im Voraus! ****

Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 2 Monaten.

Hallo,

dies wäre möglich,allerdings gibt es auch die Möglichkeit ,das durch die lange bestehenden Ohrenentzündung,deren Ursache Ohrmilben sind,dunkle Masse sind immer Ohrmilben und hierfür reicht eine Otomaxbehandlung nicht aus.Im Gegenteil wenn bereits das Mittelohr in Mitleidenschaft gezogen ist also eine aufsteigende Ohrenentzündung vorhanden ist und man gibt dann Otomax in die Ohren dringt diese Flüssigkeit in das Gehirn vor und kann dann leider zu Schäden führen welche sich dann in Gleichgewichtsstörungen,Verlust der Kontrolle der Hinterbeine etc äußern.Ich kann ihnen daher nur raten Otomax abzusetzen,die Ohren nur mit einem Ohrreiniger zu reinigen,gegen die Milben ein spot on Präparat wie Advocate oder Stronhold im Abstand von 3 Wochen anzuwenden.Natürlich kann auch eine Mangelnde Bemuskelung mit eine Rolle spielen,die Ursache sehe ich aber eher in der Ohrenbehandlung. Physiotherapie ist generell zu empfehlen,gerade Aquatraining wäre empfehlenswert.In wie weit die Inkontinenz damit sich verbessert ist mehr als fraglich,wäre aber eventuell denkbar.

Beste Grüße und alles Gute

Corina Morasch