So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Corina Morasch.
Corina Morasch
Corina Morasch, Tierärztin
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 16565
Erfahrung:  praktizierende Tierärztin seit 2001, Eigene Kleintier- und Pferdepraxis seit 2004
48487448
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Tiermedizin hier ein
Corina Morasch ist jetzt online.

Golden Retriever CNI Chronische Niereninsuffizienz

Kundenfrage

Hallo.
Bei meinem Hund (Golden Retriever wurde CNI - Chronische Niereninsuffizienz festgestellt. Obwohl wir alle drei Monate zur Kontrolle waren, diese Diagnose ist für mich ein Schock. Der Kreatininwert liegt bereits bei 7,0 und der Harnstoffwert bei 116. Alle anderen Werte sind im grünen Bereich. Der Tierarzt hat uns "IPAKITINE" zur Unterstützung der Nierenfunktion und "SYNULOX" verschrieben. Zusätzlich wurde uns zu einer Nierendiät geraten. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass er wohl vor kurzem einen Infarkt hatte! Zur Behandlung der Durchblutung des Herzens bekommt er jetzt auch noch "Cardalis", obwohl in der Gebrauchsanweisung deutlich erwähnt ist, dass es bei chronischer Niereninsuffizienz nicht eingenommen werden darf. Andererseits erhält Cardalis ACE-Hemmer, was eigentlich die Nieren benötigen. Ich bin hier ratlos und sehr unsicher. Es stellt sich vor allem die Frage, weshalb Antibiotikas verschrieben wurden. SYNULOX wird normalerweise nur bei Infektionen angewendet, oder täusche ich mich? Ich würde auch sehr gerne Homöopathische Mittel in die Behandlung miteinbeziehen, da ich darüber sehr viel positives gelesen habe. Auch sind wir bei der Nierendiät sehr unsicher, was wir ihm tatsächlich kochen sollen.
Vor 2 Monaten hatte er seine Tollwutimpfung. Kann dies das Blutbild auch beeinflussen?
Meinem Hund (8Jahre) geht es soweit gut, er hat einen großen Appetit und geht gerne spazieren. Dennoch wissen wir, dass er schwer krank ist. Seit ca. 2 Wochen verliert er nur nachts nach 7 Stunden Schlaf Tröpfchenweise Stubenreinheit. Dies merke ich, dass er sich ständig im Genitalbereich leckt. Vor 10 Monaten war ich bereits bzgl. des Leckens beim TA, angeblich hatte er eine Vorhautentzündung. Da es nicht besser wurde, bin ich vor 6 Wochen nochmal hingegangen. Diagnose wieder Vorhautentzündung. Inzwischen habe ich festgestellt, dass er sich jedesmal leckt sobald es tröpfelt. Wir möchten wirklich alles versuchen, um die Lebensdauer zu verlängern.
Für Ihren Rat wäre ich sehr Dankbar!
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Tiermedizin
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Urinprobe:
Hellgelb, Durchsichtig
Spezifisches Gewicht wert: 1,020
Stick:
ph-Wert: 5,5 (5,0-8,0)
Protein: 6,5 (5,0-6,5)
Glukose: 6,0 (5,0-7,0)
Ketonkörper: 5,0 (5,0-6,5)
Urobilnagen: 5,0 (5,0-7,0)
Billrubin: 5,0 (5,0-6,5)
Blut/Hämoglobin: 7,0 (5,0-7,0)
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Der Urinwert "Uribilinogie" ist 5,0. Allerdings ist dieser Wert nicht dick markiert, wie alle anderen. Deutet das auf fehlende Urobilinogen? Falls Urobilinogen negativ ist, liegt dann nicht die Ursache an einem Gallengangsverschluss?
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 1 Jahr.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo,
danke ***** ***** Anfrage, welche ich gerne beantworte.
Die Behandlung ist erstmal in Ordnung. Eine Infusion zur akuten Verbesserung des Zustandes wäre durchaus zu empfehlen. Dies hat keine Nebenwirkungen und dient nur der Spülung der Organe und der Verbesserung der Versörgung des Körpers mit Nährstoffen.
Zur homöopathischen Unterstützung können Sie Cranberry geben. Dies hilft der Stärkung der Blase.
WIe sind die Entzündungswerte im Blut?
Beste Grüße ***** ***** Gute,
Corina Morasch
Tierärztin
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Vielen Dank für Ihre Antwort. Sind Sie wirklich der Meinung, dass Antibiotikas bei so stark Geschädigten Nieren eingesetzt werden sollten? Diese sind nur gegen Entzündung, die hier nicht vorliegt! Bei dem Medikament Cardalis ist in der Gebrauchsanweisung deutlich vermerkt, dass es bei CNI nicht angewendet werden soll. Sogar in der Tierklinik hat man uns davon abgeraten. Auch die Urinwerte sind meiner Meinung nach schlecht.Leider muss ich feststellen, dass jeder Tierarzt etwas anderes sagt.Schönen Gruß
Experte:  Corina Morasch hat geantwortet vor 1 Jahr.
Hallo,
ehrlichgesagt würde ich selbst kein Antibiotikum geben,einen ACE-HEMMR ABER durchaus,ferner IPAKTINE wäre ebenfalls wichtig,da es Phosphat bindet ,damit es nicht über die Nieren ausgeschieden wird,da Phosphat die Nieren angreift und schädigt an Ipaktine gebunden wird es über den darm ausgeschieden und nicht über die Nieren.die wichtigste maßnahme ist die gabe vin einer Niernediät ,da man eine CNI nicht heilen nur verzögern kann ist ein geeignetes Futter die wichtigste Maßnahme und so die Nieren zu entlasten.Entweder ein fertigfutter wie cainine k/d von Hills oder Urinary von Royal canin oder eine selbstzusammengestellte Diät ,immer fettreiches prteinarmes Fleisch,wie gekochtes Schwein,kein Geflügel dazu Proteinreich,dazu gekochten Reis und gekochte Karotten.Hömopathisch würde ich eine SUC-Theerapie empfehlen,solidago,Ubichinon und coenzyme.Ein Antibiotikum sollte dann verbariecht werden wenn eine Blaseninfektion vorliegt,hierzu sollte der Harn genauer auf bakterien untersucht werden,liegen diese vor mit Hilfe eines Antibiogramms ein geeeingtes Antibiotikum verabreichen.
Beste Grüße ***** ***** Gute
Corina morasch