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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Hallo ich weiß nicht mehr weiter. Mein Kater ist 2,5 Jahre

Kundenfrage

Hallo ich weiß nicht mehr weiter. Mein Kater ist 2,5 Jahre alt und seit 3 Wochen bricht er fast täglich und es riecht fürchterlich nach kot. Ich war bei zwei Tierärzten aber leider ohne sichtbare Erfolge. Röntgen war auch mit Kontrastmittel unauffällig, die blutwerte sind alle i.O., lediglich die weißen blutkörperchen sind leicht erhöht. Er wiegt nur noch 3,4kg.vorher waren es über 5 kg. Er verhält sich ansonsten normal, frisst und trinkt. Aber er wird immer weniger und ich weiß nicht was ich noch machen kann. Meine Tierärztin hat prednisolon vorgeschlagen. Bei ihm steht eine autoimunkrankheit im Raum, die bislang nicht wirklich diagnostiziert noch ausgeschlossen wurde. Er hatte letztes Jahr über Monate immer wieder offene eitrige stellen an den Pfoten. Das wurde immer mit prednisolon behandelt und mit ausschlussdiät verifiziert. Seit Oktober 2013 war das kein Problem mehr, Futter war seither immer das gleiche. Was kann es denn nur sein? Bauch ist auch weich, er scheint keine Schmerzen zu haben. Fällt Ihnen dazu was ein? Lg Anja

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,

Erbrechen von Kot/Kotähnlichem wird oft durch einen (teilweisen) Verschluss des Darmes hervorgerufen.
Als Ursache hierfür kommen v.a. in Frage:
-Fremdkörper (manche Fremdkörper sind nicht im Röntgenbild darstellbar (z.B. Stoffe)
-Darmeinstülpung
-massiver Parasitenbefall (in der Regel nur bei Welpen)
-Darmtumore
-Hernien
-massive Verstopfung ("Steinkot")

Diese Veränderungen kann man allerdings in der Regel beim Kontrastmittelröntgen sehen. Der nächste diagnostische Schritt zur Feststellung dieser möglichen Ursachen wäre eine endoskopische Untersuchung von Magen und Darm und bei sichtbaren Veränderungen einer Gewebeprobe und histologischer Untersuchung.
Wie oft wird Kot abgesetzt?

War bei Blutuntersuchung auch die Untersuchung der Bauchspeicheldrüse (spezifische Pancreaslipase und TLI-Test) und der Schilddrüse (Schilddrüsenhormon = T4) dabei?.

Unterstützend könnten Sie Nux vomica D6 (morgens und nachmittags) und Pulsatilla D6 (vormittags und abends) geben. (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette nüchtern, evtl. mit 1 Tl. Katzenmilch ins Maul geben)

Sehr hilfreich ist oft die Gabe von Sucralfat, z.B. Ulcogant (schützt die Schleimhaut durch Bildung eines Schutzfilms und wirkt gegen Übersäuerung, ist aber verschreibungspflichtig, gibt´s beim Tierarzt). Mittelfristig wäre im Anschluss die Gabe von 1 Teelöffel Heilerde zum Futter sinnvoll.
Oft werden auch Säureblocker (Omeprazol, Cimetidin, Ranitidin) eingesetzt (vermutlich schon gegeben?).

12 Stunden würde ich bei akutem Erbrechen zunächst kein Futter geben (Beruhigung des Magen-Darmtraktes). Bitte füttern Sie dann ein leicht verdauliches Futter (z.B. mageres Geflügelfleisch, Hüttenkäse, Reis) in kleinen Portionen. Futter verflüssigen (schnellere Magenpassage, weniger Brechreiz) Später erwärmtes Feuchtfutter in kleinen Portionen zuteilen. Falls kein Erbrechen mehr: allmählicher Übergang zu Normalfutter. Einen Überblick über Magen-Darm-Diäten finden Sie hier: http://www.tierarzt24.de/category/5966-magendarm.aspx

Ich hoffe, daß ich Ihnen etwas helfen konnte, und bitte Sie, meine Antwort positiv zu bewerten, damit meine Arbeit bezahlt werden kann. Im Voraus besten Dank. Falls noch Fragen bestehen, antworte ich natürlich gern noch mal.

Alles Gute & freundliche Grüße aus Nürnberg,

Udo Kind

Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.
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Udo Kind
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 3 Jahren.
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