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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin,Dr.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 6814
Erfahrung:  eigene Tierarztpraxis ü. 20 Jahre / Praxis f. Verhaltenstherapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo, der Dackel meiner Freundin ist schwer krank. Seit ca.

Kundenfrage

Hallo, der Dackel meiner Freundin ist schwer krank. Seit ca. 3 Wochen liegt er nur noch und schläft, Fressen tut er noch. Meine Freundin war nun bei ca. 5 Ärzten, er wurde auch geröntgt. Alle sagen, es wäre von der Bandscheibe am oberen Nackenwirbel, es könnte jedoch kein CT gemacht werden, weil er einen Herzklappenfehler hätte, was bisher jedoch nur ein Arzt gesagt hat, diese Untersuchung kann nun erst am kommenden Freitag gemacht werden. Der Hund läuft aber noch normal, er knickt nur manchmal vorne mit den Beinchen etwas ein, was ja auf Grund der Schwäche sein kann. Er ist manchmal ganz apathisch und starrt nur. Immer wenn er diese Tabletten gegen Schmerzen bekommt, wimmert er anschließend und seine Gesamtsituation verschlimmert sich fortlaufend. Meine Freundin weiß nicht mehr weiter und sie glaubt ehrlich gesagt auch nicht, dass es von der Bandscheibe kommt. Wissen Sie noch Möglichkeiten wie man den Hund weiter untersuchen könnte, damit dies bewiesen wird ohne CT? Wir wissen nicht mehr weiter, den Bluttest haben wir auch vorliegen. Über alle Tipps wären wir dankbar. Grüsse
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 3 Jahren.
Lieber Nutzer,
in vielen Fällen kann man einen Bandscheibenvorfall auch auf einem Röntgenbild erkennen-zumindest aber vermuten, und dazu braucht er keine Narkose. Wurde denn schon ein Röntgenbild gemacht?
Das Einknicken in der Vorderpfote kann gut mit einem Problem in der Halswirbelsäule zusammenhängen, weil hier die die Pfote versorgenden Nerven austreten.
Die Apathie denke ich auch, hängt eher nicht mit einem evtl. Bandscheibenproblem zusammen- eher mit einer Herzschäche und einer daraus folgenden Minderdurchblutung auch des Gehirns.
Vor einem CT in Narkose würde ich einen Cardiologen aufsuchen und ein EKG und Herzschall machen lassen- oft helfen dann schnell durchblutubgsfördernde Medikamente, falls eine Herzinsuffizienz besteht. Dies und ein Röntgen sollte der nächste Schritt sein- beides belastet den Hund nicht.
Wenn er die Schmerztabletten so schlecht verträgt, würde ich es pflanzlich versuchen: Traumeeltabletten (Apotheke) haben ebenfalls oft guten Erfolg: 3mal täglich 1ne Tablette (schmecken süßlich,können daher gut aufgelöst zum Futter gegeben werden)-ohne Nebenwirkungen.
Für eine bessere Durchblutung auch des Gehirns und viele andere altersbedingte Probleme hilft zusätzlich CARSIVAN-rezeptfrei vom Tierarzt oder im Internet.
Die Schmerztabletten würde ich zunächst absetzen-(Auch Traumeel wirkt schmerzlindernd) oder durch besser verträgliche Präparate ersezten: z.B. Carprofen oder Novalgin.
Bester Gruß und alles Gute für Paulchen!!

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Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Vielen Vielen Dank für die Antwort, möchten Sie mal auf die Blutwerte von dem Dackelchen schauen, wenn Sie da noch was erkennen, bitte ich um Info.

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,
die Blutwerte erscheinen alle im Normbereich- soweit ich es erkennen konnte.
Dies spricht eben leider auch am ehesten für ein Bandscheibenproblem oder eine Herzinsuffizienz- evtl. auch beides.
Ich würde unbedingt ein EKG und ein Ultraschall vom Herz machen lassen, falls ein CT unbedingt sein muss... denn außer einer gesicherteren Diagnose würde sich die Therapie ja nicht sonderlich ändern- eine OP im HWS Bereich wäre sicher zu riskant.
Besteht weiter der Verdacht auf eine HWS Problematik würde ich unbedingt Physiotherapie mit ihm machen lassen - es gibt gute Therapeuten für Hunde!
Aber wie gesagt- unbedingt das Herz abklären lassen, hier kann ggf. am schnellsten mit Medikamenten geholfen werden. Die oben genannten Präparate können Sie ihm vorab unbedenklich geben.
Viele Grüße und alle guten Wünsche!

 

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Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 3 Jahren.
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