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Tierarzt - Homöopathie
Tierarzt - Homöopathie, Dr. med. vet.
Kategorie: Tiermedizin
Zufriedene Kunden: 12820
Erfahrung:  Approbation (1986), Zusatzbezeichnung Homöopathie (1991), eigene Kleintierpraxis seit 1996
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Tierarzt - Homöopathie ist jetzt online.

Guten Morgen. Ich hatte bereits etwa vor vier Wochen Fragen

Kundenfrage

Guten Morgen. Ich hatte bereits etwa vor vier Wochen Fragen zu meiner Katze, Mausi. Sie ist 15 Jahre u eine normale Hauskatze. Sie leidet nach Tierarztaussage unter Nierenschwäche. Hatte in den letzten Wochen Aufbauspritzen und anfangs auch Spritzen gegen eine Entzündung im Mund bekommen. Diese soll nach Tierarztaussagen auch mit ihrer Erkrankung zusammengehangen haben. Anfangs hatte sie nicht gefressen u auch dann nicht getrunken. Die Aufbauspritzen bekam sie alle 3-4 Tage unter die Haut, ähnlich einer Infusion. Sie lebte auf und erwarb ihr Normalverhalten wieder: Fressen mittlerer Mengen Trockenfutter ( anderes Futter hatte sie noch nie genommen), Trinken (2-3 Minuten am Stück mehrmals), Spielen, Wahrnehmung, alles wie gehabt. Die Aufbauspritzen bekam sie die letzten Male im einwöchigen Abstand, vor 2 Tagen die letzte. Seit heute Morgen 5 Uhr bricht sie wiederholt weißen Schaum in wellenförmiger, etwa stündlicher Wiederkehr. Dann sitzt sie da und zeigt "wellenförmige Muskelbewegungen im Flankenbereich" (so also ob sie brechen muss, aber nicht kann oder Stuhl absetzen möchte. Zwischenzeitlich zeigt sie Normalverhalten, frisst aber zur Zeit natürlich nicht. Ist ansprechbar u sucht Hilfe. Geht zur Katzentoilette, ist unruhig in Phasen des Schlechtseins. Was tun ? Gibt es Hilfe (z.B. Medikamente )oder sind das die Zeichen des allmählichen Nierenversagens ? Die letzten Tage zeigte sie sich richtig fit im Garten und Haus. Ich möchte sie nicht verlieren, aber sie auch nicht quälen. Mit freundl. Grüßen. Burkhardt
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Tiermedizin
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.

Tierarzt - Homöopathie : Hallo,
Tierarzt - Homöopathie : das Erbrechen kann Folge einer verschlechterten Nierenfunktion sein, harnpflichtige Stoffe können das Brechzentrum im Gehirn anregen und auch die Magenscleimaut reizen, außerdem versucht der Körper die harnpflichtigen Stoffe auch durch Brechen loszuwerden. Sinnvoll wären in jedem Fall Infusionen und eine Kontrolle der Nierenwerte (Harnstoff, Kreatinin, Phosphor). Wie hoch waren die Werte denn bei der früheren Untersuchung? Erhielt Ihre Katze eine Nierendiät ? Welche? Es sind aber auch andere Ursachen möglich.
Tierarzt - Homöopathie : Kann Ihre Katze normal Kot und Urin absetzen?Achten Sie bitte auf folgende Krankheitszeichen, die einen Tierarztbesuch möglichst bald erforderlich machen würden. Kontrollieren Sie bitte insbesondere , ob:-die Schleimhäute blasser sind als sonst (Augenschleimhaut weißlicher oder gelblich (Leber); Maulschleimhaut: Kapillarfüllungszeit länger als 2 Minuten, d.h. wenn man auf die rosafarbene Maulschleimhaut mit einem Finger drückt wird sie blaß und muß dann innerhalb von höchstens 2 Sekunden wieder roa sein), eine mit den Fingern gezogene Hautfalte verstreicht nicht sofort (Alles Zeichen für Austrocknung)-die Katze quält sich dauernd mit Würgereiz (Fremdkörperverdacht),-Temperatur (rektal gemessen) außerhalb des Normalbereichs von 38° bis 39°-das Allgemeinbefinden Ihrer Katze sehr gestört ist (sehr ruhelos oder zieht sich vollkommen zurück)-im Erbrochenen Blut zu sehen ist-der Bauchumfang stark zunimmt-die Katze ständig Ihren Bauch leckt (Hinweis auf Schmerzen, z.B. durch Bauchspeicheldrüsenentzündung)Erbrechen hat meistens eine der folgenden Ursachen:-ungewohntes, unverträgliches oder zu kaltes Futter- (Futtermittel-)vergiftungen (auch durch Anknabbern von Pflanzen ec.), bei Freigängern Giftaufnahme draußen (eher selten)- Haarballen, insbesondere bei Langhaarkatzen- Infektion, Entzündungen der Magenschleimhaut (Ursachen: meist viral oder bakteriell, manchmal erhöhte Temperatur also über 39 Grad, auch Giardien (einzellige Parasiten) wären möglich, bitte Kot untersuchen lassen, aber auch Futterunvertäglichkeit wäre denkbar-Organerkrankungen-- Nierenerkrankung (bei Ihrer Katze sehr wahrscheinliche Ursache; meist ist dann der höhere Durst auffällig) Kann Ihre Katze immer Urin normal absetzten? (auch ein Harnstau durch Harngries -häufiger bei Katern- kann zu Erbrechen führen-- Lebererkrankung (evtl. gelbliche Schleimhäute, oft sehr müde)-- relativ häufig Überfunktion der Schilddrüse (oft sehr schneller pochender Herzschlag auffällig, Tiere oft "aufgedreht", Heißhunger und trotzdem Abmagerung), v.a. ältere Katzen,-- seltener Diabetes (hoher Durst, Abmagerung)- - Entzündungen der Bauchspeicheldrüse (Schmerz, häufiges Brechen)-Magen-/Darmgeschwüre oder Tumore-auch Herzerkrankungen (u.a. durch Rückstau zur Leber) sind möglich, eher bei älteren Tieren-Hals und Rachenentzündungen, Erbrechen erfolgt in diesem Fall durch den Reiz im Rachen. Kann Ihre Katze normal schlucken? Auch Fremdkörper sind möglich (v.a. Jungtiere), in der Regel sehr häufiges ErbrechenBei Fortbestehen des Erbrechens wäre neben einer Rachenadspektion und einer Blutuntersuchung evtl. auch eine Röntgenaufnahmen/Ultraschall des Magens, in seltenen Fällen auch eine Endoskopie des Magens (mit Gewebeprobe) erforderlich.12 Stunden würde ich zunächst kein Futter geben (Beruhigung des Magen-Darmtraktes). Bitte füttern Sie dann ein leicht verdauliches Futter (z.B. mageres Geflügelfleisch, Hüttenkäse, Reis) in kleinen Portionen. Futter etwas verflüssigen (schnellere Magenpassage, weniger Brechreiz). Falls kein Erbrechen mehr: allmählicher Übergang zu Normalfutter. Einen Überblick über Magen-Darm-Diäten finden Sie hier: http://www.tierarzt24.de/category/5966-magendarm.aspxBei manchen Katzen, die große Brocken runterschlucken und schon eine Magenschleimhautreizung haben reicht die mechanische Reizung der Schleimhaut durch Trockenfutter aus, um die leichte Magenschleimhautentzündung zu unterhalten. Daher würde ich Trockenfutter entweder in warmes Wasser einweichen (wird dann allerdings von manchen Katzen leider nicht mehr genommen oder für 2- 3 Monate weglassen und nur Feuchtfutter füttern.Falls Haare eine (Mit-)ursache sind: Malzpaste (z.B. Catlax), Katzengras (weiches Gras, hartes Gras kann die Magenschleimhaut reizen)Unterstützend könnten Sie Nux vomica D6 (morgens und nachmittags) und Pulsatilla D6 (vormittags und abends) geben. (5 Globuli oder 1 zerpulverte Tablette nüchtern, evtl. mit 1 Tl. Katzenmilch ins Maul geben)Sehr hilfreich ist oft die Gabe von Ulcogant (20-40mg/kg, für eine 4kg-Katze also 0,4-0,8ml 2-3x täglich; schützt die Schleimhaut durch Bildung eines Schutzfilms und wirkt gegen Übersäuerung, ist aber verschreibungspflichtig, gibt´s beim Tierarzt). Mittelfristig wäre im Anschluß die Gabe von 1 Teelöffel Heilerde zum Futter sinnvoll.Gegen den Brechreiz kann man Metoclopramid (MCP, Paspertin) geben (0,2mg/kg 2-3x täglich), dann aber bitte baldmöglichst Abklärung der UrsacheFalls trotz Diät das Erbrechen fortbesteht oder die Katze schwach ist, lassen Sie bitte bei Ihrer Katze baldmöglichst eine Blutuntersuchung machen , um Entzündungen und Organstörungen (insbesondere auch Schilddrüse) festzustellen, falls man da nichts findet: Röntgen des Magens. Außerdem möglichst eine Infusion geben lassen.
Tierarzt - Homöopathie : Infusionen sind grundsätzlich auch sehr sinnvoll zwecks Durchspülung der Niere und Ausscheidung der harnpflichtigen Stoffe. Eine intravenöse Infusion an 3-5 Tagen hintereinander wäre grundsätzlich am Besten. Dadurch kann oft auch der Appetit wieder angeregt werden Leider kann man bereits zerstörtes Nierengewebe nicht wieder regenerieren, sondern nur das noch arbeitende Gewebe unterstützen. Wichtig sind hier: - Nierendiät: z.B; kd-Diät Hill´s, gibt man am Anfang, später dann evtl. cd-Diät. - manchmal liegt ein erhöhter Blutdruck vor, daher wird in manchen Fällen auch ein ACE-Hemmer zur Entlastung der Niere gegeben. - Ipaktine: bindet die nierenschädigenden Phosphate (wäre sinnvoll, insbesondere falls Sie teilweise auch selbst zubereitetes Futter geben) Unterstützend (aber keinesfalls den Tierarztbesuch ersetzend) können Sie folgendes tun:- Lycopodium D6 (Appetit anregend und die Leber unterstützend) 3x täglich 1 zerpulverte Tablette oder 5 Globuli (am Besten mit etwas Wasser unabhängig vom Futter) geben. für die Nieren: Lespedeza D4 3x täglich und Berberis D6 2x täglich (5 Globuli oder 1 zerpulverteTablette mit etwas Futtersauce oder mit etwas Wasser in einer Sprize unabhängig vom Fressen geben) Wichtig ist, daß Ihre Katze nicht austrocknet.Austrocknung erkennen Sie wie schon gesagt daran, daß --die Schleimhäute blasser sind als sonst (Augenschleimhaut weißlicher oder gelblich (Leber);--Maulschleimhaut: Kapillarfüllungszeit länger als 2 Sekunden, d.h. wenn man auf die rosafarbene Maulschleimhaut mit einem Finger drückt wird sie blaß und muß dann innerhalb von höchstens 2 Sekunden wieder roa sein, wenn es länger dauert: Zeichen für Austrocknung--eine von Ihnen mit den Fingern gezogene Hautfalte verstreicht nicht sofort wieder- Untertemperatur (unter 37,5°)Falls Sie Austrocknung feststellen, bräuchte Ihre Katze unbedingt Infusionen. Den Infusionstermin morgen bitte auf jeden Fall wahrnehmen (gerade bei der derzeitigen Hitze).Versuchen Sie bitte, Ihren Katze durch Zusatz z.B. von Fleischbrühe zum Trinkwasser zur Flüssigkeitsaufnahme zu animieren. Leider ist CNI (chronisch Niereninsuffiziens)bei älteren Katzen relativ häufig. Neben genetischen Faktoren (es gibt auch Rassehäufungen z.B. bei Siam- oder Burmakatzen) spielen Entzündungen, tumoröse Veränderungen, Infektionen, erhöhter Blutdruck und nicht zuletzt auch Harngries eine Rolle. Eine gute Zusammenfassung finden Sie hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Chronische_Niereninsuffizienz_der_Katze. Sehr wichtig ist die Nierendiät, ein Problem leider manchmal, daß Katzen die Diät nicht annehmen. Oft hilft es, das Futter zu erwärmen (riecht und schmeckt besser
Tierarzt - Homöopathie : Ihre Katze würde leiden (und sollte dann euthanasiert werden), wenn sie trotz Therapieversuch mehrere der folgenden Symptome zeigt (oder eines sehr stark):-Apathie, zieht sich nur zurück, will nicht mehr gestreichelt werden, kXXXXX XXXXXm mehr laufen-Schmerzen (trotz Schmerzmittel, möglich wäre z.B. die Gabe von Metamizol, Novalgin 2-3x tgl. 30 mg/kg): äußern sich in zusammengekauerter Haltung, eingeklemmtem Schwanz, evtl.Maunzen, oft schmatzende Kaubewegungen, manchmal Ruhelosigkeit trotz Schwäche, Hecheln- völlige längere Appetitlosigkeit, Brechen…
Tierarzt - Homöopathie : Ich drücke die Daumen, daß noch mal geholfen werden kann!
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,da mir angezeigt wurde, daß Sie offline sind, ist der Chat beendet. Sie können jedoch hier im Frage-Antwort-Modus weiterhin nachfragen, bis Sie mit meiner Antwort zufrieden sind. Ich antworte gerne noch einmal.Falls Sie keine Ergänzungsfrage mehr haben, würde ich Sie bitten, den allgemeinen Abläufen bei just-answer entsprechend meine Antwort positiv oder neutral zu bewerten, damit meine Arbeit bezahlt werden kann.Vielen Dank XXXXX XXXXX!Freundliche Grüße,Udo Kind
Experte:  Tierarzt - Homöopathie hat geantwortet vor 4 Jahren.
Hallo,

bitte - falls es keine Ergänzungsfrage mehr gibt, die ich natürlich gern noch beantworte - die erbrachte Leistung (d.h. die Beantwortung Ihrer Frage) durch neutrales oder positives Bewerten honorieren (nur dann findet eine Bezahlung statt), auf diesem Vertrauen zum Kunden basiert die Arbeit des Experten. Ohne neutrales oder positives Bewerten bleibt die Arbeit des Experten komplett unbezahlt. Sie bewerten (und bezahlen), indem Sie auf eines der "positiven" Smileys (Frage beantwortet, informativ und hilfreich, Toller Service) klicken.

Danke im Voraus!

Freundliche Grüße,

Udo Kind

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