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Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 16580
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
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Corina Morasch ist jetzt online.

Kätzin mit zunehmenden Unruhezuständen

Kundenfrage

10jährige Kätzin mit zunehmenden Unruhezuständen ab 1.00 nachts, räumt alle Gegenstände vom Nachttisch ab, springt mir ins Gesicht, nagt an meinen Händen, nach Nahrungsaufnahme selten Ruhe, es geht stündlich weiter bis 07.00 Uhr, dann schläft sie. Geweitete Pupillen, ungerichteter Blick. Wird sie aus dem Schlafzimmer gesperrt, sitzt sie stundenlang schreiend davor. Tagsüber friedlich. Versuch mit Alprazolam (Hinweis aus einem Handbuch für Verhaltensmedizin bei Katzen) mußte ich abbrechen. Den bitteren Geschmack hat sie sofort bemerkt. Zunehmende Unruhe seit ca. 4 Jahren. Reagierte sonst immer auf Nahrungsaufnahme (Futterautomat) positiv, jetzt nicht mehr. Bin selbst Humanmedizinerin. Was kann ich sonst tun? (Des gibt eine zweite Kätzin, Schwester, die sehr ruhig ist. Gesellschaft hat sie also). MfG, Dr.********
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo, danke für Ihre Anfrage. Wurden einmal grundlegende Untersuchungen gemacht? Ist Herz/Lunge ok? Irgendwelche Symptome? Kot/Urin? Was wird aktzell gefüttert? Haben SIe einmal Feliway probiert? Beste Grüße und alles Gute,Corina MoraschTierärztin
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Grundlegende Untersuchungen vor 4 Wochen im Rahmen einer Anästhesie bei Zahnextraktion. Kot/Urin nicht untersucht, da unauffällig. Frist überwiegend Naßfutter (Kitekat, Whiskas), nach Felix in letzter Zeit regelmäßig spontan erbrochen, deshalb nicht mehr gegeben. Feliway eingesprüht auf den Lieblings-Liegeflächen. Keinerlei Wirkung. Orale Sedativa werden sofort erkannt und auch bei Einwickeln in Futter verschmäht. (Alprazolam, Pipamperon laut Verhaltensmedizin). Gibt es Suppositorien?
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo,danke für Ihre Anfrage, welche ich gerne beantworte.Ich denke, das beste wäre hier auf eine Verhaltenstherapie zu setzen. Dies kann zB durch Beschäftigung durch Intelligenzspiele und Geduldsspiele geschehen. Eine weitere Altertive die Tiere als Freigänger zu halten. Dies beschäftigt die Tiere ausreichend, um diese Übersprungshandlungen zu kompensieren.Beste Grüße und alles Gute,Corina MoraschTierärztin
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,ich hoffe, ich konnte Ihnen und Ihrem Tier mit meiner Antwort weiterhelfen.Über eine positive Bewertung, die Sie schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen. Sollten Sie noch Hilfe benötigen, zögern Sie nicht weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf einfach fort. Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer. Beste Grüße und alles Gute,Corina MoraschTierärztin
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Herzlichen Dank für den Tip mit der Verhaltenstherapie. Das habe ich leider auch schon probiert, Freigang muss ich ihr und ihrer Schwester leider verwehren wegen des Vermieters und einer sehr belebten Straße. Sie hat aber 130qm Wohnungsfläche. Das ganze Verhalten ist eine relativ plötzliche, mindestens zunehmende Veränderung mit hirnorganischen Gepräge (es kommt mir vor wie Verwirrtheitszuständen bei dementen Menschen). Tagsüber ist sie temperamentvoll, erkundungsfreudig, schläft aber auch viel. Deshalb bin ich auch die Idee mit der medikamentösen Behandlung gekommen. Oral ist das allerdings schwierig hinzubekommen. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Überlegungen.
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo, danke für Ihre Antwort. Leider sind hier vergleichbare Muster aus der Humanmedizin nicht immer zielführend, da Katzen und Hunde anderen Triebsteuerungen und Verhaltensmustern unterliegen als Menschen. So gesehen, müssten Sie es mit Medikamenten versuchen. Dies wird in der Tiermedizin aber nur sehr sehr selten dauerhaft gemacht, weil eben die orale Gabe sehr aufwändig ist. Es gibt spezielle Leckerlies mit Hohlräumen die bei manchen Katzen funktionieren, aber nicht be allen.Beste Grüße,Corina MoraschTierärztin